weiche „Sahne“-Karamell-Bonbons

Oh Mann, ich liebe Karamell! Unglaublich, wie befriedigend dieser Geschmack ist…am Liebsten so richtig schön „sahnig“ und „buttrig“, sehr geil. Ich habe mich wirklich schon an vielen veganen Rezepten hierfür versucht und irgendwie hat keines meinen Ansprüchen entsprochen, entweder war der Geschmack nicht gut oder die Konsistenz oder beides.

Inspiriert durch dieses Rezept von Mihl (was wirklich lecker ist und eine fantastische „Milch“-Karamell-Creme zaubert, super lecker zu fast allem…), habe ich ein bisschen rumexperimentiert und eine vegane Version für wunderbar weiche, auf der Zunge zerfließende Karamellbonbons erfunden. Himmlisch…

weiche "Sahne"-"Butter"-Karamell-Bonbons

weiche "Sahne"-"Butter"-Karamell-Bonbons

Zutaten für ca. 25-30 Karamellen:

  • 150 g Rohrzucker
  • 50 g Alsan
  • 150 g Kokosmilch
  • 600 ml Sojamilch
  • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
  • 1/2 Tl Natron
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Hierbei muss man sehr aufpassen, da die Masse sehr schnell überkocht. Das Natron verhindert dies zwar, aber irgendwie klappt das meiner Erfahrung nach nicht immer, daher am Anfang dabei bleiben.

Sobald die Mischung kocht, Hitze reduzieren, so dass sie nur noch leise vor sich hinköchelt, anfangs noch dabei bleiben und rühren. Sobald die Gefahr des Überkochens vorbei ist (Sobald der Schaum untergerührt ist und halbwegs verschwunden ist, kocht die Masse nicht mehr über), kann man sich zwischendrin anderweitig beschäftig.

Alles ca. 1 1/2 – 2 Stunden ganz leicht köcheln lassen, dabei ab und zu rühren und kontrollieren, ob das Karamell schon fertig ist. Es dauert eine ganze Weile und die Mischung ist erst hell und wird dann langsam dunkler bis sie bräunlich und langsam dick und klar wird. Sobald eine dickflüssige zähe Masse entstanden ist, die sich beim Rühren schon leicht vom Topf löst, ist das Karamell fertig. Zum Ende hin muss man wieder häufiger gucken, da es dann recht schnell geht und wenn man das Karamell zu lange kocht, brennt es an, das ist ein bisschen tricky…

Wenn das Karamell fertig, alles in eine ganz leicht eingefettete  Form geben und abkühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen, nachdem die Masse vollständig abgekühlt ist, ist sie schnittfest. Ja, dann einfach im Mund zerfließen lassen, yummy.

Et voilá!

51 Kommentare

  1. Wow, dieser Versuchung werde ich auf keinen Fall widerstehen können! Muss ich unbedingt nachkochen!!

    Vielen Dank für das geniale Rezept!!

    • Upps, habe ich glatt vergessen…es sind Gramm, hab´s ergänzt. Aber das Rezept nimmt´s Dir auch nicht übel, wenn Du stattdessen Milliliter nimmst oder mehr Kokosmilch und weniger Sojamilch oder so. Ich nehme meist das, was gerade da ist und variiere da oft.

  2. Superrezept, ich kanns kaum erwarten, das auszuprobieren!

    Kann man denn ungefähr sagen, wie lang sich das Karamell dann hält, also wie lang man das im Vorfeld als Vorrat anfertigen kann?

    • Hm, also genaue Angaben zur Haltbarkeit habe ich nicht, aber da es überwiegend aus Zucker besteht, der konservierend wirkt, und dazu noch sehr lange gekocht wird, wodurch alles an Keimen abgetötet wird, würde ich sagen, dass es sich durchaus einige Wochen hält. Ich bewahre das (oder den??) Karamell immer im Kühlschrank auf und es ist auch nach einigen Wochen nicht schlecht geworden. Das einzige, was nach einer Weile passiert, ist, dass sich der Zucker etwas absetzt und ein wenig kristallisiert, aber sonst…
      Also, meiner Erfahrung nach hält sich das bestimmt 4 bis 8 Wochen im Kühlschrank.

      Viel Spaß ausprobieren und vor allem beim Essen :-) .

  3. Hallo,
    also die Bonbons sehen so lecker und vor allem ganz weich aus. Leider hat es bei mir nicht geklappt, und das ist nun schon das 2. Rezept! Was mache ich falsch? Die Masse wurde bei mir „streichfähig“ und fing an, am Boden des Topfes anzubacken, also hab ich schnell alles rausgeholt. Nur war sie vorher zu keinem Zeitpunkt klar, wie du ja im Rezept beschreibst. Jetzt ist alles steinhart :-(.
    Ich vermute, ich habe den „zähflüssigen“ Zeitpunkt verpasst… weiß jemand mehr?

    • Hm, das ist ja echt doof…ich habe auch schon viele Rezepte probiert, die nix geworden sind und für mich ist das hier eines, was klappt. Aber wenn Du unsicher bist, ob das Karamell fertig ist: nimm den Topf kurz von der Herdplatte, damit das Karamell aufhört zu kochen, dann einen Teelöffel voll rausnehmen und auf einen Teller oder eine Untertasse oder so geben und ein paar Minuten warten, bis diese Probe kalt ist. Jetzt kannst Du sehen, ob das kalte Karamell die Konsistenz hat, die Du möchtest, falls ja, dann die komplette Masse wie beschrieben in einer Form kalt werden lassen, falls die Probe noch zu flüssig ist, stell den Topf wieder auf den Herd und lass das Karamell noch etwas kochen. Ich mache manchmal drei oder vier solcher Proben bis es die richtige Konsistenz hat, vor allem da man für Bonbons eine andere Konsistenz braucht als für eine Streichreme o.ä.
      Damit klappt es bei mir ziemlich gut, die gewünschte Konsistenz zu erreichen, vielleicht hilft das?!
      Warum das Karamell nicht klar wird, weiß ich allerdings nicht (mit klar meine ich aber nicht farblos, sondern, dass es anfangs trüb aussieht und irgendwann nicht mehr, sondern dann eher glänzend und klar ist), aber wenn die Konsistenz klappt, isses egal, ob klar oder trüb.
      Ach so, das misslungene Karamell kannst Du gut mit etwas Pflanzenmilch aufkochen, damit es sich darin auflöst. Dadurch erhältst Du eine ganz süße Karamell-„Milch“, die Du gut für süßes Gebäck nehmen kannst (also einfach zB in einem süßen Hefeteig anstelle von Zucker und Flüssigkeit, die süße Karamell-Milch nehmen).

      Viele Grüße und viel Erfolg!

  4. Hey, lieben Dank für die Tipps! Da haben wir wohl eine andere Begrifflichkeit bei dem Wort „klar“ – jetzt vermute ich, du meinst den Zeitpunkt, als die Farbe in das satte Braun umschlug und das Fett richtig schön emulgiert war. Also ich probiers nochmal!

    • Ja, genau, das Karamell wird von trüb hellbraun zu eher klar und satt-braun…schwierig zu beschreiben, aber ich glaube, jetzt meinen wir dasselbe :-)
      Viel Erfolg!

  5. Hab gerade diese Bonbons gemacht und kann nur sagen suuuuper-lecker! *~*
    Aber so richtig schnittfest ist es bei mir nicht geworden (eher so zäh wie z.B. im Twixx). Woran kann das liegen?
    Ich habe Soja-Reisdrink statt purer Sojamilch genommen. Oder lags vielleicht an der Kokosmilch?
    Hab mir ab einem bestimmten Punkt auch nicht mehr getraut, es noch weiter zu kochen, wie fest muss es denn im Topf sein, damits gut wird?

    Naja, so richtig störts mich ja eh nicht.. 8)

  6. Huch, habe deinen Kommentar mit den Stichproben erst jetzt gesehen. Na so klappts vielleicht das nächste mal (noch) besser :).

  7. Liebe Heldin!
    Auch auf die Gefahr hin, daß du jetzt wieder rot wirst, diese Karamellbonbons sind einfach unbeschreiblich himmlisch. Eigentlich fallen sie ja schon unter das Heilmittelgesetz, denn sie helfen unglaublich gut bei Schlechtwetter-Depressionen, Liebeskummer und allgemeiner Mieselsucht.
    Dank dieser Köstlichkeit bist Du von der Heldin bereits zur Superheldin aufgerückt 😉
    Ich probiere jede Woche eines deiner Rezepte aus – bis jetzt ging dank der detaillierten Anweisungen alles glatt.

    Ganz liebe Grüße aus der Steiermark

  8. Hallo!
    Also ich habe das Rezept gleich 2 mal ausprobiert und auch eher so eine Twixmasse heraus bekommen. Habe Sojamilch verwendet u alles wie es da steht, aber es ist zu keinem Zeitpunkt fest geworden, sondern mit der Zeit einfach nur immer dunkler.
    Gibts noch irgendwelche Ideen was ich verändern könnt??

    Liebe Grüsse Nektarinchen

    • Hm, also die Karamell-Bonbons sind schon sehr weich, also keine harten Karamell-Lutschbonbons…hast Du denn die Masse 1 1/2 Stunden köcheln lassen (oder auch länger…)? Da wird jede Karamell-Masse irgendwann fest (Wasser verdampft und der Zucker härtet dann das Ganze). Genaue Zeitangaben sind da unmöglich, da das von so vielen Faktoren abhängt, die bei jedem Herd oder Topf oder auch den Zutaten völlig unterschiedlich sein können. Daher kann man das einfach nur immer wieder testen und „Proben“ von der Masse nehmen usw. MIr selber gelingt das auch nicht immer und ich habe schon viele Karamell-Massen anderweitig verwendet (zB zum Backen), wenn die Konsistenz nicht wie gewollt war (ich lasse sie oft zu lange kochen…). Karamell (anscheinend wohl gerade das vegane „Sahne“-Karamell bzw. die Bonbons) ist halt echt ein totales Mimöschen…
      Im Kühlschrank wird´s dann oft noch fester und falls auch da nicht, mache ich aus dem zu weichen Karamell dann gerne Karamell-Soja-Cappuccino (also einfach einen Esslöffel der Karamellmasse anstelle von Zucker dazu geben), schmeckt auch super. Und im Kühlschrank habe ich Karamell schon monatelang aufbewahrt und dann nach und nach aufgebraucht.
      Also, nicht verzagen :-)
      Viele Grüße!

  9. hey suuuper! bin seit 7 jahren vegetarier und versuch jetzt wenigstens zuhause vegan zu leben aber für sahne muh muhs würde ich töten :)
    ich probier das rezept auf jeden fall mal aus (wenn meine mutter n paar tage nicht zuhause ist, ihre küche ist heilig) 😉

    Vorfreude!!!!

  10. die bonbons sind einfach nur der hammer. habe sie bereits zum zweiten mal gemacht. hatte angst, dass sie beim zweiten mal nicht mehr so gut sind wie beim ersten, aber alles ist perfekt!!! ich verneige mich vor dir! :)

  11. Hallihallo,

    Heldin hast echt ein tolles Rezept, 😉
    hab es nachgemacht und hab mal paar fragen:

    1. geht statt Rohrzucker auch normaler Zucker
    2. geht es auch ohne gem. Vanille
    3. was für eine Form hast du benutzt.

    Hast ja bestimmt versch. Variationenen ausprobiert und die anderen waren dann nicht so gut wie dieses, oder?
    Ich hatte eine Eiswürfelform benutzt und hab das Karamell nicht mehr so richtig rausgekriegt hab es auch im gefrierschrank eingefroren und auch etwas davor bebuttert, mit Alsan, aber habs nur mit rauskratzen rausgekriegt :-( .

    Geht ne Auflaufform oder was soll ich für ne Form nehmen?

    • Hallo Gratia,

      erstmal Danke :-)

      Ja, eine Eiswürfelform eignet sich nicht so gut, weil die Karamell-Bonbons eher weich und zäh sind und da lassen sie sich nicht gut rauslösen.
      Ich nehme immer eine Tupper o.ä, rechteckig, die öle ich leicht ein, dann kommt das Karamell hinein und ab in den Kühlschrank. Nach ein paar Stunden sollte sich das Karamell dann gut stürzen lassen und man kann es mit einem angefeuchteten sehr scharfen Messer in Stücke schneiden. Wenn Du beim Kochen des Karamell unsicher bist, ob es schon die richtige Konsistenz hat, dann hilft die Probe, indem Du ein kleines bisschen der Karamell-Masse in ein Glas Wasser gibst. Wenn sie fertig ist, wird sie sofort zu einem weichen Bällchen, wenn sie noch zu flüssig ist, vermischt sie sich mit dem Wasser bzw zieht nur Fäden.

      Du kannst auch weißen Zucker nehmen, vom Ding her funktioniert das genauso gut. Ich persönlich finde allerdings für Karamell den Rohrohrzucker besser, weil er den Karamell-Geschmack besser unterstützt bzw. hervorhebt und mir darin einfach besser schmeckt. Aber probier´s einfach aus, vielleicht magst Du es ja sogar mit dem weißen lieber.

      Du kannst anstelle der gemahlenen Vanille auch Vanille-Zucker nehmen, das geht genauso gut. Ganz weglassen würde ich´s nicht, weil die Vanille auch das Karamell-Aroma so fein unterstützt und irgendwie für diesen Yummy-Geschmack verantwortlich ist, aber wenn Du keinen Vanille-Zucker bekommst, geht´s zur Not sicher auch ohne…(Du könntest auch Vanille-Aroma nehmen, aber das habe ich jetzt nicht laut gesagt 😉 )

      Viele Grüße*

  12. Danke für die vielen Tips und die schnelle Antwort. :)
    Werde deine Tippps beim nächsten Mal anwenden.
    Bin gespannt ob ich die Konsitenz wieder so hinkriege.

    Dachte ich mach die Tupperware kaputt weil das Karamell ja noch so heiß ist und die Tupperware schmilzt oder so hatte mir mal meine Mutter ins Gehirn gebrannt keine Tuperware für heiße Flüssigkeiten zu benutzen, aber wenn du das sagst dann vertrau ich dir blind und wiedersetze mich den Elternlügen. 😉

    Hoffe du machst noch viele tolle Rezepte und berichtest davon.

    liebe Grüße
    Gratia

  13. Ich weiss, dass dieser Beitrag schon etwas älter ist… Ich habe aber gerade so eine Lust auf weiche karamellbonbons 😀 An deinem Rezept gefällt mir sehr, dass du Kokosmilch statt sojasahne oder so verwendest. Nur eine Frage, bevor ich versuche das nachzukochen: Meins du es funktionniert auch mit anderer „Milch“, zb Mandel-Reismilch? Ich bin leider auf Soja allergisch…

    • Hallo Helen,

      ich denke, dass es problemlos mit jeder Art von Pflanzenmilch funktioniert – letztendlich hat sie nur den Zweck, die Bonbons cremiger zu machen und weicher schmecken zu lassen (daher würde ich persönlich Mandelmilch favorisieren, Reismilch ist ja eher wässriger, aber gehen tut beides).
      Viele Grüße*

  14. Hm… Ich habe das ganze mal mit reis-quinoa milch (was anderes war nicht da) ausprobiert… Wohl ein Fehlschlag… Es scheint, die Sojamilch hat auch noch die funktion das ganze zu emulgieren. Bei mir schwamm nach ca. 2 stunden immer noch das fett als Schicht obenauf… Ich habe dann mir überlegt, was man noch als Emulgator zugeben könnte. Eingefallen ist mir nur Senf und Majonaise (Von Ei und Milch mal abgesehen…) und natürlich Sojalecitin. In meiner Verzweiflung habe ich einen Soja-schokopudding hinzugegeben (den ich geschenkt gekriegt habe aber eh nicht gegessen hätte, da ich leicht allergisch darauf bin). Das hat das ganze emulgiert, aber inzwischen (nach insgesamt ca 4 stunden) ist es ziemlich dunkelbraun und immernoch zu flüssig. Und schmeckt vor allem nach schokolade.

    • Hach, Mist! Das ist aber doof :-(
      Es gibt wohl auch flüssiges Sonnenblumenlecithin, aber ich habe keine Ahnung, wo man das bekommt bzw. ob das dann so funktioniert…Kakaobutter fungiert wohl auch als Emulgator, vielleicht hilft das?!
      Oh, da fällt mir ein, dass ich mal ein Karamell-Rezept gelesen habe, wo weiße Reismilchschokolade beigefügt wurde, da ist ja der Hauptbestandteil Kakaobutter (und ich glaube, sie enthält kein Sojalecithin). Vielleicht kann man ein paar Stücke davon zu der Karamellmasse geben und mitköcheln lassen, einen Versuch wär´s wert…

    • @helen:
      Probier doch mal die sahnigen „Butter“-Karamellen von meinem blog, die sind gigantös lecker (ich finde sie noch viel besser als die weichen „Sahne“-Karamell-Bonbons) und kommen komplett ohne Soja-Gedöns aus! Ein Emulgator ist also gar nicht nötig, ich denke, die Quinoa-Reis-Milch war einfach nicht die richtige, aber mit Hafermilch bzw. mit Hafersahne hatte ich noch nie Schwierigkeiten und hatte auf der Basis auch das neuere Rezept entwickelt. Es lohnt sich :-)

  15. Hallo Heldin!
    Ich bin schon seit Ewigkeiten auf der Suche nach einer Karamellcreme, du meintest ja, dass dich das Rezept von Mihl überzeugt hätte, aber das kann ich nicht öffnen – könntest du mir das vielleicht mal kopieren und schicken?
    Dann könnte ich endlich die göttlichste Karamell-Tarte wieder machen, die ich seit Jahren schon vermisse!!
    Danke schonmal im Voraus :)

    • Hallo Emi,

      oh, der link ist veraltet (Mihl hat die blogadresse geändert), sorry, das habe ich gar nicht bemerkt…
      Ich habe den link aktualisiert, jetzt dürfte er zu dem richtigen Rezept führen :-)
      Hier aber vorsichtshalber nochmal: Mihls Dulce de leche-Rezept

    • :-) Gern geschehen!
      Hast Du zufällig ein Rezept für die Tarte, was Du hier posten oder mir per mail schicken magst? Klingt nämlich total lecker…und ich steh so auf Karamell!

  16. Hallo Heldin,

    habe dein Rezept ausprobiert und von der Konsistenz hat es sehr gut geklappt! Leider schmeckt es für mich gar nicht nach Karamell und riecht/schmeckt wie Popcorn :/

    Kann es sein, dass es an der Kokosmilch liegt? Welche nimmst du und welche Sojamilch verwendest du? :)

    Danke schonmal.

    • Hallo Chris,
      hm, hast du das Karamell vielleicht zu lange zu heiß kochen lassen? Klingt sehr danach, als wäre es verbrannt…(auch, wenn es noch karamellfarben war). Ist mir auch schon passiert :-) Es darf wirklich nur auf kleiner Flamme köcheln.
      Sowohl bei Sojamilch als auch Kokosmilch nehme ich ständig unterschiedliche Marken (Kokosmilch mal aus dem Asialaden, mal Bioladen, mal Supermarkt, Sojamilch ähnlich…), daran kann es eigentlich nicht liegen.
      Viele Grüße*

  17. Pingback: Weiche Karamellbonbons (glutenfrei, vegan, laktosefrei) | Cake Invasion!

  18. Habe gerade dein Rezept auf dem Herd. Hatte normale Sojamilch. Leider habe ich auch die Fettschicht oben drauf. Kocht nun schon seit ca. 75 Min. :(

    Hatte keine Alsan sondern andere Margarine genommen. Aber an sich sollte das doch keinen Abbruch tun, oder?

    • Hm, sobald das Karamell eindickt und Richtung „fertig“ geht, sollte die Schicht verschwunden/eingekocht sein…

  19. Hatte das ganze dann mit einem Pürierstab einmal vermengt dann war alles auch homogen verteilt. Nach knapp 2 Stunden habe ich es in eine Form gegeben. Wird aber anscheinend nicht fest. :/ Muss ich wohl ein anderes Mal nochmal testen.

    • Hach, wie doof…ich hatte das letztens aber auch: einmal wurde das Karamell bombe und beim nächsten Mal krisselig und nicht fest und hat nicht geschmeckt. Manchmal glaube ich, dass das einfach eine eigene Seele hat 😉 Oder auf Luftfeuchtigkeit reagiert und so…wenn´s klappt, isses aber KÖSTLICH!

  20. geht das auch mit normaler Milch, wenn es nicht vegan sein muss?
    kann man die caramel bonbon auch in die tiefkühltruhe stellen?
    Danke

    • Das weiß ich nicht – ich koche ja nur vegan. Versuch´s doch einfach in vegan :-)
      Ob man die Bonbons auch tiefkühlen kann, weiß ich leider nicht – die Dinger überleben hier nie lange…

  21. Hallo,

    ich habe gestern auch voller Vorfreude die Bonbons gemacht… Aber leider war die Masse nach 3,5 stunden immer noch flüssig und nach dem kalt werden auch… Was kann da schief gelaufen sein?

    Und was könnte ich jetzt mit der Karamellsoße machen??

    Freu mich über Ideen, da morgen Abend Besuch kommt und ich das gern anderweitig verwenden würde…

  22. Hallo Heldin,

    vielen Dank für das Rezept, ich habe es gestern gekocht und gerade eben aus dem Kühlschrank genommen und die Konsistenz ist wirklich super :)
    Allerdings bemerke ich, obwohl die Bonbons sehr süß und lecker sind, doch noch einen etwas komischen Nebengeschmack. Kann es sein, dass das einfach der Geschmack von Pflanzenmilch ist (ich habe Mandelmilch genommen)? Der ist mir persönlich schonmal beim Unterschied zwischen normalem und Sojamilch-Cappucino aufgefallen (ich selber bin nicht Veganer und mache die Bonbons für meine Freundin). Oder kann es sein, das meine Masse doch ein bisschen angebrannt ist? Ich habe sie etwas länger als zwei Stunden köcheln lassen, am Anfang auf Stufe 2 von 9, später dann aber hauptsächlich auf Stufe 1.
    Und muss es eigentlich unbedingt Alsan sein oder geht auch jede andere Magarine?
    Und ein letztes noch: Ich wollte ursprünglich deine Karamell-Pralinen machen, habe dann aber die Bonbons gemacht, weil ich keine Pralinenförmchen dahabe. Meinst du, man kann die gekühlten Bonbons einfach in ein Schokoladenbad eintauchen und dann abkühlen lassen oder geht das schief?

    LG

    • Lieber Raiden,
      der Geschmack kann durchaus von der Pflanzenmilch kommen – die schmeckt ja schon anders als Kuhmilch und dann noch in Verbindung mit dem langen Köcheln. Gerade Mandelmilch hat auch nochmal einen speziellen Geschmack. Wenn sie verbrannt wären, würdest Du das bei den Bonbons schmecken, denke ich.
      Es muss nicht unbedingt Alsan sein, Du kannst auch andere Margarine nehmen. Ich persönlich mag nur sehr gerne den buttrigen Geschmack von Alsan und verwende sie daher gerne für zB Karamell.
      Du kannst die gekühlten Bonbons problemlos in ein Schokobad tauchen – stelle ich mir sogar äußerst köstlich vor :-) Lass die geschmolzene Schokolade nur wieder etwas runterkühlen, so dass sie gerade noch flüssig genug ist, dann sollte das gut funktionieren, ohne dass dass Karamell wieder flüssiger wird.
      Viele Grüße*

  23. Woooow… Das sind soooo leckere Karamellen geworden, ich muss einfach posten… <3 Beim dritten Mal hab ich den Dreh raus und sie sind so, wie ich Karamell am liebsten mag- nicht mehr klebrig oder zäh, sondern richtig schön krümelig. Hab dafür auf jeden Fall mehr als zwei Stunden gebraucht und die Masse immer wieder ein kleines bisschen ansetzen lassen, das hat glaube ich den Mürbeeffekt bewirkt. Suuuuuper lecker, muss ich jetzt wohl 2x die Woche machen. 😉

  24. ich würde so gern wieder einmal karamell essen, ich werde das rezept demnächst probieren!! nur eine frage habe ich: verwendest du die fettreichere kokosmilch, also die die es in dosen gibt? oder so einen drink im tetrapak? ich nehme an, ersteres, aber fragen kostet ja nichts 😉

    • Hallo,
      also ich verwende die normale Kokosmilch, die man in Dosen oder auch im Asialaden im Tetrapak bekommt. Damit ist nicht der Kokosdrink von Alpro/Provamel oder so gemeint, sondern das cremige fettige Zeug :-)
      Alternativ kann ich aber auch dieses Rezept hier empfehlen *klick*. Das kommt ohne Kokosmilch aus.
      Viele Grüße*

  25. Pingback: Tviks – der vegane Bruder von Twix | Moos und Steine

    • Lieber Marc,
      puh, das ist jetzt ein bisschen peinlich, aber ehrlich gesagt, weiß ich das selber gerade nicht…Ich glaube, in diesem Rezept dient es nur dazu, dass die ganze Masse nicht so sprudelig überkocht und das Mundgefühl im Endergebnis etwas „weicher“ ist. Aber du kannst es einfach weglassen – mittlerweile mache ich meine Karamellmasse immer ohne Natron :-)
      Viele Grüße*

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.