Dinkel-Vollkorn-Croissants

Ich liebe Croissants. Aber als vegan lebender Mensch ist es nahezu unmöglich, gute „buttrige“ Croissants zu finden. Entweder sie haben nichts mit Croissants zu tun wie zB das Knack-und-Back-Zeugs oder sie schmecken unglaublich trocken und fad wie zB manche Billig-Aufback-Croissants. Da esse ich lieber keine. Aber man kann sie ja auch sehr gut selber machen und dann nach eigenem Geschmack. Ich mag am allerliebsten die Vollkornvariante, da ist schon deswegen unglaublich viel guter Geschmack drin und dann noch aus Dinkel, super und viel bekömmlicher. Anstelle von Butter nehme ich Alsan, die gibt einfach den besten Geschmack. Der Aufwand ist gar nicht so groß, man braucht nur mal wieder Geduld, aber sonst…

Ach ja, für Leute, die auf ihre Figur achten wollen, sind die nix:-) denn ein so ein leckeres Croissant hat ungefähr 1.000.000 Kalorien und deckt den Fettbedarf von zwei Tagen, aber was soll´s, man muss sich ja auch mal was gönnen können.

"buttrige" Dinkel-Vollkorn-Croissants

"buttrige" Dinkel-Vollkorn-Croissants

Zutaten für 8 gr0ße Croissants:

  • 450 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 225 ml lauwarme Sojamilch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 50 g Rohrzucker
  • 1 Tl Salz
  • 200 g Alsan (kalt!)

Zubereitung:

Die Hefe in der lauwarmen Sojamilch mit einem Teelöffel Rohrzucker auflösen und zehn Minuten gehen lassen. Zwischenzeitlich das Mehl mit dem restlichen Zucker und dem Salz gut vermischen. Die Hefesojamilch zufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Den Hefeteig in einer Schüssel abgedeckt in den Kühlschrank stellen und hier einige Stunden gehen lassen (am besten über Nacht). Den Teig herausnehmen, durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Von der kalten Alsan ca. 1 cm dicke Scheiben herunterschneiden und in die Mitte des ausgerollten Teiges legen. Die Seiten über der Mitte einschlagen, so dass die Alsan davon umschlossen ist. Teig umdrehen, ausrollen, zur Mitte hin einschlagen, umdrehen, ausrollen, einschlagen. Dann wieder zurück in den Kühlschrank und den Teig ca. 1 Stunde ruhen lassen. Dann wieder herausnehmen, ausrollen, einschlagen etc. immer nur drei Mal ausrollen und einschlagen, denn sonst verbindet sich die Alsan mit dem Teig und genau das soll nicht passieren, vielmehr soll eine Art Hefeblätterteig entstehen. Insgesamt drei solcher „Touren“ machen, nach der letzten den Teig zu einem länglichen Rechteck ca. 0,5 cm dick ausrollen. Die Teigplatte zu schmalen spitzen Dreiecken schneiden und von der schmalen Seite her locker aufrollen. Die geförmten Croissants auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ein bis zwei Stunden bei normaler Temperatur (nicht extra warm) gehen lassen.

Backofen auf 200°C  Ober- und Unterhitze vorheizen und die Croissants ca. 30 Minuten goldbraun backen. Die genaue Zeit hängt natürlich vom Ofen ab, zwischendurch einfach mal überprüfen.

Kurz abkühlen lassen und genießen, mmmmmmhhhhhhhh……

15 Kommentare

  1. Dise Croissant sehen echt lecker aus – aber der Aufwand! Dazu hast du Lust?
    Ich habe schon des öfteren „Hefeblätterteig“versucht, ist mir bisher noch nicht so richtig gelungen.
    Vielleicht sollte ich es mal nach deinem Rezept versuchen. Strickliesl

  2. Diese Crossoints sind ja sehr aufwändig, sehen aber gut aus.Ich habe schondes öfteren versucht „Hefeblätterteig“ her zustellen, ist mir aber noch nie so richtig gelungen. Ich werde aber demnächst mal dein Rezept probieren. Vielleicht klappt es ja dann.
    Grüße von Strickliesel

  3. Pingback: vegan-und-lecker.de

  4. Ich werde diese Leckerbissen auf jeden Fall mal probieren, danke fürs Rezept! Mich würde noch interessieren, ob man den Teig oder die fertigen Croissants gut einfrieren kann, bzw sie dann noch immer lecker sind. Was wäre hier die beste Weise?
    Da es sehr aufwändig ist sie herzustellen, könnte man immer gleich einen großen Schwung machen und sie dann im Gefrierfach lagern und erstmal ne zeitlang versorgt sein.

    Liebe Grüße

    • Hm, ich würde die Croissants vielleicht einfach fünf Minuten kürzer backen, so dass sie zwar schon „gar“, aber noch sehr hell sind, dann abkühlen lassen und möglichst frisch eingefrieren. Der Geschmack leidet darunter auf keinen Fall und man kann sie bei Bedarf einzeln etwas antauen lassen und dann nochmal für 5-10 Minuten in den heißen Ofen, so dass sie schön goldbraun und knusprig werden, das ist dann fast wie frisch gebacken :-)
      Ich denke, das ist die sicherste Methode, den fertigen Teig kann man auch eingefrieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob der dann nach dem Auftauen noch so schön aufgeht…
      Ich muss die auch unbedingt mal wieder machen…
      Guten Appetit und genügend Geduld beim Zubereiten, es lohnt sich!

  5. ich also hab lust auf vollkorn croissants und geb das grad bei google ein und was ist der erste eintrag dort? tja, da bin ich schon wieder. leider nicht mit genug alsan und ebenso fehlt mir die hefe. aber der tag ist ja noch lang.

    • Echt?? Cooooool……! Muss ich gleich mal testen :-)
      Und ja, unbedingt nachmachen, die sind so lecker (ich mache sie nur ganz manchmal, weil ich sie fast alle alleine aufesse und erst aufhöre, wenn sie alle sind, yum)

  6. Hallo, super ich habe endlich ein Rezepte vom Croissant gefunden… aber kenne ich nicht was ist alsan, habe gerade gegoogle , tja Margarine mag i net… so aber danke dir und ich esse es auch alles auf einmal.

    LG

    Edgardp

    • Hallo Edgardo,
      Alsan hat sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her rein gar nichts mit herkömmlicher Margarine zu tun – ich schwör 😉 Also, vielleicht magst Du der unkonventionellen Margarine (die wirklich extrem butterähnlich ist!) mal eine Chance geben…?! Es gibt sie zB bei Rewe, Edeka, real oder kaufland.
      Auf jeden Fall aber wünsch ich guten Croissant-Appetit!
      Viele Grüße*

  7. Ich bin grad dabei die leckeren Croissants zu backen. Doch mir ist nicht ganz klar wo die 200 g Butter hin kommt und in welchem Schritt. Habe 1 scheibe von der kalten Alsan genommen, doch wohin mit den rest. ? lg cindy

    • Liebe Cindy,
      ist das missverständlich?! „Von der kalten Alsan ca. 1 cm dicke Scheiben herunterschneiden und in die Mitte des ausgerollten Teiges legen“, steht in dem Text…hm, ich weiß nicht, wie ich das anders ausdrücken soll :-) Also, die kalte Alsan in Scheiben schneiden und die Scheiben nebeneinander in die Mitte des ausgerollten Teiges legen. Das ist genau das, was getan wird…
      Viele Grüße*

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