Cookie-Brownies (mit oder ohne Himbeeren)

Mir ist aufgefallen, dass ich ja eines meiner absoluten Lieblingsrezepte noch nicht mit euch geteilt habe ­čś« Das geht ja gar nicht und muss DRINGEND nachgeholt werden!

Wie wahrscheinlich die meisten von euch liebe ich Brownies. So richtig sch├Ân schokoladig, innen sch├Ân chewy, leicht klebrig, saftig und einfach lecker. Aber ich mag auch Cookies wirklich wirklich sehr gerne. Gerne mit Schoko-St├╝ckchen und N├╝ssen, leicht m├╝rbe und ja, eben keksig knusprig. Am Liebsten h├Ątte ich immer beides zusammen und kann mich einfach nicht entscheiden, was jetzt Vorrang hat. Brownies, Kekse, Brownies, Kekse, Brownies,ÔÇŽein Dilemma!!

Ha! Nix da Dilemma. Es geht beides. Gleichzeitig ­čśÇ Und zwar in Form dieser absolut k├Âstlichen Cookie-Brownies. Unten ein saftiger, schokoladiger, s├╝├čer und leicht klebriger Brownie-Teig und oben eine ordentliche Portion leckere Keks-Teig-St├╝ckchen. Fein m├╝rbe und leicht knusprig. Himmlisch.

Diese Cookie-Brownies sind schon seit Jahren in meinem Repertoire. Die Zutatenliste liest sich zwar recht lang, besteht aber eigentlich nur aus Vorratskram und ist dar├╝ber hinaus sogar relativ gesund. Au├čerdem ist sie wunderbar variabel. Diese Brownies schmecken mit Schokolade, N├╝ssen und sogar Fr├╝chten wie zB Himbeeren! Brownie-Teig mit Himbeeren und Keks-Topping. Und alle so: Yeah! Auch der Keksteig ist variabel. Ich habe mich heute f├╝r die simple Version entschieden mit Schokotropfen. Ach, und da auch ich versuche, meinen Margarine-Konsum zumindest etwas einzuschr├Ąnken, wird sowohl der Brownie- als auch Cookie-Teig dieses Mal mit ├ľl gemacht. Klappt prima.

Also, tobt euch aus, seid kreativ und genie├čt die beste ┬áKombination aus Cookies und Brownies, die die Welt je gesehen hat!

Brownies Brownies1

Zutaten f├╝r eine Form 20×20 cm:

Brownie-Teig:

  • 75 g Dinkelmehl, Typ 630 (alternativ Weizenmehl 550)
  • 50 g Haferflocken, fein gemahlen (alternativ Dinkel-Vollkornmehl)
  • 40 g Mandeln, gemahlen
  • 1 El Leinsamen, gemahlen (oder geschrotet)
  • 1 geh. El┬áSt├Ąrke
  • 2 El Kakaopulver
  • 60-75 g Rohrohrzucker, je nach S├╝├čschnabeligkeit
  • 50 g vegane Zartbitter-Schokodrops
  • 1 Tl Backpulver
  • etwas Vanille, gemahlen
  • Prise Salz
  • 100 g Sojajoghurt, natur
  • 80 g (ja, Gramm) Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 2 El Ahornsirup (oder anderer Sirup)
  • 45 g (ja, Gramm) ├ľl, geschmacksneutral oder mit Buttergeschmack
  • optional: 150 – 200 g Himbeeren, frisch oder tiefgek├╝hlt

 

Cookie-Teig:

  • 30 g Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1 Tl Zitronensaft
  • 100 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ Weizen 550)
  • 50 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Tl Backpulver
  • 50 g Rohrohrzucker
  • je eine Prise Vanille und Salz
  • 55 g ├ľl┬ágeschmacksneutral oder mit Buttergeschmack
  • 70 g vegane Zartbitter-Schokodrops

Zubereitung:

F├╝r den Brownie-Teig Dinkelmehl, gemahlene Haferflocken (ich mahle die Haferflocken und Leinsamen immer zusammen im Personal-Blender oder im H├Ącksel-Untersatz meines P├╝rierstabes), gemahlene Leinsamen, Mandeln, St├Ąrke, Kakaopulver, Rohrohrzucker, Schoko-Drops, Backpulver, Salz und Vanille in einer Sch├╝ssel mischen.

In einer zweiten Sch├╝ssel das ├ľl mit Sojajoghurt, Mandelmilch und Ahornsirup gut verquirlen.

Die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem L├Âffel gut vermengen. Kleine Kl├╝mpchen sind nicht schlimm, daher nicht zuuuu lange und doll r├╝hren.

Nach Belieben die Himbeeren unterheben (tiefgek├╝hlte Beeren gefroren untermengen, NICHT vorher auftauen lassen).

In die mit Backpapier ausgelegte Form geben und gleichm├Ą├čig darin verteilen (der Teig wirkt wenig, aber es kommt ja noch was oben drauf :-) ).

F├╝r den Cookie-Teig das Mehl mit gemahlenen Mandeln, Rohrohrzucker, Backpulver, Schoko-Drops, Salz und Vanille mischen. Mandelmilch, Zitronensaft und ├ľl zuf├╝gen und alles mit einem L├Âffel oder den Fingern zu einem Teig verkneten. Der Teig ist relativ weich, also nicht wundern.

Den Cookie-Teig st├╝ckchenweise auf dem Brownie-Teig verteilen (darf ruhig unordentlich sein).

Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei ca. 190┬░C Ober- und Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen (h├Ąngt auch ein bisschen davon ab, ob ihr tiefgek├╝hlte Beeren verwendet habt oder nicht).

Herausholen, kurz abk├╝hlen lassen und das erste St├╝ck am Besten noch lauwarm genie├čen.

Et voilà!

Kartoffel-Blumenkohl-Auflauf mit S├╝├čkartoffel und Cashew-Kruste

Auch, wenn es hier so den Eindruck erweckt: Ich ern├Ąhre mich nicht ausschlie├člich von Kuchen, Geb├Ąck und Brot. Ab und zu gibt es auch Eis, Schokolade und Torten ­čśë ┬áNee, ganz im Ernst – es gibt hier tats├Ąchlich jeden Tag auch “echtes” (herzhaftes) Essen. Wirklich. So zum Beispiel letztens diesen Auflauf.

Entstanden ist die Idee aus dem Appetit auf Kartoffelgratin. Kartoffelgratin ist furchtbar lecker und macht sehr satt und zufrieden, finde ich. Allerdings braucht man dazu noch eine Gem├╝sebeilage und am Besten auch noch Bratlinge oder ├Ąhnliches. Nun bin ich aber von Natur aus faul, ├Ąh, effizient!!!, veranlagt und das war mir einfach zu viel Arbeit. Also, was liegt da n├Ąher, als alles in eins zu packen?! Genau, nichts.

Daher habe ich mich dann einfach f├╝r einen Kartoffel-Gem├╝se-Auflauf entschieden. Hierdurch war die Gem├╝sebeilage also gleich mit abgedeckt und entbehrlich. Fehlte nur noch die Bratlingsbeilage. Die habe ich dann kurzerhand modifiziert und als Knusperkruste auf den Auflauf gepackt. Schlau, oder?! Denn die Kruste enth├Ąlt Gr├╝nkernschrot und wir alle wissen, dass Gr├╝nkernschrot eine tolle Bratlingsgrundlage ist.

Ein weiterer Bestandteil der Kruste ist der ├╝briggebliebene Trester der Cashewmilch-Herstellung. Seit einiger Zeit mache ich n├Ąmlich gerne unsere Pflanzenmilch selber und dieses Mal hatte ich eben Cashewmilch probiert und brauchte eine Verwendung f├╝r den Trester. (Zur Pflanzenmilch-Herstellung habe ich einen Veggiefino. Kurzer Exkurs: Der Veggiefino ist an sich sehr praktisch und durchdacht und man kann ohne viel Ged├Âns Pflanzenmilch herstellen. Allerdings ist das Sieb noch nicht fein genug, so dass immer ganz feine Nussreste in der Milch bleiben. Mich st├Ârt das nicht, da ich nie Pflanzenmilch trinke und sie nur zum Kochen und Backen verwende, aber M. verweigert s├Ąmtliche Arten Pflanzenmilch aus dem Veggiefino – wahrscheinlich wegen dem pelzigen/kr├╝meligen Gef├╝hl im Mund. Ich habe mir mittlerweile zus├Ątzlich noch einen Nussmilchbeutel angeschafft und davon bin ich ja nun mal richtig begeistert!! Total feinmaschig und super easy in der Anwendung. UND: M. trinkt jetzt mit Begeisterung die selbstgemachte Mandelmilch, juchuh! Das Tetrapak-Geschleppe hat ein Ende, g├╝nstiger und ges├╝nder isses auch noch und die Umwelt freut sich. Wir brauchen hier n├Ąmlich so einiges an PflanzenmilchÔÇŽ). Ach so, Cashewmilch schmeckt mir so gar nicht – viel zu herb komisch und unlecker! Ich bleibe bei Mandelmilch.

Die Kruste klappt aber ├╝brigens auch mit gemahlenen N├╝ssen, ihr m├╝sst jetzt also nicht extra Cashewmilch herstellen…

Auflauf

 

Zutaten f├╝r eine gro├če Auflaufform (3-4 Personen):

  • 1 mittelgro├čer Blumenkohl
  • 1 kg Kartoffeln
  • 1 mittelgro├če S├╝├čkartoffel (ca. 250g)
  • 1 gro├če Stange Lauch
  • 600 ml Gem├╝sebr├╝he
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 400 ml Cashewmilch oder andere unges├╝├čte Pflanzenmilch
  • 2 El Zitronensaft
  • 2 geh. El Dinkelmehl Typ 630 (oder Weizenmehl 405/550)
  • 4-5 El Hefeflocken
  • 4 El Pflanzenmargarine
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 100 g Gr├╝nkernschrot
  • 100 g m├Âglichst trockener Nussmilchtrester (alternativ gemahlene Mandeln oder Cashews, dann aber 25 ml mehr Wasser nehmen!)
  • 75 ml Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln und S├╝├čkartoffel sch├Ąlen und in mundgerechte St├╝cke schneiden. Den Blumenkohl putzen und in kleine R├Âschen teilen, Lauch waschen und in halbe Ringe schneiden.

Alles Gem├╝se (inklusive Kartoffeln) in der Gem├╝sebr├╝he ca. 10-15 Minuten kochen bis alles leicht angegart, aber noch sehr bissfest ist. Abgie├čen, aber dabei das Kochwasser auffangen!

Das Kochwasser zur├╝ck in den Topf geben, ebenso wie ein paar Kartoffel- und Blumenkohlst├╝cke (insgesamt etwa eine Hand voll). Die Pflanzenmilch zuf├╝gen, ebenso wie den Zitronensaft, das Mehl, die Hefeflocken und 2 El der Pflanzenmargarine. Gut w├╝rzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss. Alles mit dem P├╝rierstab gut durchp├╝rieren zu einer s├Ąmigen Sauce. Nochmals kr├Ąftig abschmecken. Die Petersilie hacken und in die Sauce geben.

Die Sauce mit dem Kartoffel-Gemüse vermengen und alles in eine gefettete Auflaufform geben.

Nussmilchtrester und Gr├╝nkernschrot in einer beschichteten Pfanne unter R├╝hren kurz (!) anr├Âsten, dann Margarine zuf├╝gen, ebenso das Wasser. Etwas salzen und alles kurz k├Âcheln lassen bis die meiste Fl├╝ssigkeit verdampft ist.

Den “Brei” mit Hilfe von zwei Teel├Âffeln auf dem Auflauf verteilen.

Den Auflauf im Backofen (ohne VorheizenÔÇŽ) bei 200┬░C Ober- und Unterhitze im unteren Drittel etwa 45 Minuten backen lassen bis er eine sch├Âne Kruste hat.

Et voilà!

K├Âstliche Nussecken

P├╝nktlich zum ersten Advent verrate ich euch heute eines meiner absoluten Lieblings-Rezepte! Und zwar das f├╝r Nussecken :-) . Nussecken sind so ziemlich das Beste und K├Âstlichste, was je im Bereich Geb├Ąck erfunden wurdeÔÇŽzumindest meiner Meinung nach. Wobei ich hier nicht von den gekauften Ziegelstein-Imitaten spreche, sondern von selbstgebackenen K├Âstlichkeiten. Ich finde n├Ąmlich, die sind mit denen vom B├Ącker nicht zu vergleichenÔÇŽEs gibt mittlerweile auch vegane Nussecken vom B├Ącker, aber die k├Ânnt ihr echt vergessen!

Denn hier ist das ultimative leckerschmecker Nussecken-Rezept. Auch geeignet f├╝r totale Backlegastheniker, ich verspreche es (mein Mann kann die backen ­čś« Und das hei├čt wasÔÇŽsorry, Liebling!)! Diese Nussecken gibt es hier seit Jahren quasi st├Ąndig und zu s├Ąmtlichen Gelegenheiten. Sie sind richtig schnell gemacht, super einfach in der Herstellung, bestehen nur aus Supermarkt-Zutaten, kein fancy vegan-Schnick-Schnack und die meisten Sachen hat man eh st├Ąndig vorr├Ątig. Und wandelbar sind sie auch noch. Und lange haltbar. Perfekt!

Dieses Rezept hat bisher alle ├╝berzeugt: Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen, Geburtstagskinder, Geb├Ąckhasser, Nachbarn, einfach alle. Denn sie enthalten nur Dinge, die eigentlich jeder mag und sie enthalten KEINE Konfit├╝re! Denn das mag ich nicht. Nat├╝rlich k├Ânnt ihr aber problemlos Konfit├╝re einbauen zwischen den Schichten, wenn das f├╝r euch unbedingt zu Nussecken geh├Ârt…

Eigentlich sollte dieses Rezept Bestandteil eines neuen Updates zur “Veganen Weihnachtsb├Ąckerei” werden (mit einigen weiteren sch├Ânen Rezepten), aber ich komme momentan zeitlich einfach nicht dazu. Und da das Rezept viel zu schade ist, um in einer Schublade Staub anzusetzen, kommt ihr jetzt alle in den Genuss :-) . Daf├╝r h├Ątte ich aber gerne, dass ihr in den n├Ąchsten Wochen ganz ganz flei├čig Nussecken backt, esst, genie├čt und schwelgt. Deal?

Ach ja, ich wei├č gar nicht, warum Nussecken typischerweise mit der Weihnachtsb├Ąckerei in Verbindung gebracht werden. F├╝r mich sind sie einfach ein k├Âstliches Ganzjahres-Geb├ĄckÔÇŽschmecken also definitiv auch im April oder September. Probiert es einfach mal aus ­čśë .

Nussecken

Zutaten f├╝r eine 20×20 cm – Backform (ergibt 16 Nussecken):

  • 125 g Pflanzenmargarine
  • 100 g Rohrohrzucker
  • je eine Prise Salz und Vanille, gemahlen
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Weizenmehl, Typ 550 (Dinkelmehl 630 geht auch, Vollkornmehl auch)
  • 50 ml Wasser
  • 75 ml Wasser
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 1 Tl Vanille, gemahlen
  • 40 g Pflanzenmargarine
  • 50 g Mandeln, gehackt (nicht zu fein!)
  • 50 g Waln├╝sse, gehackt┬á(nicht zu fein!)
  • 150 g Haseln├╝sse, gehackt ┬á(nicht zu fein!) (die Nussmischung ist v├Âllig variabel, am Ende sollten es 250 g sein; ich hacke sie immer grob im Multizerkleinerer)
  • Schokolade/Kuvert├╝re zum Verzieren

Zubereitung:

F├╝r den Boden die gemahlenen Mandeln mit dem Mehl, Rohrohrzucker, Vanille und Salz mischen, dann die Margarine zuf├╝gen und alles zu einem br├Âseligen Teig verkneten (mit den H├Ąnden oder Knethaken des Handmixers), dann das Wasser zuf├╝gen und alles zu einem homogenen (festen) Teig verarbeiten.

Den Teig in die mit Backpapier ausgelegte Form geben und mit den H├Ąnden sorgf├Ąltig sehr gleichm├Ą├čig flach dr├╝cken. (Wer Konfit├╝re m├Âchte, bestricht den Boden jetzt mit zB Aprikosenkonfit├╝re)

F├╝r die Nuss-Schicht das Wasser mit dem Rohrohrzucker und der Vanille in einen Topf geben. Aufkochen und 2-3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und die Margarine einr├╝hren. Die gehackten N├╝ssen zugeben und alles gut vermengen. Die Nuss-Masse auf den Boden geben und sehr gleichm├Ą├čig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei etwa 180┬░C Ober- und Unterhitze ca. 30-35 Minuten backen lassen bis die Oberfl├Ąche goldbraun und knusprig ist und alles ganz wunderbar nach gebrannten Mandeln duftet :-) .

Aus dem Ofen nehmen und in der Form komplett (!) ausk├╝hlen lassen. Dann mit einem scharfen Messer in St├╝cke schneiden und mit der geschmolzenen Schokolade verzieren (oder die Ecken eintunken).

Et voilà!

Mandelspekulatius-Karamell-Schokolade (Chocqlate)

Mein Winterschlaf (├Ąh, HerbstschlafÔÇŽ) ist beendet und ich starte wieder voll durch :-) Ich habe Rezepte f├╝r die Weihnachtsb├Ąckerei auf Lager, einen k├Âstlichen Auflauf und noch vieles mehr. Den Anfang macht heute selbstgemachte Schokolade.

Genau, richtig gelesen! Schokolade selbermachen ist ├╝berhaupt gar nicht schwer, macht Spa├č und ist dazu das perfekte Nikolaus- und/oder Weihnachts-Mitbringsel. Das Tolle ist, dass ihr wirklich nur wenige Zutaten ben├Âtigt f├╝r ein wunderbares Ergebnis und vor allem k├Ânnt ihr die Schokolade ganz nach euren oder den W├╝nschen der Beschenkten kreieren. Ich find┬┤s gro├čartig!

Rezepte f├╝r vegane Schokolade geistern schon recht lange durch diverse blogs und ich fand das immer sehr faszinierend, aber aus mir unerfindlichen Gr├╝nden habe ich mich nie da rangetraut. Seltsam, oder?! Denn ich liebe es, in der K├╝che zu experimentieren und scheue mich auch definitiv nicht vor misslungenen Ideen (fragt meinen MannÔÇŽ), von daher wei├č ich ehrlich nicht, warum ich nicht schon l├Ąngst ins Schokoladen-Selbermachen-Business eingestiegen binÔÇŽzumal es wirklich eine tolle Geschenkidee ist, wenn einem sonst einfach nichts einfallen will. ├ťber selbstgemachte und veredelte Schokolade freut sich fast jeder.

Jedenfalls kam es mir da gerade Recht, als ich vor ein paar Wochen die Anfrage von Chocqlate bekam, ob ich nicht Lust h├Ątte, eines ihrer Sets zu testen. Jupp, hatte ich :-) Und zack! Nach einem sehr netten mail-Kontakt kam auch schon das versprochene P├Ąckchen. Sehr toll! Das Set war wundersch├Ân verpackt, vor allem die einzelnen Zutaten. ├ľko-Schick, auf sowas stehe ich total! Kein Hochglanz-Plastik-Firlefanz, sondern ├Âko und sch├Ân. Prima.

In einem Set ist alles enthalten, was man zum Schokolade-Herstellen ben├Âtigt: Kakaobutter, Agavensirup und eine wunderbar abgestimmte Mischung aus Kakao, Kakaobohnen und Vanille. Alles bio/fair und in Rohkostqualit├Ąt. Dazu kann man noch ganz viele verschiedene Formen bekommen. Ich hatte eine f├╝r┬ádrei kleinen Tafeln.

Nun musste nur noch eine Idee her, aber die war schnell gefunden. Winter = Spekulatius = lecker! Ich liebe Mandelspekulatius und mache sie entweder selber oder kaufe welche (es gibt einige vegane Sorten). Spekulatius + Schokolade + Karamell = OBERLECKER!! Also habe ich eine Mandelspekulatius-Karamell-Schokolade gemacht. Yummy. Harmoniert ganz pr├Ąchtig miteinander: zartherbe Schokolade, knusprige Keksst├╝ckchen und klebriger “Butter”-Karamell. Guuuuut ­čśÇ

Die Keksst├╝ckchen werden zwar irgendwann weicher, aber das tut dem Geschmack nichts. Und wer lieber h├Ąrteres Karamell m├Âchte, sollte ein Rezept mit weniger Fett ausprobieren, dieses hier ergibt recht weiches Karamell. Ich mag das aber lieber.

Schokolade

 

Zutaten für 3 Tafeln à ca. 65 g :

  • 45 g Kakaobutter
  • 40 g Kakaopulver
  • 1/2 Tl Vanille
  • 40 g Agavensirup (ja, ich wiege ihn!)
  • 3-4 Mandelspekulatius, je nach Gr├Â├če
  • 50 g Hafersahne
  • 20 g Pflanzenmargarine
  • 25 g Reissirup
  • 35 g Rohrohrzucker
  • 20 g Wasser
  • je eine Prise Vanille und Salz

Zubereitung:

F├╝r die Schokolade zun├Ąchst die Kakaobutter grob hacken, dann im Wasserbad vorsichtig schmelzen, dabei gelegentlich umr├╝hren.

In einer separaten Sch├╝ssel das Kakaopulver mit der Vanille mischen und den Agavensirup zuf├╝gen. Die geschmolzene Kakaobutter zugeben und alles mit einem L├Âffel gut verr├╝hren bis die Konsistenz an geschmolzene Schokolade erinnert. Falls die Masse zu fest sein sollte (war bei mir erst soÔÇŽ), ist sie zu k├╝hl. Dann einfach alles zusammen nochmal ins Wasserbad geben und unter R├╝hren erhitzen. Dabei wird alles relativ schnell fl├╝ssiger und verbindet sich ganz prima!

Die Schokoladenmasse gleichm├Ą├čig auf die Formen verteilen, die Formen einmal auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftbl├Ąschen zu vermeiden.

Die Spekulatiuskekse zerbr├Âseln und auf der Schokolade verteilen, ggf. ganz leicht andr├╝cken. An einem k├╝hlen Ort fest werden lassen.

W├Ąhrenddessen f├╝r das Karamell die Hafersahne mit der Pflanzenmargarine einmal aufkochen, dann zur Seite stellen. In einem anderen Topf den Reissirup mit Rohrohrzucker, Vanille, Salz und Wasser ca. 3-5 Minuten k├Âcheln lassen, dann den Sahne-Mix zuf├╝gen und alles unter R├╝hren 10-15 k├Âcheln lassen bis die gew├╝nschte Konsistenz erreicht ist.

Das noch warme und fl├╝ssige Karamell gro├čz├╝gig ├╝ber die Schokolade tr├Ąufeln und ausk├╝hlen lassen. ├ťbriges Karamell einfach so essen :-).

Die Schokolade aus den Formen nehmen und genie├čen.

Et voilà!

S├╝├čkartoffel-Stuten (zuckerfrei)

S├╝├čkartoffeln geh├Âren zu dem, was ich schon lange kenne, aber fr├╝her nie mochte. Warum nur???! Manchmal muss erst jemand wie das eigene Kind die bestehende Welt derart ver├Ąndern und umwirbeln, dass ich bereit bin, mich neuen kulinarischen K├Âstlichkeiten zu widmenÔÇŽverr├╝ckt. Aber was Essen angeht, bin ich ganz oft von der “Was der Bauer nicht kennt”-Fraktion und r├╝mpfe schon die Nase, ehe ich mich ├╝berhaupt mit dem Lebensmittel auseinandergesetzt habe. Da ist es dann ganz sch├Ân prima, gelegentlich zur eigenen Horizonterweiterung gezwungen zu werden :-) .

So war es auch mit der S├╝├čkartoffel. Seit einem guten Jahr lagert eigentlich immer eine Knolle bei uns auf Vorrat im K├╝hlschrank und wandert in alles m├Âgliche wie zB Bratlinge┬áoder Bagels, aber auch gerne einfach in den Kartoffelstampf oder als Erg├Ąnzung/Alternative zur Kartoffel ins Ofengem├╝se. Denn mittlerweile mag ich die kleine Powerknolle richtig gern und liebe es, damit zu experimentieren. Und ganz nebenbei ist sie┬áein echtes Kraftpaket mit N├Ąhrstoffen wie┬áEisen, Mangan, Fols├Ąure, Vitamin C, B2, B6, E sowie sekund├Ąren Pflanzenstoffen. Alles in einer einzigen Knolle. Sowas finde ich ja gro├čartig!

So lag es nahe, auch mal S├╝├čkartoffel in einem Stuten zu verarbeiten, der durch ihre Verwendung gepaart mit einem Teil Dinkelvollkornmehl nicht nur wunderbar orange wird, sondern zudem sch├Ân fluffig und n├Ąhrstoffreich. Perfekt! Das S├╝├čkartoffelp├╝ree bringt schon einiges an Grunds├╝├če mit, aber Stuten braucht da f├╝r mich noch mehr und da ich eh gerade auf dem Experimentiertrip war, sollte es kein Zucker oder Sirup sein, sondern Datteln. Denn die punkten zus├Ątzlich mit einer ordentlichen Menge an Eisen, Kalzium, Kalium, Zink, Magnesium, Vitamin C, Vitamin D und B-Vitaminen. Und sie sollen stimmungsaufhellend wirken. Absolut perfekt also f├╝r tr├╝be Herbstgedanken ­čśÇ

Und wenn sowas Gutes wie der S├╝├čkartoffel-Stuten dann auch noch richtig lecker┬áschmeckt und die Seele pflegt, s├Ąttigt und zufriedenstellt, dann geht es doch kaum besserÔÇŽAlso, trinkt Tee, esst S├╝├čkartoffelstuten und genie├čt den Herbst :-) .

Oh, und┬ávoten┬ánicht vergessen ­čśÇ (weiterhin t├Ąglich m├ÂglichÔÇŽ) Danke.

S├╝├čkartoffel-Stuten

 

Zutaten f├╝r 6 kleine Z├Âpfe oder 2 gro├če:

  • 275 g S├╝├čkartoffel, roh (ohne Schale gewogen)
  • 250 g Hafermilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 75-100 g Datteln (je nachdem, wie s├╝├č ihr es m├ÂgtÔÇŽ)
  • 300 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizen)
  • 300 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ Weizenmehl 550)
  • knapp 2 Tl Salz
  • 20 g Frischhefe
  • 75 g ├ľl, geschmacksneutral oder mit Buttergeschmack
  • 30 g Sesammus (optional, aber erh├Âht den Kalziumgehalt)
  • Pflanzenmilch zum Bestreichen

Zubereitung:

Mit Hochleistungsmixer:

Die rohen S├╝├čkartoffeln grob st├╝ckeln und zusammen mit den Datteln und der Hafermilch in den Mixer geben. 1-2 Minuten erst auf kleiner, dann auf h├Âchster Stufe zu einer m├Âglichst glatten Masse mixen.

Ohne Hochleistungsmixer:

Die rohen S├╝├čkartoffeln grob st├╝ckeln, ebenso die Datteln. In einen┬ákleinen Topf geben, 1-2 Essl├Âffel Wasser zuf├╝gen und alles auf kleiner bis mittlerer Stufe garen/d├Ąmpfen (eher langsam, damit nichts anbrenntÔÇŽ). Etwas ausk├╝hlen lassen, dann die Hafermilch zuf├╝gen und alles mit dem P├╝rierstab m├Âglichst fein p├╝rieren.

F├╝r alle geht es dann so weiter:

In einer R├╝hrsch├╝ssel die Mehle mit dem Salz mischen, Hefe, ├ľl und Sesammus zuf├╝gen, dann das S├╝├čkartoffel-Dattel-Hafermilch-P├╝ree dazu geben. Alles einige Minuten zu einem weichen glatten Teig verkneten. Sollte der Teig zu klebrig sein, noch etwas Mehl einarbeiten.

Den Teig abgedeckt 1-2 Stunden gehen lassen bis er sein Volumen deutlich vergr├Â├čert hat. Dann auf die bemehlte Arbeitsfl├Ąche geben und entweder in zwei oder in sechs Teile teilen. Jeden Teigling dann nochmals dritteln. Jedes Drittel zu einem gleichlangen Strang rollen und immer jeweils drei Str├Ąnge zu einem Zopf flechten.

Die Z├Âpfe auf ein oder zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und gro├čz├╝gig mit Pflanzenmilch bepinseln.

Mit einem Handtuch abdecken und nochmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Im vorgeheizten Backofen im unteren Drittel bei 200┬░C Ober- und Unterhitze 15-25 Minuten backen (je nach Gr├Â├če der Z├ÂpfeÔÇŽ).

Et voilà!

Dinkel-Weltmeister-Brot

Wie ihr wisst, backe ich unser Brot selber und mittlerweile hat sich eine betr├Ąchtliche Auswahl angesammelt – dazu kommen noch die Brote, deren Rezepte ich selber von anderen (Brotback-)Blogs habe, auf denen ich mich regelm├Ą├čig herumtreibe. Wenn man erstmal damit angefangen hat, ein aktiver Sauerteig stets einsatzbereit im K├╝hlschrank wartet und sich dazu diverse Mehltypen im Vorratsschrank und eine eigene Getreidem├╝hle gesellen, mag man meist gar nicht mehr damit aufh├Âren ­čśÇ . Mittlerweile f├Ąllt es mir echt schwer, Brot beim B├Ącker zu kaufen – gegen das selber gebackene kommt einfach keines an! Zudem kann ich prima an den N├Ąhrstoffen schrauben, den Vollkornanteil erh├Âhen usw.

Meist gibt es bei uns mein Standard-Alltags-Vollkornbrot, was ich mittlerweile einarmig, schlafend, w├Ąhrend des Staubsaugens mit Kind am Bein und Telefon am Ohr backen kann. Also, quasi. Aber es gibt auch immer mal wieder Phasen, wo ich keine Lust auf Vollkornbrot habe. Aber auch nicht auf Wei├čbrot (das macht mich nicht sattÔÇŽ). Sondern so ein Zwischending. Mit Vollkorn, aber trotzdem weich und vor allem mit vielen vielen K├Ârnern und Saaten. Und es muss nat├╝rlich Ungenauigkeiten verzeihen! Mit Anleitungen wie “bei 40┬░C innerhalb von drei Stunden auf 25┬░C abfallend gehen lassen” oder ├Ąhnlichen Firlefanz braucht man mir gar nicht erst zu kommen! Ich bin gerne kreativ, scheue auch keine aufwendigen Rezepte, aber sie m├╝ssen sich eben in meinen Alltag integrieren lassen. Und wenn jetzt nunmal UNBEDINGT und SOFORT Spielplatz angesagt ist oder Pf├╝tzenspringen, ja nu┬┤, dann muss so ein Teig es halt auch abk├Ânnen, 4 statt 2 Stunden zu gehen.

Und genau so ein Rezept habe ich heute f├╝r euch. Es handelt sich um ein ph├Ąnomenal leckeres Weltmeisterbrot. Mit ordentlich Vollkorn, trotzdem hat es eine sch├Ân weiche Krume und vor allem ist es wunderbar n├Ąhrstoffreich durch Berge an Samen und Saaten im und am Brot. Es ist etwas aufwendig durch Vorteig, Quellst├╝ck und Kochst├╝ck, aber erstens wird das Brot dadurch sehr saftig und bleibt ewig frisch und zweitens kann man alles einfach morgens ansetzen und dann im Laufe des Tages weitermachen, wenn Zeit dazu ist. Hierdurch ist das Rezept total flexibel in den Zeiten. Einzig die letzte Gehzeit (wenn die Brote bereits geformt sind) sollte nicht ├╝berschritten werden, beim Rest ist es egal.

Die Belohnung f├╝r die ganze Arbeit ist eines der besten Brote, die ich in den letzten Jahren gebacken habe! Ach so, lasst euch nicht abschrecken durch den lustigen W├╝rzsenf – der gibt dem Brot das “gewisse Etwas”, ohne dass man ihn schmeckt (versprochen!!). Wem das aber doch zu kurios erscheint, der l├Ąsst den Senf und die Gew├╝rze einfach weg (wozu ich aber definitiv nicht rateÔÇŽ).

Oh, und voten nicht vergessen ­čśÇ (t├Ąglich m├ÂglichÔÇŽ) Danke.

Weltmeisterbrot

Zutaten für 2 Brote à ca. 1000g:

  • 200 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ Weizenmehl Typ 550)
  • 200 g Wasser
  • 2-3 g Frischhefe
  • 20 g Dinkelmehl Typ 630
  • 90 g Wasser
  • 2 g Salz
  • 6o g Sonnenblumenkerne
  • 60 g Sesam
  • 60 g Leinsamen
  • 60 g Haferflocken, fein
  • 100 g Roggenschrot
  • 20 g Salz
  • 360 g Wasser, kochend
  • 350 g Dinkelvollkornmehl (alternativ Weizen)
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Tl Senf, mittelscharf
  • 1/4 Tl Koriander, gemahlen
  • 1/4 Tl Curry
  • 10 g Raps├Âl
  • 25 g Zuckerr├╝bensirup
  • 20 g Frischhefe
  • knapp 75-100g Wasser
  • Sonnenblumenkerne, Mohn und Sesam zum W├Ąlzen

Zubereitung:

F├╝r den Vorteig Dinkelmehl mit Wasser und Hefe in einer Sch├╝ssel gut verr├╝hren. Abgedeckt mindestens 3 Stunden an einem nicht zu kalten Ort stehen lassen (l├Ąnger ist kein Problem).

F├╝r das Kochst├╝ck Dinkelmehl mit Salz in einem kleinen Kochtopf mischen, das Wasser zuf├╝gen und alles m├Âglichst kl├╝mpchenfrei verr├╝hren. Unter stetigem R├╝hren aufkochen lassen (es brennt schnell an!) bis eine dicke, z├Ąhe, wei├člich-gl├Ąnzende Masse entstanden ist (sieht aus wie Kleister). Vom Herd nehmen und ausk├╝hlen lassen.

F├╝r das Quellst├╝ck die K├Ârner,┬áSaaten und Haferflocken mit dem Roggenschrot und Salz mischen, dann mit dem kochenden Wasser ├╝bergie├čen. Gut umr├╝hren und einige Stunden (mindestens 2-3, l├Ąnger ist kein Problem) quellen lassen.

F├╝r den Hauptteig die Mehle in eine gro├če R├╝hrsch├╝ssel geben, Senf, Gew├╝rze, Zuckerr├╝bensirup, ├ľl, Hefe und Wasser zuf├╝gen (Die genaue Wassermenge h├Ąngt auch von der Quellf├Ąhigkeit des verwendeten Mehls ab, ob selbstgemahlen oder nicht usw., also erstmal rantastenÔÇŽ). Den Vorteig, das Kochst├╝ck und das Quellst├╝ck dazu geben und alles am Besten mit dem Knethaken der K├╝chenmaschine 5-10 Minuten auf langsamer Stufe richtig gut durchkneten. Der Teig sollte sich gut verbunden haben, weich und elastisch sein und sich vom Sch├╝sselrand l├Âsen. Er darf ruhig etwas klebrig sein, sollte sich aber mit bemehlten H├Ąnden formen lassen.

Den Teig abgedeckt in der Sch├╝ssel ca. 60 Minuten gehen lassen (l├Ąnger ist nicht schlimm, bis zu drei StundenÔÇŽ).

Den Teig auf die bemehlte Arbeitsplatte geben, halbieren und jeden Teigling vorsichtig erst rund und dann l├Ąnglich wirken (nicht zu stark kneten, eher falten). Jeden Teigling gut mit Wasser bestreichen (ich halte die Teiglinge immer unter den Wasserhahn, damit sie rundherum benetzt sind) und die Unterseite in Sonnenblumenkerne dr├╝cken und die Oberseite in einer Mischung aus Sesam und Mohn w├Ąlzen.

Nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmal 20-30 Minuten gehen lassen. Nach 20 Minuten jeden Teigling mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge┬ál├Ąngs ca. 1,5 cm tief einschneiden.

Zwischenzeitlich den Backofen vorheizen auf 230 ┬░C Ober- und Unterhitze, dabei eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen.

Die Brote ca. 15 Minuten bei 230┬░C backen (im unteren Drittel), dann die Temperatur runterschalten auf 190┬░C und die Brote weitere 20-25 Minuten backen bis sie die gew├╝nschte Br├Ąunung haben.

Ausk├╝hlen lassen und genie├čen.

Et voilà!

Ich brauche eure Unterst├╝tzung! T├Ąglich :-D

Edit: Ihr k├Ânnt T├äGLICH neu f├╝r mich voten bis zum 14.10. ­čś« ­čśÇ

Ihr Lieben,

ich brauche eure Unterst├╝tzung :-) . Und zwar nehme ich dieses Jahr am Keimling-Foodblog-Award teil! In der ersten Runde geht es darum, f├╝r seinen Lieblingsblog zu voten und die mit den meisten Stimmen kommen dann in die n├Ąchste Runde vor die Jury.

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Und nat├╝rlich w├╝rde ich mich riiiiiiesig freuen, wenn ich unter diesen Blogs w├ĄreÔÇŽgenau da kommt ihr ins Spiel! Wenn ihr meine K├Ąsekuchenrezepte m├Âgt und euch der Blog allgemein gut gef├Ąllt und ihr Lust habt, mich zu unterst├╝tzen, dann votet hier f├╝r mich *klick*┬á. Ihr k├Ânnt sogar auch was gewinnen :-) . Ich freue mich zus├Ątzlich, wenn ihr auch andere Leute darauf aufmerksam macht und die Bitte m├Âglichst weiterverbreitet, auf facebook teilt, twittert oder ├Ąhnliches .

Danke <3 <3

Mango-K├Ąsekuchen (roh)

Ich bin ja bekennender Herbst-Fan :-) Sommer ist f├╝r mich tats├Ąchlich nur ein notwendiges ├ťbel, um zum geliebten Herbst zu gelangen. Ansonsten ist er mir einfach zu warm. So ein goldener Herbst behagt mir da schon deutlich mehr! Kulinarisch gesehen allerdings ist der Sommer nat├╝rlich gro├čartig mit all seinem frischen saftigen Obst, prallen Beeren und viel Geschmack!

Klar, ich freue mich auch auf die Apfelsaison, Zwetschgen und mittlerweile ja sogar auf K├╝rbis, liebe Eint├Âpfe, zimtige Streuselkuchen und w├Ąrmende Suppen. Aber gegen Sommer im Mund und auf der Zunge ist ja auch so rein gar nichts einzuwenden. Und das funktioniert tats├Ąchlich mit getrockneten Fr├╝chten, wie ich feststellen durfte.

Es musste mal wieder ein K├Ąsekuchen her. Frisch, cremig und roh (also ohne Backen) sollte er sein. Und nach Sommer schmeckenÔÇŽdaher habe ich diesen ultimativen Mango-K├Ąsekuchen entwickelt. Der Boden besteht aus Mandeln und Datteln, die K├Ąsekuchenschicht aus Cashews, Agavensirup, Zitrone, Vanille und Kokos├Âl und die Mangoschicht zus├Ątzlich noch aus getrockneten, aber eingeweichten Mangos.

Der Knaller! Versprochen! Roher K├Ąsekuchen an sich ist ja schon gro├čartig, lecker, schmelzig, befriedigend und einfach nur gut. Aber mit der Mangoschicht wird er einfach perfekt. Das harmoniert so guuuuut. Die Mangost├╝cke werden einfach f├╝r 1-2 Stunden in Wasser eingeweicht und schmecken dann tats├Ąchlich fast wie frisch und herrlich aromatisch.

Die Mangocreme haben wir hier alle so schon vorher weggefuttert und ich musste mich beeilen, noch gen├╝gend f├╝r den Kuchen ├╝brig zu haben, denn Kind und Mann verlangten st├Ąndig nach “mehr! Nam!”. Kann ich also absolut empfehlen. Einfach die Mangocreme als Dessert servieren. Absolut k├Âstlich, auch ohne den Rest.

Und ich war mal wieder echt begeistert, wie schnell und einfach so ein Rohkostkuchen zuzubereiten ist (klar, es braucht etwas Vorlaufzeit, weil die Cashews eingeweicht werden m├╝ssen). Probiert es unbedingt mal aus – es lohnt sich! Man ben├Âtigt auch nicht zwingend einen Hochleistungsmixer. Der macht die Creme zwar etwas feiner, aber geschmacklich tut┬┤s auch der P├╝rierstab.

Die Zutaten für den Kuchen wurden mir netterweise kosten- und bedingungslos von Keimling zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür :-) .

Mango-K├Ąsekuchen

 

Zutaten f├╝r eine 18-20 cm Springform:

  • 130 g Mandeln
  • 100 g Datteln, entsteint
  • je 1/2 Tl Zimt und Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz
  • 2 Tl Wasser
  • 250 g Cashews, f├╝r 12 Stunden in Wasser eingeweicht
  • 100 g Zitronensaft, frisch gepresst
  • 75 g Agavensirup
  • 90 g Kokos├Âl, nativ oder geschmacksneutral (nativ schmeckt nach Kokos)
  • 75 g Wasser
  • das Mark 1/2 Vanilleschote
  • 100-150 g Mangos, getrocknet (je nachdem, wie intensiv ihr den Mangogeschmack m├ÂchtetÔÇŽ), 1-2 Stunden in Wasser eingeweicht

Zubereitung:

F├╝r den Boden die Mandeln zusammen mit den Datteln und Gew├╝rzen in den Blender geben (ich nutze daf├╝r immer den Untersatz f├╝r meinen P├╝rierstab mit dem H├ĄckselmesserÔÇŽ) und zerkleinern. Das Wasser zuf├╝gen und alles zu einem klebrigen, leicht st├╝ckigen Teig verarbeiten.

Den Boden der┬áSpringform mit Backpapier auslegen, den Rand leicht ein├Âlen. Die Mandel-Dattelmasse hineingeben und mit leicht feuchten H├Ąnden gleichm├Ą├čig verteilen und andr├╝cken. Bis zur weiteren Verarbeitung in den K├╝hlschrank stellen.

F├╝r die K├Ąsekuchencreme die Cashews abgie├čen (Einweichwasser weggie├čen!), absp├╝len und gut abtropfen lassen. Zusammen mit dem Zitronensaft, geschmolzenem Kokos├Âl, Vanillemark, Agavensirup und Wasser in den Mixer geben und alles 1-2 Minuten zu einer fein cremigen Masse mixen und p├╝rieren.

Die Form aus dem K├╝hlschrank nehmen und ca. zwei Drittel der Creme auf dem Boden verteilen und glatt streichen. F├╝r einige Minuten ins Gefrierfach stellen, damit die Creme etwas fester wird und sich die Mangocreme gleich besser darauf verteilen l├Ąsst.

Die eingeweichten Mangost├╝cke abtropfen lassen und zu der ├╝brigen K├Ąsekuchencreme in den Mixer geben. Alles nochmal ca, eine Minute ganz fein p├╝rieren bis keine St├╝ckchen mehr vorhanden sind. Naschen ­čśë (aber noch was ├╝brig lassenÔÇŽ)

Die Mangocreme auf die K├Ąsekuchencreme geben und vorsichtig verstreichen. Jetzt den Kuchen f├╝r einige Stunden (oder ├╝ber Nacht) in den K├╝hlschrank stellen, bis er komplett durchgek├╝hlt und fest geworden ist. Dann anschneiden und genie├čen.

Et voilà!

Super-Crunch-Mandel-Granola

Kennt ihr das Nussmus “Dessert” von Rapunzel? Ich glaube, es ist seit ca. einem Jahr auf dem Markt und wie das so ist mit mir und neuen Lebensmitteln, musste ich es damals sofort kaufen und probieren. Mandelmus oder Cashewmus alleine ist ja schon verdammt lecker, aber die Kombination aus Mandeln, Cashews und Vanille ist wirklich der Knaller! Kann man sich kaum vorstellen, ist aber so :-) Das Nussmus schmeckt herrlich s├╝├č, obwohl kein Zucker oder S├╝├čungsmittel drin ist, und ist wahnsinnig aromatisch. Eigentlich fast zu gut, um es in Desserts oder Kuchen zu verarbeitenÔÇŽich essse es tats├Ąchlich am Liebsten pur aus dem Glas. Als Schokocreme-Alternative f├╝r die Seele quasi.

Wenn ich es dann doch mal verarbeite, dann meist so, dass m├Âglichst viel vom Eigengeschmack erhalten bleibt. So landet es zB ab und zu im Hirse- oder Hafer-Porridge und macht auch das zu einem echten Seelen-Essen, was zudem auch noch vollgepackt mit N├Ąhrstoffen ist.

Nun hat Rapunzel zum Rezeptwettbewerb aufgerufen. Einzige Bedingung: das Nussmus “Dessert” muss verarbeitet werden als Teil des Rezeptes. Diesem Ruf bin ich doch sofort gefolgt, denn neben der Tatsache, dass ich Produkt und Firma mag (GrundvoraussetzungÔÇŽ), gibt es auch sch├Âne Preise zu gewinnen. Also, nicht lange gefackelt und Ideen gew├Ąlzt. Das war gar nicht so einfach, denn das Nussmus sollte geschmacklich einen gro├čen Anteil haben. Gleichzeitig wollte ich aber auch ein bisschen was Besonderes haben, lecker sollte es sein, nicht zu schwierig und aufwendig, aber voller guter Zutaten. Porridge war mir zu schn├Âde, aber neben dem Brei steht bei uns auch M├╝sli wirklich hoch im Kurs. Die gekauften M├╝slis sind zwar ok, aber meist fehlt mir irgendwas und ich kombiniere mehrere Sorten miteinander, erg├Ąnze um Leinsamen oder Chiasamen und gehackte Mandeln usw.

Daher habe ich vor ein paar Wochen ausprobiert, selber Knusperm├╝sli – auf neudeutsch “Granola” – zu machen. Inspiriert wurde ich von diesem Rezept, habe mich aber von Beginn an null daran gehalten, da ich keine Orangen im M├╝sli wollte, es mir zu viele Cornflakes waren und auch sonst viel f├╝r mich fehlte. Aber es diente mir prima als Basis-Rezept, um selber zu experimentieren. Herausgekommen ist ein gro├čartiges Power-Crunch-M├╝sli-Rezept, was unglaublich variabel ist, so lange die Mengen grob stimmen. Also das Verh├Ąltnis von trockenen zu feuchten Zutaten.

Die Idee mit dem Apfelmus ist grandios, denn dadurch bekommt das M├╝sli eine leicht fruchtige S├╝├če (schmeckt aber NULL nach Apfel!!) und man ben├Âtigt viel weniger S├╝├čungsmittel und Fett. Als Basis nehme ich grobe Haferflocken und ein paar Cornflakes, dazu dann, was das Herz begehrt. Bei mir Leinsamen, Chia, Sesam, gehackte Mandeln und Quinoa-Pops (ich hasse Amaranth). Ich mag mein M├╝sli sehr knusprig und auch etwas s├╝├č, daher greife ich in diesem Rezept auf Rohrohrzucker zur├╝ck, weil der wunderbar karamellisiert. Alternativ geht aber auch Reissirup, Ahornsirup, Kokosbl├╝tenzucker usw.

Das Besondere an dem M├╝sli ist, dass ich einen Teil des ├ľls durch das Nussmus “Dessert” getauscht habe und holla, die Waldfee!! Das ist ein Kracher. Unglaublich lecker und ganz fein schmeckt das aromatische Nussmus heraus. Ich bin wirklich begeistert, wie gut das alles harmoniert und sich erg├Ąnzt. Auch, wenn Eigenlob nicht so gerne gesehen ist: das ist das beste M├╝sli, was ich je gegessen habe. Mein Mann sagte nur “Du hast dich selbst ├╝bertroffen”.

Ich denke, ich werde als n├Ąchstes mal ein bisschen mit unterschiedlichen Nussmusen herumspielen, denn auch Erdnussmus oder Haselnussmus stelle ich mir sehr fein als geschmacksgebende Komponente vor. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt :-) .

  • Granola

Zutaten f├╝r ca. 800 g fertiges M├╝sli:

  • 350 g Haferflocken, Gro├čblatt
  • 50 g Cornflakes, ungezuckert
  • 25 g Quinoa-Pops
  • 25 g Sesam
  • 25 g Leinsamen
  • 25 g Chiasamen
  • 100 g Mandeln
  • eine Prise Salz
  • 1 Tl Vanille, gemahlen
  • 70 g Rohrohrzucker
  • 70 g Nussmus “Dessert”
  • 200 g Apfelmus ohne Zucker oder Apfelmark
  • 50 g ├ľl, geschmacksneutral (zB Brat├Âl)

Zubereitung:

Die Mandeln grob hacken. In einer sehr gro├čen Sch├╝ssel Haferflocken, Cornflakes, Quinoa-Pops, Sesam, Leinsamen, Chia, Mandeln, Vanille und Salz gut mischen.

In einer kleineren separaten Sch├╝ssel den Rohrohrzucker mit Nussmus, Apfelmus und ├ľl gut verquirlen bis sich alles gut verbunden hat.

Die feuchte Masse ├╝ber┬ádie trockenen Zutaten in┬áder Sch├╝ssel geben und alles mit den H├Ąnden richtig gut vermengen und “einmassieren”. Es muss sich alles sehr gut vermischt haben und sollte recht feucht und etwas klebrig sein.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die M├╝sli-Masse ganz gleichm├Ą├čig darauf verteilen (nicht andr├╝cken, alles soll locker liegen).

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 170┬░C Ober- und Unterhitze etwa 40-45 Minuten backen. Alle zehn Minuten das Blech aus dem Ofen holen und das M├╝sli wenden, gut durchmischen und wieder gut verteilen, damit alles gleichm├Ą├čig backt und knusprig wird.

Da jeder Ofen sehr anders ist, empfehle ich, das M├╝sli nach 30 Minuten kaum mehr aus den Augen zu lassen und alle f├╝nf Minuten durch zu mischen, denn der ├ťbergang zwischen “knusprig lecker” und “zu dunkel, fast verbrannt” geht sehr schnell!

Auf dem Blech komplett ausk├╝hlen lassen (zwischendrin ruhig mal wenden). Das M├╝sli wird dadurch noch sehr viel knuspriger.

Dann luftdicht verschlossen lagern, genie├čen und bei jedem Bissen schwelgen :-) .

Et voilà!

Rote-Bete-Brownies

Jaaaaa, sie lebt noch, sie lebt nochÔÇŽ ­čśÇ Auferstanden wie Phoenix aus der Asche!

Nee, Quatsch beiseite. Auch, wenn der letzte Beitrag viel viel viel zu lange her ist, bin ich putzmunter und quicklebendig. Nur mal wieder etwas sehr ├╝berrollt von Alltag, Realit├Ąt und Zeugs, so dass f├╝r┬┤s Bloggen leider zu wenig Zeit war. Trotzdem wird hier nahezu t├Ąglich gebacken und gekocht, aber die Kreativit├Ąt bleibt halt einfach oft auf der Strecke, wenn mir ein m├╝des, quengeliges, hungriges und anh├Ąngliches Kleinkind am Bein h├Ąngt. Dann kann ich nur funktionieren, mehr nicht.

Umso mehr Freude macht es mir dann aber, wenn ich dazu komme, Neues auszuprobieren und zu verbloggen.

Ich wei├č nicht, ob ich schonmal erw├Ąhnt habe, dass ich keine Rote-Bete-Freundin bin, aber der aufmerksame Leser wird dies bestimmt schon bemerkt haben, denn es existiert kein einziges Rote-Bete-Rezept auf diesem blog! Rote Bete haben gro├čartige Inhaltsstoffe und eine wundersch├Âne Farbe, aber geschmacklich sind sie einfach nicht meins. Sie schmecken mir zu muffig und erdig. Ich habe schon alles probiert, um sie mir selber schmackhaft zu machen: frisch, vakuumiert, vorgekocht, aus dem Glas, gekocht, gebraten, gebacken, mariniert, pur, warm, kalt, als Salat, usw. Sogar als Smoothie mit Erdbeeren und Orangensaft. Das Ergebnis war eine knallrote Farbe und erdig-muffiger Geschmack. Das Kind fand den Smoothie super. Die m├Ąkelige Mama nicht…

Nun ist es ja keine Weltneuheit, Gem├╝se in Kuchen zu verbacken. Ganz klassisch ist der M├Âhrenkuchen. Und schon oft habe ich von der Kombination aus┬áRote Bete und Schokokuchen gelesen, fand es aber mehr als absonderlich.

Da mich aber gelegentlich die Experimentierlust packt und noch Rote Bete vom Smoothie-Versuch da waren, war es endlich an der Zeit, mich an das gewagte Experiment heranzutrauen. Also habe ich es getan: ich habe einen Rote-Bete-Brownie kreiert ­čś« . Wahnsinn.

Und, tadaaaaaa! Er schmeckt! Ernsthaft. Ich mag rote Bete in Brownies. Jetzt isses raus. Schokolade und rote Bete sind wirklich eine prima Kombi und erg├Ąnzen sich fabelhaft. Farblich ist der Brownie ein Knaller (das kommt auf dem Bild leider nicht so rausÔÇŽ) zwischen braun und pink und auch der Geschmack passt. Das erdige der roten Bete unterst├╝tzt das schokoladige des Brownie und verleiht ihm eine ganz ungew├Âhnliche, aber leckere S├╝├če.

Unbedingt ausprobieren! Rote-Bete-Liebhaber werden den Brwonie eh m├Âgen, aber auch bisherige Rote-Bete-Skeptiker sollten den Versuch wirklich┬áwagen. Nicht-vegane Freunde von mir wurden auch zum Testen gebeten und haben beide den Brownie als super lecker bewertet. Jetzt darf das Rezept also raus in die Welt und ich freue mich wie Bolle, dass ich es endlich geschafft habe, mir selber rote Bete unterzujubeln.

Brownies_2

Zutaten f├╝r eine 20×20 cm – Form:

  • 125 ml Pflanzenmilch (Sorte nach Belieben)
  • 125 g Pflanzenmargarine
  • 40 g Kakaopulver (Backkakao, ohne Zucker!)
  • 150 g Rohrohrzucker
  • 125 g rote Bete, gekocht
  • 75 g Pflanzensahne (ich nehme gerne Hafer)
  • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
  • 1 Tl Zitronensaft
  • 150 g Weizenmehl Typ 550┬á
  • 1/2 Tl Natron
  • 1 Tl Backpulver
  • 50 g gehackte Schokolade (Zartbitter)
  • 50 g gehackte Haseln├╝sse
  • 20-30 g vegane wei├če Schokolade

Zubereitung:

Die Pflanzenmilch in einem Topf leicht erhitzen, dann die Margarine zuf├╝gen und darin schmelzen lassen (sollte alles nicht hei├č, sondern nur lauwarm werden).

Kakaopulver und Rohrohrzucker zu der Mischung geben und alles mit einem Schneebesen gut verquirlen bis keine Kl├╝mpchen mehr vorhanden sind.

Die rote Bete grob klein schneiden und mit der Pflanzensahne ganz fein p├╝rieren.

In einer Sch├╝ssel das Mehl mit Vanille, Natron und Backpulver mischen. Zitronensaft, rote-Bete-Sahne-Mischung sowie die Kakao-Mischung zuf├╝gen und alles mit dem Schneebesen zu einem glatten Teig verr├╝hren. Die gehackte Schokolade und die N├╝sse zugeben und untermengen.

Den Brownie-Teig in die gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form geben und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 190┬░C Ober- und Unterhitze 30-35 Minuten backen.┬áDie Oberfl├Ąche sollte auf Druck noch leicht nachgeben.

Die Form aus dem Ofen nehmen und auf der noch hei├čen Oberfl├Ąche die wei├če Schokolade (gehackt oder als Drops) verteilen. Durch die Hitze schmilzt sie sofort und kann dann gleichm├Ą├čig verteilt werden.

Komplett ausk├╝hlen lassen, aus der Form nehmen, in St├╝cke schneiden und genie├čen.

Et voilà!