Oh Mann, ich liebe Karamell! Unglaublich, wie befriedigend dieser Geschmack ist…am Liebsten so richtig schön “sahnig” und “buttrig”, sehr geil. Ich habe mich wirklich schon an vielen veganen Rezepten hierfür versucht und irgendwie hat keines meinen Ansprüchen entsprochen, entweder war der Geschmack nicht gut oder die Konsistenz oder beides.
Inspiriert durch dieses Rezept von Mihl (was wirklich lecker ist und eine fantastische “Milch”-Karamell-Creme zaubert, super lecker zu fast allem…), habe ich ein bisschen rumexperimentiert und eine vegane Version für wunderbar weiche, auf der Zunge zerfließende Karamellbonbons erfunden. Himmlisch…

weiche "Sahne"-"Butter"-Karamell-Bonbons
Zutaten für ca. 25-30 Karamellen:
- 150 g Rohrzucker
- 50 g Alsan
- 150 g Kokosmilch
- 600 ml Sojamilch
- 1/2 Tl Vanille, gemahlen
- 1/2 Tl Natron
- 1 Prise Salz
Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Hierbei muss man sehr aufpassen, da die Masse sehr schnell überkocht. Das Natron verhindert dies zwar, aber irgendwie klappt das meiner Erfahrung nach nicht immer, daher am Anfang dabei bleiben.
Sobald die Mischung kocht, Hitze reduzieren, so dass sie nur noch leise vor sich hinköchelt, anfangs noch dabei bleiben und rühren. Sobald die Gefahr des Überkochens vorbei ist (Sobald der Schaum untergerührt ist und halbwegs verschwunden ist, kocht die Masse nicht mehr über), kann man sich zwischendrin anderweitig beschäftig.
Alles ca. 1 1/2 – 2 Stunden ganz leicht köcheln lassen, dabei ab und zu rühren und kontrollieren, ob das Karamell schon fertig ist. Es dauert eine ganze Weile und die Mischung ist erst hell und wird dann langsam dunkler bis sie bräunlich und langsam dick und klar wird. Sobald eine dickflüssige zähe Masse entstanden ist, die sich beim Rühren schon leicht vom Topf löst, ist das Karamell fertig. Zum Ende hin muss man wieder häufiger gucken, da es dann recht schnell geht und wenn man das Karamell zu lange kocht, brennt es an, das ist ein bisschen tricky…
Wenn das Karamell fertig, alles in eine ganz leicht eingefettete Form geben und abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen, nachdem die Masse vollständig abgekühlt ist, ist sie schnittfest. Ja, dann einfach im Mund zerfließen lassen, yummy.
Et voilá!

#1 by Mihl on Donnerstag, 23. September 2010
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Wenn das mal nicht der Karamell-Virus ist. Karamellbonbons vermisse ich auch. Aber nicht mehr lange…
#2 by vegandary on Freitag, 24. September 2010
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Wow, dieser Versuchung werde ich auf keinen Fall widerstehen können! Muss ich unbedingt nachkochen!!
Vielen Dank für das geniale Rezept!!
#3 by Heldin on Freitag, 24. September 2010
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Oh ja, das berüchtigte Karamell-Virus ist hochansteckend und nahezu unheilbar…
#4 by Elisabeth on Montag, 22. November 2010
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150 Gramm oder 150 ml Kokosmilch??
#5 by Heldin on Montag, 22. November 2010
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Upps, habe ich glatt vergessen…es sind Gramm, hab´s ergänzt. Aber das Rezept nimmt´s Dir auch nicht übel, wenn Du stattdessen Milliliter nimmst oder mehr Kokosmilch und weniger Sojamilch oder so. Ich nehme meist das, was gerade da ist und variiere da oft.
#6 by Klara on Sonntag, 28. November 2010
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Superrezept, ich kanns kaum erwarten, das auszuprobieren!
Kann man denn ungefähr sagen, wie lang sich das Karamell dann hält, also wie lang man das im Vorfeld als Vorrat anfertigen kann?
#7 by Heldin on Montag, 29. November 2010
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Hm, also genaue Angaben zur Haltbarkeit habe ich nicht, aber da es überwiegend aus Zucker besteht, der konservierend wirkt, und dazu noch sehr lange gekocht wird, wodurch alles an Keimen abgetötet wird, würde ich sagen, dass es sich durchaus einige Wochen hält. Ich bewahre das (oder den??) Karamell immer im Kühlschrank auf und es ist auch nach einigen Wochen nicht schlecht geworden. Das einzige, was nach einer Weile passiert, ist, dass sich der Zucker etwas absetzt und ein wenig kristallisiert, aber sonst…
Also, meiner Erfahrung nach hält sich das bestimmt 4 bis 8 Wochen im Kühlschrank.
Viel Spaß ausprobieren und vor allem beim Essen
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#8 by Dr. Brumm on Donnerstag, 16. Dezember 2010
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Hallo,
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also die Bonbons sehen so lecker und vor allem ganz weich aus. Leider hat es bei mir nicht geklappt, und das ist nun schon das 2. Rezept! Was mache ich falsch? Die Masse wurde bei mir “streichfähig” und fing an, am Boden des Topfes anzubacken, also hab ich schnell alles rausgeholt. Nur war sie vorher zu keinem Zeitpunkt klar, wie du ja im Rezept beschreibst. Jetzt ist alles steinhart
Ich vermute, ich habe den “zähflüssigen” Zeitpunkt verpasst… weiß jemand mehr?
#9 by Heldin on Donnerstag, 16. Dezember 2010
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Hm, das ist ja echt doof…ich habe auch schon viele Rezepte probiert, die nix geworden sind und für mich ist das hier eines, was klappt. Aber wenn Du unsicher bist, ob das Karamell fertig ist: nimm den Topf kurz von der Herdplatte, damit das Karamell aufhört zu kochen, dann einen Teelöffel voll rausnehmen und auf einen Teller oder eine Untertasse oder so geben und ein paar Minuten warten, bis diese Probe kalt ist. Jetzt kannst Du sehen, ob das kalte Karamell die Konsistenz hat, die Du möchtest, falls ja, dann die komplette Masse wie beschrieben in einer Form kalt werden lassen, falls die Probe noch zu flüssig ist, stell den Topf wieder auf den Herd und lass das Karamell noch etwas kochen. Ich mache manchmal drei oder vier solcher Proben bis es die richtige Konsistenz hat, vor allem da man für Bonbons eine andere Konsistenz braucht als für eine Streichreme o.ä.
Damit klappt es bei mir ziemlich gut, die gewünschte Konsistenz zu erreichen, vielleicht hilft das?!
Warum das Karamell nicht klar wird, weiß ich allerdings nicht (mit klar meine ich aber nicht farblos, sondern, dass es anfangs trüb aussieht und irgendwann nicht mehr, sondern dann eher glänzend und klar ist), aber wenn die Konsistenz klappt, isses egal, ob klar oder trüb.
Ach so, das misslungene Karamell kannst Du gut mit etwas Pflanzenmilch aufkochen, damit es sich darin auflöst. Dadurch erhältst Du eine ganz süße Karamell-”Milch”, die Du gut für süßes Gebäck nehmen kannst (also einfach zB in einem süßen Hefeteig anstelle von Zucker und Flüssigkeit, die süße Karamell-Milch nehmen).
Viele Grüße und viel Erfolg!
#10 by Dr. Brumm on Freitag, 17. Dezember 2010
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Hey, lieben Dank für die Tipps! Da haben wir wohl eine andere Begrifflichkeit bei dem Wort “klar” – jetzt vermute ich, du meinst den Zeitpunkt, als die Farbe in das satte Braun umschlug und das Fett richtig schön emulgiert war. Also ich probiers nochmal!
#11 by Heldin on Freitag, 17. Dezember 2010
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Ja, genau, das Karamell wird von trüb hellbraun zu eher klar und satt-braun…schwierig zu beschreiben, aber ich glaube, jetzt meinen wir dasselbe
Viel Erfolg!
#12 by Tinotonitini on Donnerstag, 3. März 2011
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Hab gerade diese Bonbons gemacht und kann nur sagen suuuuper-lecker! *~*
Aber so richtig schnittfest ist es bei mir nicht geworden (eher so zäh wie z.B. im Twixx). Woran kann das liegen?
Ich habe Soja-Reisdrink statt purer Sojamilch genommen. Oder lags vielleicht an der Kokosmilch?
Hab mir ab einem bestimmten Punkt auch nicht mehr getraut, es noch weiter zu kochen, wie fest muss es denn im Topf sein, damits gut wird?
Naja, so richtig störts mich ja eh nicht..
#13 by Tinotonitini on Donnerstag, 3. März 2011
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Huch, habe deinen Kommentar mit den Stichproben erst jetzt gesehen. Na so klappts vielleicht das nächste mal (noch) besser
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#14 by Orgonautin on Mittwoch, 16. März 2011
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Liebe Heldin!
Auch auf die Gefahr hin, daß du jetzt wieder rot wirst, diese Karamellbonbons sind einfach unbeschreiblich himmlisch. Eigentlich fallen sie ja schon unter das Heilmittelgesetz, denn sie helfen unglaublich gut bei Schlechtwetter-Depressionen, Liebeskummer und allgemeiner Mieselsucht.
Dank dieser Köstlichkeit bist Du von der Heldin bereits zur Superheldin aufgerückt
Ich probiere jede Woche eines deiner Rezepte aus – bis jetzt ging dank der detaillierten Anweisungen alles glatt.
Ganz liebe Grüße aus der Steiermark
#15 by Heldin on Donnerstag, 17. März 2011
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Vielen Dank! Superheldin gefällt mir
#16 by Nektarinchen on Freitag, 6. Mai 2011
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Hallo!
Also ich habe das Rezept gleich 2 mal ausprobiert und auch eher so eine Twixmasse heraus bekommen. Habe Sojamilch verwendet u alles wie es da steht, aber es ist zu keinem Zeitpunkt fest geworden, sondern mit der Zeit einfach nur immer dunkler.
Gibts noch irgendwelche Ideen was ich verändern könnt??
Liebe Grüsse Nektarinchen
#17 by Heldin on Samstag, 7. Mai 2011
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Hm, also die Karamell-Bonbons sind schon sehr weich, also keine harten Karamell-Lutschbonbons…hast Du denn die Masse 1 1/2 Stunden köcheln lassen (oder auch länger…)? Da wird jede Karamell-Masse irgendwann fest (Wasser verdampft und der Zucker härtet dann das Ganze). Genaue Zeitangaben sind da unmöglich, da das von so vielen Faktoren abhängt, die bei jedem Herd oder Topf oder auch den Zutaten völlig unterschiedlich sein können. Daher kann man das einfach nur immer wieder testen und “Proben” von der Masse nehmen usw. MIr selber gelingt das auch nicht immer und ich habe schon viele Karamell-Massen anderweitig verwendet (zB zum Backen), wenn die Konsistenz nicht wie gewollt war (ich lasse sie oft zu lange kochen…). Karamell (anscheinend wohl gerade das vegane “Sahne”-Karamell bzw. die Bonbons) ist halt echt ein totales Mimöschen…
Im Kühlschrank wird´s dann oft noch fester und falls auch da nicht, mache ich aus dem zu weichen Karamell dann gerne Karamell-Soja-Cappuccino (also einfach einen Esslöffel der Karamellmasse anstelle von Zucker dazu geben), schmeckt auch super. Und im Kühlschrank habe ich Karamell schon monatelang aufbewahrt und dann nach und nach aufgebraucht.
Also, nicht verzagen
Viele Grüße!
#18 by Anne on Dienstag, 24. Mai 2011
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hey suuuper! bin seit 7 jahren vegetarier und versuch jetzt wenigstens zuhause vegan zu leben aber für sahne muh muhs würde ich töten
ich probier das rezept auf jeden fall mal aus (wenn meine mutter n paar tage nicht zuhause ist, ihre küche ist heilig)
Vorfreude!!!!
#19 by eidechsenkönigin on Donnerstag, 27. Oktober 2011
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die bonbons sind einfach nur der hammer. habe sie bereits zum zweiten mal gemacht. hatte angst, dass sie beim zweiten mal nicht mehr so gut sind wie beim ersten, aber alles ist perfekt!!! ich verneige mich vor dir!
#20 by Heldin on Donnerstag, 27. Oktober 2011
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#21 by Gratia on Donnerstag, 1. Dezember 2011
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Hallihallo,
Heldin hast echt ein tolles Rezept,
hab es nachgemacht und hab mal paar fragen:
1. geht statt Rohrzucker auch normaler Zucker
2. geht es auch ohne gem. Vanille
3. was für eine Form hast du benutzt.
Hast ja bestimmt versch. Variationenen ausprobiert und die anderen waren dann nicht so gut wie dieses, oder?
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Ich hatte eine Eiswürfelform benutzt und hab das Karamell nicht mehr so richtig rausgekriegt hab es auch im gefrierschrank eingefroren und auch etwas davor bebuttert, mit Alsan, aber habs nur mit rauskratzen rausgekriegt
Geht ne Auflaufform oder was soll ich für ne Form nehmen?
#22 by Heldin on Freitag, 2. Dezember 2011
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Hallo Gratia,
erstmal Danke
Ja, eine Eiswürfelform eignet sich nicht so gut, weil die Karamell-Bonbons eher weich und zäh sind und da lassen sie sich nicht gut rauslösen.
Ich nehme immer eine Tupper o.ä, rechteckig, die öle ich leicht ein, dann kommt das Karamell hinein und ab in den Kühlschrank. Nach ein paar Stunden sollte sich das Karamell dann gut stürzen lassen und man kann es mit einem angefeuchteten sehr scharfen Messer in Stücke schneiden. Wenn Du beim Kochen des Karamell unsicher bist, ob es schon die richtige Konsistenz hat, dann hilft die Probe, indem Du ein kleines bisschen der Karamell-Masse in ein Glas Wasser gibst. Wenn sie fertig ist, wird sie sofort zu einem weichen Bällchen, wenn sie noch zu flüssig ist, vermischt sie sich mit dem Wasser bzw zieht nur Fäden.
Du kannst auch weißen Zucker nehmen, vom Ding her funktioniert das genauso gut. Ich persönlich finde allerdings für Karamell den Rohrohrzucker besser, weil er den Karamell-Geschmack besser unterstützt bzw. hervorhebt und mir darin einfach besser schmeckt. Aber probier´s einfach aus, vielleicht magst Du es ja sogar mit dem weißen lieber.
Du kannst anstelle der gemahlenen Vanille auch Vanille-Zucker nehmen, das geht genauso gut. Ganz weglassen würde ich´s nicht, weil die Vanille auch das Karamell-Aroma so fein unterstützt und irgendwie für diesen Yummy-Geschmack verantwortlich ist, aber wenn Du keinen Vanille-Zucker bekommst, geht´s zur Not sicher auch ohne…(Du könntest auch Vanille-Aroma nehmen, aber das habe ich jetzt nicht laut gesagt
)
Viele Grüße*
#23 by Gratia on Freitag, 2. Dezember 2011
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Danke für die vielen Tips und die schnelle Antwort.
Werde deine Tippps beim nächsten Mal anwenden.
Bin gespannt ob ich die Konsitenz wieder so hinkriege.
Dachte ich mach die Tupperware kaputt weil das Karamell ja noch so heiß ist und die Tupperware schmilzt oder so hatte mir mal meine Mutter ins Gehirn gebrannt keine Tuperware für heiße Flüssigkeiten zu benutzen, aber wenn du das sagst dann vertrau ich dir blind und wiedersetze mich den Elternlügen.
Hoffe du machst noch viele tolle Rezepte und berichtest davon.
liebe Grüße
Gratia