Hirse-Gemüse-Bratlinge

Hirsebratlinge sind soooo lecker! Und gestern abend hatte ich mal wieder große Lust darauf, aber es sollte schnell gehen. Also habe ich Hirse-Gemüsebratlinge gemacht und da ich sie mal ohne Haferflocken und Paniermehl binden wollte, habe ich eine Mischung aus Sojamehl, Kartoffelmehl und Maisgrieß genommen. Und ich finde, sie sind hervorragend geschmeckt und sind schön saftig und außen knusprig. Außerdem brauchte ich viel weniger Fett als sonst, ich glaube, das hängt damit zusammen, dass ich nix mit Gluten genommen habe, aber vielleicht bilde ich mir das auch ein…

Hirse-Gemüse-Bratlinge

Zutaten für ca. 15 kleine Bratlinge:

  • 100 g Goldhirse
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 1 Möhre
  • 1/2 Zucchini
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 El Hefeflocken
  • 1 El Sojamehl
  • 2 El Kartoffelmehl (oder Speisestärke)
  • 4 El Maisgrieß (Polenta)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 El Kräuter, gemischt (zB 8-Kräuter tiefgekühlt)
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Die Hirse in der Gemüsebrühe aufkochen und ca. 15 Minuten ausquellen lassen. Die Zwiebel ganz fein hacken, Möhre und Zucchini fein raspeln. Das Gemüse zu der Hirse geben, Gewürze zufügen, ebenso wie die Hefeflocken, Sojamehl, Kartoffelmehl und Maisgrieß.

Alles richtig gut verkneten (am Besten mit den Händen, wenn es kalt genug ist) zu einer homogenen Masse.

Die Masse nochmals ca. zehn Minuten quellen lassen, dann mit feuchten Händen Bratlinge formen und im heißen Öl einige Minuten von jeder Seite knusprig braten. AUf etwas Küchenkrepp vom fett abtropfen lassen und warm oder kalt genießen!

Et voilá!


Flattr this

11 Kommentare

  1. Diese Bratlinge waren wirklich gut!
    Kompliment von mir.
    Die Masse konnte ich gut formen und die Bratlinge
    schmeckten kalt und warm.
    Bei mir gabs Kartoffelbrei mit Zwiebelringen
    dazu.
    Danke!

  2. SEHR lecker, aber nicht ganz so genial wie deine Hirse-Möhren-Bratlinge, obwohl die Rezeptur ja sehr ähnlich ist.

  3. Haben mir noch besser geschmeckt als die Grünkern-Linsen-Bratlinge. Und da man Bratlinge auch gut kalt genießen kann, mal was anderes für’s Büro als Brot. Als nächstes werde ich wohl die Hirse-Möhren-Bratlinge ausprobieren. Bin jetzt auf den Geschmack von Hirse gekommen.

  4. Hallo,

    herzlichen Dank für das tolle Rezept. Die Bratlinge sind der absolute Knaller! Genauso wie Du es beschrieben hast. LG, Paule

  5. Huhu,

    die habe ich heute zum ersten mal gemacht. Wirklich sehr lecker. Die Masse war bei mir irgendwie zu weich zum Bratlinge formen, aber ich konnte mit zwei Löffeln auch sehr gut Bratlinge in die Pfanne gleiten lassen. Da ich leider kein Sojajoghurt für einen dip da hatte, habe ich meine selbstgemachte Mayonaise mit Kräutern und Knoblauch aufgepeppt. Dazu noch Reis und es war perfekt.

    LG
    Joy

  6. Bei mir haben sie sich nicht so gut formen lassen, aber das kenne ich schon von Gemüsepuffern und spätestens in der Pfanne hält das alles zusammen^^ Hefeflocken habe ich nicht, habe einfach ein paar Haferflocken rangemacht und nachher dann noch ein Ei und Paniermehl. Hat Sojamehl gegenüber normalem Mehl noch irgendwelche besonderen Eigenschaften?
    Aber trotz allem sehen meine aus wie auf dem Bild und ich find sie lecker :)

    • Das Sojamehl dient zum Binden und ist in diesem Rezept die Ei-Alternative :-) Im Gegensatz zu normalem Mehl ist es sehr viel quellfähiger und klebriger – sorgt also für eine schöne Konsistenz bei den Bratlingen.
      Stattdessen kann man aber auch mehr Maisgrieß oder Speisestärke nehmen, beides bindet auch prima. Ei braucht es dabei einfach nicht… :-)
      Viele Grüße*

      • Ich weiß nicht, was ich diesmal anders gemacht habe, aber sie sind so geworden wie beschrieben. Ließen sich formen und sind knusprig. Beim ersten Mal waren sie schon lecker, aber jetzt wow einfach nur wow! Und kein Mehl und kein Ei, nur Maisgrieß, Speisestärke und Haferflocken :)

        • Cool, freut mich!
          Ich glaube, manchmal hängt es auch einfach von der Quellfähigkeit der Hirse und der Feuchtigkeit des Gemüses ab…ich hatte es auch schon, dass oft erprobte Bratlings-Rezepte zwischendrin auseinanderfielen und ich noch ganz viel zusätzlich zum Binden reingeben musste.

  7. Seitdem ich dieses Rezept kenne, bin ich im Hirsewahn. Allerdings weiche ich Hirse vorher immer über Nacht ein, da ich den Geschmack sonst nicht leiden kann. Nach dem Einweichen und durchspülen könnte ich mich allerdings reinlegen…

    Die Bratlinge kann man wie alle Bratlinge von der Heldin wunderbar abwandeln und Zutaten austauschen. Hirsebratlinge mit Curry schmecken mir auch sehr gut, als „Dip“ gibt es meist eine große Portion Hummus :)
    Bratlinge machen sich auch prima als Art Falafel-Ersatz im Fladenbrot.
    Ich freue mich riesig, die gesunde Hirse so in den Speiseplan einbauen zu können :)

    Liebe Grüße an Euch und den Kleinen!

    • Liebe Maren,
      vielen Dank! Auch für den Tipp mit dem Hummus als Dip – das klingt prima :-)
      Hirse schmeckt tatsächlich noch viel besser, wenn man sie vorher einweicht, ich bin dafür aber eigentlich immer zu faul und begnüge mich meist damit, sie heiß abzuspülen…Aber das ist ein super Hinweis, womit es alle mal probieren sollten, denen Hirse bisher zu bitter war! Und ich weiche jetzt auch mal ein, denn morgen soll es Bratlinge geben 😀
      Viele Grüße*

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.