Schoko-Mandel-Biskuit-Torte mit Vanille-“Sahne” und Kirschpüree

Ich bin keine große Torten-Freundin, mich kann man eher mit einem richtig leckeren Nusskuchen ködern. Aber mein Liebster mag alles mit Creme und Soja-Sahne, daher habe ich ihm letztes Wochenende mal eine Freude gemacht und eine “Sahne”-Creme-Torte gebacken.

Sie erinnert optisch ein wenig an Schwarzwälder-Kirsch, ist aber lange nicht so mächtig, da die Creme mehr Pudding als Sojasahne beinhaltet. Dazu finde ich sie sehr lecker, da der Schoko-Biskuit mit gemahlenen Mandeln verfeinert ist. Kirschen im Ganzen fand ich zu grob für die Torte, daher habe ich sie zu einem Püree verarbeitet, das in etwa die Konsistenz von roter Grütze hat. Ich finde, der Geschmack der Kirschen ist dadurch sehr dezent und weniger mächtig, unterstützt aber das Zusammenspiel von Schoko, Mandeln, Vanille und Sahne perfekt.

So schmeckt sogar mir gelegentlich ein Stück Torte :-) .

Schoko-Mandel-Biskuit-Torte mit Vanille-"Sahne" und Kirschpüree
Schoko-Mandel-Biskuit-Torte mit Vanille-"Sahne" und Kirschpüree

Zutaten für eine 26cm-Springform:

  • 125 Dinkelmehl, Typ 630
  • 50 g Mandeln, fein gemahlen
  • 1 1/2 El Kartoffelmehl
  • 1/2 El Tapiokastärke (alternativ: Maisstärke)
  • 1 El Sojamehl
  • 4 El Kakaopulver, schwach entölt
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Tl Natron
  • 1 El Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
  • 3 El neutrales Öl (zB Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 200 ml Wasser
  • 1 El Zitronensaft


  • 1/2 Glas Schattenmorellen
  • 100 ml des Kirschsaftes
  • 2 Tl Tapiokastärke (alternativ: Maisstärke)
  • (bei Bedarf: Rohrohrzucker nach Geschmack)
  • 300 ml aufschlagbare Sojasahne (ich nehme Sojasaane aus dem Reformhaus)
  • 2 Pckg. Sahnesteif
  • 450 ml Sojamilch, natur
  • 2 gehäufte El Rohrohrzucker
  • 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
  • Schokoraspel zum Bestreuen

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten für den Schoko-Mandel-Biskuit in einer Rührschüssel gut vermengen. In einer zweiten (kleineren) Schüssel das Wasser mit dem Öl und dem Zitronensaft verquirlen und das Gemisch zu den trockenen Zutaten geben. Alles mit einem Löffel gut vermengen, so dass ein zäher Teig entsteht (er ist von der Konsistenz etwas flüssiger als Rührkuchenteig). Nicht zu lange rühren, es dürfen kleine Klümpchen im Teig bleiben.

Den Teig in eine gefettete Springform geben (oder in die Springform ein Stück Backpapier einspannen) glattstreichen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt sehr von der Backform und dem Herd ab, kann also auch länger sein, daher unbedingt die Stäbchenprobe machen, wenn Teig am Stäbchen hängenbleibt, einfach noch weiterbacken.

Den Teig vollständig abkühlen lassen.

Zwischenzeitlich für das Kirschpüree die Schattenmorellen mit dem Kirschsaft aufkochen, dann mit dem Pürierstab möglichst fein pürieren (Vorsicht, es spritzt schnell…), nach Geschmack noch etwas süßen, dann die Stärke mit ein wenig Wasser anrühren und zu dem Püree geben. Unter Rühren einmal kräftig aufkochen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und das Püree in eine kleine Schüssel umfüllen. Unter gelegentlichem Rühren kalt werden lassen.

Für die Creme zunächst die Sojasahne für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Aus der Sojamilch und dem Rohrohrzucker mit dem Vanillepuddingpulver nach Packungsanweisung einen Pudding kochen (der Pudding wird etwas fester als normal, da etwas weniger Sojamilch genommen wird, aber das soll so). Den Pudding unter Rühren kalt werden lassen (möglichst häufig rühren, da sich sonst Haut bildet. Alternativ den Pudding mit Klarsichtfolie abdecken und die Folie erst entfernen, wenn er kalt ist, dann bildet sich auch keine Haut).

Die Sojasahne auf höchster Stufe mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine steif schlagen, hierbei das Sahnesteif einrieseln lassen. Dann nach und nach unter Rühren den Pudding zufügen und alles zu einer glatten Creme verquirlen. Bis zur Verarbeitung kühl stellen.

Den ausgekühlten Biskuit halbieren, auf dem unteren Tortenboden das Kirschpüree gleichmäßig verstreichen, je nach Geschmack alles nehmen oder noch einen Teil übrig lassen für den zweiten Boden. Auf das Püree eine großzügige Schicht Creme geben und verstreichen (am Besten den Ring der Springform um den Boden und die Torte lassen, so behält alles seine Form), den zweiten Boden darauf setzen und entweder mit Püree und Creme oder nur Creme bedecken. Glattstreichen und mit den Schokoraspeln bestreuen.

Bis zum Servieren kalt stellen und den Ring erst kurz vorher entfernen. Da die Creme sehr weich ist, empfiehlt es sich, den zweiten Boden, also den “Deckel”, vor dem Auflegen bereits in Tortenstücke zu schneiden und dann erst auf die Creme zu legen, so wird später beim Anschneiden nicht die ganze Creme nach außen gedrückt.

Et voilá!

Dinkel-Croissants deluxe

Wie ich vielleicht an der einen oder anderen Stelle bereits angemerkt habe, liebe ich Croissants. So richtig schön blättrig und fettig. Einfach natur oder mit noch ´nem Extra-Stück Alsan drauf – Kalorien pur, aber was muss, das muss…

Vor einiger Zeit habe ich daher ein Dinkel-Vollkorn-Rezept gepostet, und zwar hier. Allerdings sind diese Croissants eher etwas für wirkliche Vollkorn-Liebhaber (zu denen ich glücklicherweise gehöre…) und ein wenig, hm, “derb” vielleicht.

Daher war es nun an der Zeit, das Rezept etwas zu überarbeiten, herausgekommen ist dieses Rezept für feine vegane Dinkel-Croissants deluxe. Der Teig besteht aus hellem und Vollkorn-Mehl und ist dadurch deutlich feiner als mit nur Vollkorn. Außerdem habe ich die Herstellung des Hefe-Blätterteiges modifiziert mit einer Alsan-“Butter”-Platte. Hat hervorragend funktioniert und wurde wunderschön blättrig. Einen Teil der Croissants habe ich noch mit Schokolade gefüllt: Yummy!

Dinkel-Croissants deluxe
Dinkel-Croissants deluxe

Zutaten für 6 eher große Croissants:

  • 1/4 Würfel Frischhefe
  • 25 Rohrohrzucker
  • 1 Tl Salz
  • 20 g Alsan
  • 130 ml Sojamilch, zimmerwarm
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 2 Tl Kartoffelmehl
  • 2 Tl Tapiokastärke (alternativ: Maisstärke)
  • 100 g Dinkelmehl Typ 630
  • 125 g Alsan
  • 2-3 El Dinkelmehl zum Bestäuben (Typ ist egal)
  • 2 El Sojasahne

Zubereitung:

Die beiden Mehle mit dem Salz, Kartoffelmehl und der Stärke in einer Schüssel mischen. In die Mitte eine Mulde drücken, die Hefe hineinbröseln und 1 Tl des Rohrohrzuckers darüber streuen. Zwei bis drei Esslöffel der zimmerwarmen Sojamilch zu der Hefe geben und zu einem Vorteig verrühren, ca. 10 Minuten stehen lassen bis sich Bläschen auf der Hefe-Sojamilch bilden.

Zwischenzeitlich die restliche Sojamilch mit dem restlichen Zucker und der Alsan (nur die 20 g für den Teig!) in einem kleinen Topf vorsichtig unter Rühren erwärmen. Die Alsan sollte schmelzen, aber weder die Sojamilch noch die Alsan sollten heiß werden. Etwas abkühlen lassen, so dass man den Finger reintunken kann, ohne sich zu verbrennen.

Die Sojamilch-Alsan-Zucker-Mischung zu dem Mehl und der Hefe geben. Alles mit der Hand odre der Küchenmaschine odre dem Handmixer einige Minuten kräftig durchkneten, so dass ein weicher geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig sollte weich und elastisch, aber nicht wirklich klebrig sein.

Den Teig abgedeckt an einem kühlen Ort für 2-3 Stunden gehen lassen.

In der Zwischenzeit schonmal das “Ziehfett” für den Blätterteig vorbereiten. Hierfür die Alsan (am Stück!) von beiden Seiten gut bemehlen und mit dem Nudelholz zu einer rechteckigen Platte von ca. 5-7 mm ausrollen. Bis zur Verarbeitung in den Kühlschrank legen.

Den Hefeteig aus der Schüssel nehmen, nicht kneten, sondern lediglich auf der bemehlten Arbeitsfläche etwas platt drücken, dann mit dem Nudelholz möglichst quadratisch ausrollen. In die Mitte die Alsan-Platte legen und den Teig über der Platte wie einen Geschäftsbrief zusammenlegen. Den Teig der Länge nach ausrollen, zur Mitte hin einschlagen und den Teig für 30 Minuten zum Ruhen in den Kühlschrank legen.

Danach wieder der Länge ausrollen, zur Mitte hin einschlagen, ausrollen, einschlagen, ausrollen, einschlagen. Wieder im Kühlschrank ruhen lassen (20-30 Minuten). Ein letztes Mal zu einem  schmalen langen Rechteck ausrollen, den Teig in sechs (oder mehr) spitze Dreiecke schneiden und locker zu Hörnchen aufrollen.

Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit der Sojasahne einpinseln und nochmals für 1/2-1 Stunde gehen lassen (am besten im Backofen – ausgeschaltet, natürlich…).

Im (zunächst) kalten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 15-20 Minuten goldbraun backen lassen, je nach Wunsch, Herd und Größe. Das erste Croissant am Besten noch warm genießen, mmmmhhhh…..

Et voilá!

Süßkartoffel-Möhren-Flan

Wie man an meinen Rezepten sicher merkt, bin ich nur mäßig experimentierfreudig im Hinblick auf für mich unbekannte Zutaten. Ich koche einfach am Liebsten Dinge, von denen ich weiß, dass ich zumindest die Zutaten mag, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich das fertige Gericht auch mag.

Ab und zu traue aber selbst ich mich an Neues. Dieses Mal wurde ich durch ein neues Kochbuch inspiriert, dass ich zu Weihnachten bekommen habe: “Vegetarisch aus aller Welt”. Das Buch ist sehr toll: 250 Seiten Rezepte, alle mit Bild, aus der ganzen Welt. Daher unglaublich abwechslungsreich und bis auf die Kuchen und Süßspeisen sind die Gerichte entweder von natur aus bereits vegan oder einfach veganisierbar (zB Bratreis mit Gemüse und Ei – Tofu nehmen oder das Ei einfach so weglassen – oder Rezepte, in denen Butter aufgeführt ist oder Sahne – pflanzliche Margarine oder Öl nehmen und Hafer- bzw. Sojasahne – usw…).

Jedenfalls gibt es in dem Buch auch Rezepte mit Süßkartoffeln, die habe ich noch nie bewusst gegessen und beim Einkaufen letztens gab es sehr schöne Exemplare, da musste ich eine große mitnehmen. Ich habe dann eines der Rezepte in vegan abgewandelt und eines der Gemüse durch Süßkartoffeln verändert und so meine eigene Kreation eines Süßkartoffel-Möhren-Flans entwickelt.

Es ist ein bisschen Arbeit, da man zwei verschiedene Pürees kochen muss, diese werden geschichtet und dann noch überbacken, hierdurch erhält das Gericht eine sehr feine leckere Kruste. Die Süßkartoffeln harmonieren perfekt mit den Möhren und den Kartoffeln sowie den feinen Gewürzen, ich persönlich finde sie jedoch einen Tick zu süß (welch ein Wunder…), aber in dieser Kombination schon sehr lecker. Es ist für mich nur kein Essen, wovon ich Berge essen kann. Vielmehr eignet sich der Flan hervorragend als Vorspeise, macht Eindruck, wenn Freunde eingeladen sind oder wird ergänzt mit einem leckeren Salat und zB einer Wildreis-Mischung und Linsen zu einer vollwertigen Hauptmahlzeit.

Süßkartoffel-Möhren-Flan
Süßkartoffel-Möhren-Flan

Zutaten für 4 Portionen (als Vorspeise oder Beilage):

  • 250 g Süßkartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Möhren
  • 75 ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Tl Kurkuma, gemahlen
  • 1/2 El Alsan
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g Kartoffeln
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • knapp 1 Tl getrockneter Koriander, frisch gemörsert
  • 75 ml Wasser
  • 1/2 El Alsan
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 100 ml Hafersahne
  • 2 El frische Kräuter, gehackt (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Basilikum, Kerbel u.ä.)
  • 2 El Olivenöl

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln schälen, ebenso die Möhren und Zwiebel. Alles würfeln, in einen kleinen Topf geben, die Gemüsebrühe, Alsan, Kurkuma, Salz und Pfeffer zufügen und alles unter Rühren aufkochen. Bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse sehr weich ist, dabei gelegentlich umrühren.

Die Kartoffeln schälen und würfeln, den Knoblauch fein hacken. Beides in einen zweiten Topf geben, mit Wasser auffüllen, Salz, Pfeffer, Alsan, Muskatnuss und Koriander zufügen und unter Rühren aufkochen lassen. Bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die Kartoffeln sehr weich sind, gelegentlich umrühren.

Das Süßkartoffel-Möhren-Gemüse mit einem Kartoffelstampfer möglichst fein stampfen, 50 ml Hafersahne unterrühren, ebenso wie 1 El der gemischten Kräuter. Alles nochmals pikant mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln ebenso fein zerstampfen, 50 ml Hafersahne zufügen, ebenso die restlichen Kräuter. Gut vermengen und pikant abschmecken.

Vier Flan-Förmchen leicht einfetten, alternativ eine ca. 20×20 cm Gratin-Form nehmen. Zuerst das Kartoffel-Püree darin verteilen und glatt streichen, darauf das Süßkartoffel-Möhren-Püree geben und glatt streichen. Die Oberfläche mit dem Olivenöl gleichmäßig beträufeln.

Die Förmchen im Backofen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten backen bis der Flan eine feine Kruste bekommt und leicht gebräunt ist. In den Förmchen servieren, dabei aber nicht verbrennen…

Et voilá!

Champignon-Ragout mit Bärlauch-Tofu

Das ist ein sehr einfaches und schnelles veganes Gericht. In Variationen habe ich es auch schon auf diesem blog gepostet. Hier nun eine Variante mit Bärlauch-Tofu und Sherry in der Sauce – super lecker! Der Bärlauch-Tofu gibt dem Ganzen eine etwas besondere Note und harmoniert sehr gut mit den Champignons und dem Lauch.

Alternativ zu dem Bärlauch-Tofu eignen sich fast alle Lieblings-Tofu-Sorten, also nehmt, welchen ihr mögt (Räuchertofu, Nuss-Tofu, Kräuter-Tofu, Oliven-Tofu etc. oder einfachen Natur-Tofu sanft mariniert…). Ich habe dieses Mal für das Ragout Hafersahne genommen, die ich geschmacklich sehr mag, allerdings wird die Sauce dadurch nicht ganz so “sahnig” und cremig wie mit Sojasahne.

Bei mir gab es zu dem Ragout Reis, es passen aber auch Nudeln oder Kartoffeln.

Champignon-Ragout mit Bärlauch-Tofu
Champignon-Ragout mit Bärlauch-Tofu

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Reis (nach Geschmack Natur- oder weißer Reis)


  • 150 g braune Champignons
  • 100 g Bärlauch-Tofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Stange Lauch
  • 2 El Rapsöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 El Sherry (optional)
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 El Hefeflocken
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1/2 Tl Majoran, getrocknet
  • 150 ml Hafersahne
  • 2 El Petersilie, gehackt
  • evtl. 1 Tl Speisestärke m. 1 El Wasser verrührt

Zubereitung:

Den Reis in ausreichend Wasser – leicht gesalzen – bissfest garen bzw. quellen lassen.

Zwischenzeitlich das Ragout zubereiten. Hierzu die Champignons putzen und je nach Größe vierteln oder in dicke Scheiben schneiden. Den Tofu würfeln, Zwiebel schälen und fein würfeln, den Lauch waschen und in halbe Ringe schneiden.

In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen und bei großer Hitze den Tofu zusammen mit den Champignons einige Minuten scharf anbraten, zwischendurch rühren. Wenn beides Farbe genommen hat, die Hitze reduzieren und die Zwiebelwürfel zufügen, einige Minuten unter Rühren mit braten. Zum Schluss die Lauchringe in die Pfanne geben und noch ein bis zwei Minuten mit andünsten.

Das Gemüse mit Sherry und Gemüsebrühe ablöschen, mit den Gewürzen (außer den frischen Kräutern!) und dem Zitronensaft abschmecken. Die Sauce einige Minuten ganz leicht köcheln lassen, dann die Hafersahne einrühren. Sollte die Sauce zu flüssig sein, die in Wasser angerührte Stärke zu der Sauce geben und einmal aufkochen lassen, so dass die Sauce abbindet. Vom Herd nehmen, die Petersilie zufügen und das Ragout mit dem fertigen Reis servieren.

Et voilá!

Kartoffel-Kichererbsen-Pfanne mit Kräuter-Dip

Dieses Gericht ist zwar unspektakulär und mit relativ wenig Zutaten, dafür aber schnell gemacht und vor allem wirklich köstlich! Ein einfaches, aber sehr nahrhaftes und leckeres Essen: geröstete Kartoffeln und Gemüse in Olivenöl und Kräutern, dazu Kichererbsen. Komplettiert wird das Gericht durch einen schnelle Kräuter-Dip, der unglaublich gut mit den übrigen Komponenten harmoniert. Hierdurch ist das Essen warm und frisch würzig gleichzeitig.

Natürlich schmeckt das Gericht auch ohne den Dip, allerdings weniger als halb so gut, denn hier ist er einfach DIE perfekte Ergänzung. Eine vegane vollwertige schnelle Mahlzeit.

Kartoffel-Kichererbsen-Pfanne mit Kräuter-Dip
Kartoffel-Kichererbsen-Pfanne mit Kräuter-Dip

Zutaten für 2 Personen:

  • 750 g Kartoffeln
  • 4 mittelgroße Möhren
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 El Olivenöl
  • Kräutersalz
  • Pfeffer, Salz
  • 1 kleine Dose Kichererbsen


  • 200 g Sojajoghurt, natur (ohne Vanille…also den von Provamel und nicht den von Alpro)
  • 1 kleine Knoblauchzehe (optional)
  • Salz
  • 3 El frische gemischte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Dill, Basilikum, Kresse…)

Zubereitung:

Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln schälen. Die Kartoffeln und mundgerechte Würfel schneiden, die Möhren nach Geschmack in Würfel oder Streifen schneiden, die Zwiebel in feine Viertel-Ringe. Den Knoblauch fein hacken.

In einer großen beschichteten Pfanne (am Besten mit Deckel) das Olivenöl erhitzen. Zunächst die Kartoffeln hineingeben und bei eher kleiner Hitze unter gelegentlichem Wenden ca. 10 Minuten braten (die Kartoffeln dürfen ruhig etwas Farbe nehmen, nur nicht zu schnell, da sie ja nicht vorgekocht sind), dann die Möhren zufügen und alles weitere 10 Minuten unter Rühren anbraten. Nun die Zwiebelringe zugeben und alles am Besten mit Deckel weitere 5-10 Minuten braten, hierbei gelegentlich rühren.

Ganz zum Schluss den gehackten Knoblauch einrühren, alles kräftig mit Pfeffer, Salz und Kräutersalz würzen. Die abgetropften Kichererbsen zu dem Kartoffelgemüse geben und einige Minuten mit erhitzen. Alles gut vermengen.

In den Pausen, die während der Kartoffel-Gemüse-Zubereitung anfallen, kann man problemlos den Dip vorbereiten. Hierfür den Sojajoghurt mit dem zerdrückten Knoblauch, ca. 1/2 TL Salz und den gehackten frischen Kräutern gut verrühren und einige Minuten ziehen lassen.

Das Kartoffel-Gemüse auf zwei Tellern verteilen und den Kräuterdip separat dazu reichen und nach Bedarf über die Kartoffelpfanne geben.

Et voilá!

Erdnussbutter-Schoko-Kekse

Die Kombination von Erdnuss und Schokolade finde ich sehr lecker (ich liebe zB auch Erdnussbutter-Schoko-Brot, das macht glücklich…), daher habe ich nun endlich diese Kombi auch als Keks gebacken.

Irgendwie hatte ich dieses Jahr einfach keine Lust, Weihnachtskekse zu backen, da ich aber mal wieder ein Geschenke-Päckchen zusammengestellt habe und da traditionell Kekse mit rein müssen, habe ich mich an diesem Rezept versucht. Himmlisch!

Die Kekse sind richtig schön zart und mürbe und schmecken wunderbar nach Erdnüssen (aber nicht zu dominant, da sowohl Erdnussbutter als auch Erdnüsse verwendet werden) und Schokolade. Probiert´s aus!

Die Erdnussbutter-Alsan-Rohrohrzucker-Masse, bevor das Mehl zugefügt wird, ist total fluffig und geschmacksintensiv, ich denke, Leute, die auf vegane Cupcakes stehen, könnten sie hervorragend als Frosting nehmen, vielleicht teste ich das beizeiten mal selber.

Erdnussbutter-Schoko-Kekse
Erdnussbutter-Schoko-Kekse

Zutaten für ca. 30-35 Kekse:

  • 100 g Alsan, zimmerwarm und weich
  • 150 g Erdnussbutter (nach Geschmack crunchy oder smooth)
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
  • 1 El Tapiokastärke
  • 2 Tl Kartoffelmehl
  • 50 ml Wasser
  • 1 Tl Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Tl Natron
  • 100 g Zartbitter-Schokotropfen
  • 100 g Erdnüsse, gehackt und ungesalzen (man kann auch die gesalzenen nehmen, dann aber vorher unter klarem Wasser abspülen, damit nicht zu viel Salz in den Teig gelangt)
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630 oder 812

Zubereitung:

Alsan mit Erdnussbutter, Vanille, Rohrohrzucker und Puderzucker einige Minuten mit dem Handmixer oder Küchenmaschine auf der höchsten Stufe schaumig schlagen bis die Masse heller und fluffig wird. Tapiokastärke, Kartoffelmehl und Wasser zufügen. Nochmals einige Minuten mixen, die Masse ist jetzt weißlich und voller Luft.

Nun das Mehl, Backpulver, Natron, Schokotropfen und Erdnüsse zufügen und alles mit einem Löffel – nicht mehr mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine! – unterheben. Jetzt nicht mehr so viel rühren, eventuell auch die Hände zum Vermengen nehmen.

Der Teig ist von der Konsistenz her ein Zwischending aus Rührteig und Knetteig, dabei sehr weich, aber nicht klebrig.

Mit einem Teelöffel Teig portionsweise abstechen und mit feuchten Händen zu  Kugeln rollen und diese ein wenig platt drücken. Mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier augelegtes Blech legen (die Menge ergibt knapp zwei Bleche). Den Backofen etwas vorheizen und die Kekse bei knapp 200 °C Ober- und Unterhitze 10-15 Minuten backen. Zwischendurch kontrollieren, da der Übergang zwischen perfekt und zu dunkel hier sehr nahe beieinander liegt…ich würde die Kekse eher etwas zu früh als zu spät herausnehmen, da sie kaum Farbe nehmen sollten, sonder schön blass, dann sind sie perfekt.

Abkühlen lassen und genießen!

Et voilá.

Double-Chocolate-Muffin-Mix

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Backmischungen nutzen, da ich die Zutaten für Kuchen oder Muffins immer im Haus habe und genauso schnell zusammen mixen kann wie bei einer Backmischung. Gelegentlich kann so eine Mischung aber natürlich schon praktisch sein – nicht für mich, sondern für andere!

Da ich (unter anderem durch diesen blog) ständig versuche, nicht-veganen Leuten zu zeigen, dass auch vegan backen ganz einfach, unkompliziert und schnell ist und zudem nur Zutaten aus dem Supermarkt benötigt werden, habe ich dieses Jahr als Weihnachtspräsent anstelle der obligatorischen Kekse unter anderem eine eigene vegane Backmischung entwickelt. Das ging sehr einfach, funktioniert hervorragend und ergibt sehr leckere schokoladige Muffins.

Ich habe eine große Portion des Trockenmix hergestellt und ihn portionsweise in schöne große Marmeladengläser (für ca. 400 ml Inhalt) abgefüllt. So eine Portion ergibt 6 große Muffins, sie muss lediglich mit 50 ml Pflanzenöl und 175 ml Pflanzenmilch oder Wasser verrührt werden. Damit die Beschenkten auch wirklich sofort loslegen können, habe ich neben der Zubereitungsanleitung auch noch Papier-Muffin-Förmchen an das Glas gehangen.

Ich finde die Idee toll :-) . Und werde in Zukunft bestimmt noch einige andere und auch ausgefallenere Mischungen kreieren, dieser Mix sollte vor allem jedermanns-tauglich sein.

Double-Chocolate-Muffin-Mix
Double-Chocolate-Muffin-Mix

Zutaten für 18 Muffins:

  • 450 g Weizenmehl Typ 405 oder 550 (alternativ: Dinkelmehl Typ 630)
  • 3 El Kartoffelmehl
  • 3 El Tapiokastärke (alternativ: Maisstärke)
  • 3 El Sojamehl (alternativ: 3 El gemahlene Mandeln)
  • 175 g Rohrohrzucker
  • 1 1/2 Tl Natron
  • 1/2 Tl Meersalz
  • 1 Pckg. Weinsteinbackpulver
  • 1 Tl Vanille, gemahlen
  • 6 El Kakaopulver, schwach entölt
  • 1 Tl Zitronensäure (treibt das Natron und ist bei den Backzutaten erhältlich)
  • 100 g Schokoraspel, zartbitter
  • 100 g weiße Reismilchschokolade, gehackt

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und trocken mit einem Schneebesen richtig gut durchrühren, so dass sich alle Zutaten gleichmäßig verbinden bzw. verteilen und keine Klümpchen in dem Mix sind (außer der Schokolade natürlich).

Der Mix wiegt insgesamt ca. 1050 g, daher Portionen von jeweils 350 g abwiegen, in saubere und trockene (!!) Gläser füllen, gut verschließen und hübsch verpacken.

Auf den kleinen Anhänger habe ich geschrieben, dass diese Menge Mix mit 50 ml Pflanzenöl und 175 ml Pflanzenmilch oder Wasser vermengt werden muss (mit einem Löffel), dann in die Förmchen füllen und bei ca. 180 °C Ober- und Unterhitze ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Die Zubereitung mit Kuhmilch funktioniert nicht, da sich sonst die Muffins während des Backens selbst zerstören.

Et voilá!

Bunte Tomatensuppe mit Kichererbsen

Diese Suppe ist eigentlich wieder eher eine Art Eintopf bzw. irgendwo zwischendrin anzusiedeln. Aber Suppen sind mir meist zu dünn, wenn ich sie als Hauptgericht esse, daher mache ich oft Tomatensuppe mit viel Gemüse und Kichererbsen als Einlage. Wer diese Suppe als Vorspeise servieren möchte oder einfach lieber dünnere Suppen mag, nimmt einfach ca. 200 ml mehr Gemüsebrühe plus 1 El Tomatenmark, dann reicht die Menge aber für 5 – 6 Personen.

Zu dieser Tomatensuppe passt hervorragend frisches Brot oder Baguette, pur oder mit veganer Knoblauch-Kräuter-Creme. Ich habe dieses Mal Reis als zusätzliche Einlage gewählt, da ich keinen Nerv hatte, auch noch Brot zu backen.

Alles in allem finde ich diese Suppe sehr toll zur Resteverwertung, da sich das meiste Gemüse eignet, zudem ist sie sehr fein aromatisch und in der kalten Jahreszeit auch schön wärmend und sättigend.

Bunte Tomatensuppe mit Kichererbsen
Bunte Tomatensuppe mit Kichererbsen

Zutaten für vier Personen:

  • 2 Zucchini
  • 2 große Möhren
  • 1/8 Stück Knollensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 große Lauchstange
  • 3 El Olivenöl
  • eine kleine Dose Tomaten (400 g)
  • 100 ml Weißwein (kann problemlos durch Gemüsebrühe ausgetauscht werden)
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • eine kleine Dose Kichererbsen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 El Paprika, edelsüß
  • je 1 1/2 Tl Thymian und Basilikum, getrocknet
  • 1 El Rohrohrzucker
  • 2 El Hefeflocken
  • 1 El Sojasauce
  • 2 El Petersilie und Basilikum, frisch und gehackt

Zubereitung:

Das Gemüse putzen, bei Bedarf schälen und in feine Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken.

In einem großen Topf das Öl erhitzen und zunächst Sellerie, Möhren und Zucchini einige Minuten kräftig anbraten, dann die Zwiebeln zufügen und einige Minuten mit braten. Hitze etwas reduzieren, dann Lauch und Knoblauch zufügen und unter Rühren etwas dünsten.

Das Gemüse mit Paprikapulver bestäuben, dann alles mit Weißwein und den zerkleinerten Tomaten (vorher Strunk entfernen) ablöschen. Gemüsebrühe zufügen, ebenso die Gewürze bis auf die frischen Kräuter.

Die Kichererbsen unter Wasser abspülen, dann in die Suppe geben. Alles aufkochen und mit Deckel ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Zwischendrin rühren, damit nichts ansetzt.

Die Suppe kräftig abschmecken, ggf. nachwürzen. Die frischen Kräuter einrühren und alles mit Baguette, Reis oder einfach pur servieren.

Et voilá!

Pesto rosso

So, hier nun Pesto-Rezept Nummer zwei: Pesto rosso aus getrockneten Tomaten (ich nehme immer die aus dem Kühlregal, die als Antipasti in Öl eingelegt sind), Walnüssen und Olivenöl. Mein absoluter Liebling – fruchtig, aromatisch und für mich die perfekte “Sauce” ohne kochen. Auch hier mache ich meist eine große Menge und wecke das Pesto dann ein (wie hier beschrieben). So habe ich immer ein Glas vorrätig wenn´s schnell gehen muss, ich nicht kochen will, aber trotzdem was Warmes möchte – mit Gemüsetortellini zB ergibt dieses rote Pesto ein himmlisches Yummy-Essen.

Pesto rosso
Pesto rosso

Zutaten für 4 Gläser á 200 ml:

  • 450 g getrocknete Tomaten in Öl (Gewicht inkl. Öl, das verwende ich mit), falls keine eingelegten Tomaten verwendet werden: 300 g getrocknete Tomaten + 100-150 ml zusätzliches Olivenöl
  • 100 g Walnüsse
  • 50-75 ml Olivenöl
  • Salz
  • 1 El Aceto balsamico (je älter, desto besser)

Zubereitung: Die Walnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett unter ständigem Wenden anrösten bis sie zu duften beginnen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die gerösteten Nüsse direkt in eine Schüssel geben (nicht in der Pfanne lassen, da sie sonst noch weiter rösten und schwarz werden – die Pfanne hat noch sehr viel Resthitze…). Die getrockneten Tomaten grob zerkleinern und mit dem Öl, in dem sie eingelegt waren, zusammen mit dem Salz und Aceto balsamico  zu den Walnüssen geben. Olivenöl zufügen und alles einige Minuten mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme pürieren. Abschmecken und in die vorbereiteten Gläsern einfüllen, nach Bedarf einwecken oder gleich verbrauchen (mit etwas Olivenöl bedeckt hält sich das Pesto im Kühlschrank – ohne dass es eingeweckt/eingekocht wurde – ca. 5 Tage). Falls es zu trocken ist, einfach vor dem Servieren mit etwas Olivenöl oder einigen Esslöffeln des Nudelkochwassers verrühren. Et voilá!

Basilikum-Pesto

Dieses Jahr verschenke ich an meinen Bruder und meine Schwägerin selbst gemachte Sachen, unter anderem dieses Basilikum-Pesto. Dazu werde ich in ihrem Namen hier etwas spenden. Beide haben einfach alles und zudem genügend Geld, um sich selber alles zu kaufen, was sie noch wollen oder brauchen. Außerdem leben sie nicht in Deutschland, daher sehen wir uns fast nie (dieses Jahr noch gar nicht) und ich weiß einfach nicht, worüber sie sich im Moment freuen würden.

Bevor ich Nippes schenke, gibt es Dinge zum Verbrauchen (wie das Pesto, anderes folgt noch in den nächsten Tagen), die sie mögen und eben eine Spende, das halte ich hier für sinnvoller.

Ich finde die kleinen bauchigen Weckgläschen so unglaublich toll und niedlich und für sich einfach schon schön genug zum Verschenken. Außerdem kann man damit hervorragend Dinge einwecken, also haltbar machen, wie Pesto. Ich mache meist eine große Portion und wecke sie dann ein, so dass ein Glas für zwei bis drei Leute reicht. Es hält sich so haltbar gemacht über Monate ohne Kühlung.

Basilikum-Pesto
Basilikum-Pesto

Zutaten für 2 Gläser á 200 ml:

  • 50 g Pinienkerne
  • 50 g Walnüsse
  • 100 g Basilikum, frisch oder tiefgekühlt
  • Salz
  • 1/2 Tl Zitronensäure (für die Farbe; alternativ 1 1/2 Tl Zitronensaft nehmen)
  • ca. 150 ml Olivenöl

Zubereitung:

Walnüsse und Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas anrösten (nur kurz und vor allem ständig dabei bleiben und die Kerne häufig wenden; gerade die Pinienkerne werden schnell dunkel und wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie bitter). Sofort aus der Pfanne nehmen – da sie sonst in der heißen Pfanne noch nachrösten – und in eine kleine Schüssel geben.

Basilikum, Salz, Zitronensäure oder -saft zu den Kernen geben, ebenso das Olivenöl. Alles mit dem Pürierstab einige Minuten zu einer feinen homogenen Masse pürieren. Abschmecken und bei Bedarf nachsalzen.

Vorbereitete und sterilisierte Weckgläser oder Twist-off-Gläser mit dem Pesto füllen (nicht ganz voll!) und verschließen (bei den Weckgläsern die Klemmen nicht vergessen). Die Gläser in einen großen Topf stellen, den Topf mit Wasser füllen, so dass das Wasser ca. 2 cm unter dem Deckel der Gläser endet. Zum Kochen bringen und bei kleiner Temperatur ca. 30 Minuten köcheln lassen (nicht wundern, selbst bei geringer Hitze klappern die Gläser wie blöd im Topf).

Die Gläser aus dem Topf nehmen (Vorsicht: heiß!!), die Twist-off-Gläser auf den Kopf stellen (hierdurch wird der Deckel sterilisiert), Weckgläser so auskühlen lassen. Die Klammern entfernen und die Gläser am Deckel hochheben. Wenn dies kein Problem ist, sind die Gläser dicht, sollten sie es nicht sein, löst sich der Deckel. Die Twist-off-Gläser sind dicht, wenn der Deckel nach innen gesogen ist, also die Wölbung im Deckel leicht nach innen geht. Sollte die Wölbung nach außen gehen, ist das Glas nicht dicht.

Falls die Gläser nicht dicht sein sollten, den Einkoch-Vorgang wiederholen.

Die Twist-off-Gläser “ploppen” beim Öffnen, die Weckgläser öffnet man, indem man an der Lasche des Gummis Gummis zieht, so dass zischend Lust einströmt und den Deckel löst.

Das Pesto zu Nudeln servieren. Sollte es zu trocken sein, einfach etwas Olivenöl oder Nudel-Kochwasser zufügen und verrühren.

Et voilá!