Erdnussbutter-Schoko-Crunch-Cups

Was ist NOCH besser als Erdnussbutter mit Marmelade?? Genau – Erdnussbutter mit Schokolade 😀 Ob auf´s Brot (Erdnussbutter plus Schokoaufstrich) oder als veganes Snickers, die Kombination ist einfach großartig und unfassbar lecker. Wer davon nicht ein bisschen glücklicher wird, dem hilft nicht mehr viel…denn Erdnussbutter plus Schokolade ist quasi ein natürliches Antidepressivum und lässt euch grinsend schmatzend durch die Gegend laufen.

Peanutbutter-Cups sind in den USA quasi in aller Munde (haha, was für ein Wortspiel…) und gehören dort zu den bekanntesten und beliebtesten Süßigkeiten. Hierzulande kennt man sie hingegen kaum. Auch ich bin erst durch das vegane Dasein auf sie gestoßen, denn seit einigen Jahren gibt es vegane Peanutbutter-Cups. Hierbei handelt es sich schlicht und einfach um Erdnussbutter in veganer Milchschokolade. Hört sich banal an, schmeckt aber köstlich und hat absolutes Suchtpotential (und ich bin ansonsten nicht soooo die Schoko-Esserin…mit Chips lockt man mich eher). Allerdings bekommt man die Cups nur in veganen Läden und zudem sind sie völlig überteuert! 2,20€ für zwei kleine flache Dinger, die nur aus Schokolade und Erdnussbutter bestehen und dazu weder bio noch fairtrade, dafür aber aus den USA importiert sind?! Neee…da melden sich mein Öko-Gewissen und das angeheiratete Schwabenherz. Außerdem sind die fertigen Peanutbutter-Cups zwar lecker, aber eben auch sehr schlicht und besser geht immer, außerdem mag ich Selbermachen.

Daher präsentiere ich euch hier die mit Abstand geilsten kleinen Schoko-Erdnussbutter-Scheißerchen, die die Welt je gesehen hat. Foodporn in Reinkultur, quasi. Sie haben eine Hülle aus veganer Reismilchkuvertüre, einen Kern aus nur leicht süßem Erdnussmus (ich habe keine fertige Erdnussbutter genommen, sondern das reine Mus und selber gesüßt, aber fertige Erdnussbutter geht natürlich auch!) und ein Topping aus veganer weißer Schokolade. Dazu zweierlei Crunch: einmal Reis-Pops im Inneren und geröstete Erdnüsse als krönenden Abschluss. Na, wenn das mal nix ist…

Knackige Schokolade, cremiges Inneres und crunchy Extra. Ehrlich – ich habe noch nie so ein köstliches Pralinen-Dings gegessen! Für mich harmoniert alles perfekt und ist süß, aber nicht völlig überzuckert und auch die Größe ist prima. Ich habe Mini-Muffinförmchen genommen, die gut gefüllt waren. Das empfinde ich als ideale Portion.

Dazu sind die Cups wirklich erstaunlich einfach und schnell gemacht (ich hatte erst etwas Bedenken, ob ich die Schokohülle gut hinbekomme, aber das kann selbst eine ungeduldige Grobmotorikerin wie ich!), nur ein bisschen Zeit zum Festwerden sollte eingeplant werden. Und zudem ist das Rezept wunderbar variabel: ihr könnt Zartbitterschokolade nehmen oder eine Mischung aus Zartbitter und Reismilch, alternativ irgendeine eurer Lieblingsschokolade oder was halt noch im Vorrat ist. Auch für die Füllung stehen zig Varianten zur Auswahl: statt Erdnussmus könnt ihr fertige Erdnussbutter nehmen, statt Reis-Pops geht auch gepuffter Amaranth (mag ich nicht…aber viele lieben das Zeug ja), oder gepuffter Quinoa oder aber auch ungesüßte Cornflakes, zerbröselte Kekse, gehackte Erdnüsse oder einfach nichts. Lasst eurer Fantasie freien Lauf und wagt euch vielleicht auch mal an eine Variante mit getrockneten Cranberries in der weißen Schokoschicht oder oder oder…

Erdnussbutter-Schoko-Crunch-Cups

 

Zutaten für 15 gut gefüllte Mini-Muffinförmchen:

  • 100 g Reismilchkuvertüre (ich hatte diese hier)
  • 25 g Kokosfett, geschmacksneutral
  • 25 g Puderzucker
  • 100 g Erdnussmus (alternativ fertige Erdnussbutter nehmen, dann aber 150 g und Kokosfett + Puderzucker weglassen!)
  • 15 g Vollkornreis, gepufft (alternativ ungezuckerte Corflakes, Amaranth-/Quinoa, gepufft, gehackte Erdnüsse o.ä.)
  • 100 g vegane weiße Schokolade
  • ca. 2 El Erdnüsse, geröstet (ich hatte gesalzene und habe das Salz einfach abgespült und die Erdnüsse vor Verwendung wieder trocknen lassen)

Zubereitung:

Die Papiermuffinförmchen in ein Mini-Muffinblech stellen (hierdurch wird die Form besser gehalten).

Die Reismilchkuvertüre vorsichtig im Wasserbad schmelzen, dann gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen (je ein guter Teelöffel pro Förmchen etwa). Jetzt entweder die Papierförmchen leicht drehen und schwenken, so dass die Schokolade auch schön am Rand hoch verteilt wird oder aber mit einem Teelöffel hochstreichen. Beides klappt prima (ich habe mit dem Drehen und Schwenken begonnen, da es aber sehr kalt in der Küche war, wurde die Schokolade zu schnell fest, so dass ich auf die Löffelmethode ausgewichen bin. Sah zwar weniger schön aus innen, aber da kommt ja eh Füllung drauf).

Die Schokoladen-Hüllen komplett fest werden lassen.

Das Kokosfett mit dem Puderzucker in einem kleinen Töpfchen vorsichtig unter Rühren schmelzen, dann das Erdnussmus zufügen und alles zu einer cremigen Masse verrühren. Den Puffreis einrühren.

Mit ein Teelöffel die Füllung gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und so gut es geht glattstreichen.

Alles für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Währenddessen vorsichtig die weißen Schokolade im Wasserbad schmelzen. Hierbei sehr aufpassen, da vegane weiße Schokolade relativ empfindlich ist und nur sehr niedrige Temperaturen verträgt! Also lieber langsam und mit Geduld arbeiten als hinterher einen ungenießbaren Klumpen zu bekommen (alles schon selber gehabt…).

Die weiße Schokolade als Abschluss in den Förmchen verteilen bis zum Rand, so dass alles gut damit bedeckt ist.

Die Erdnüsse grob hacken und auf der noch flüssigen Schokolade verteilen.

Die Cups komplett auskühlen und fest werden lassen, dann genießen. Am Besten mit Freunden, denn ansonsten isst man schneller als gewollt alle Köstlichkeiten einfach alleine auf, weil sie soooooooo unsäglich gut sind 😀 .

Et voilà!

18 Kommentare

  1. Ooooooh lecker!!!! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen! Gut, dass ich zur Zeit keine weisse Schoggi zur Hand habe, sonst würde ich mich gleich ans backen machen.

  2. Die sehen viel schöner aus als die, die nur mit dunkler Schokolade gemacht werden uns dann so ein „braunes Etwas“ sind.
    Für mich als Erdnussallergikerin ist leider beides nichts. Hab zwar nur eine milde Allergie, aber nach einer Erdnuss laufe ich wochenlang wie ein roter Streuselkuchen rum…

  3. Hallo Heldin,
    wie gemein…sie sehen sooooo lecker aus, ich war schon kurz davor in meinen Monitor zu beißen…voller Erdnussbutter-Schoko-Crunch-Cups-Lust habe ich meine ganze Küche durchsucht, um festzustellen, dass ich keine der Zutaten zu Hause habe….aber ich werde die nächsten Tage einkaufen gehen….und dann werden sie gemacht 😉

    Danke für Dein Rezept.
    Liebe Grüße
    Bea

  4. Huhu,

    lustig ich hab gerade die Zutaten für Peanutbutter Cups eingekauft und wollte mal sehen ob es noch mehr Rezepte im Internet gibt. Dein Rezept ließt sich richtig klasse und ich werde in meine Variante wohl auch ein wenig Salz mit rein tun – das macht sich sicherlich super mit der dunklen Schoki und der Erdnussbutter :-)

    Liebe Grüße
    Eileen

  5. Ihr Lieben <3
    Vielen Dank für eure Worte! Freut mich riesig, dass es da draußen noch genauso Erdnuss-Schoko-Liebhaber gibt wie mich 😀
    Ich verspreche, die Peanutbutter-Cups sind es definitiv wert!

    @Lotte, verträgst Du Mandeln oder Cashews? Wenn ja, würde ich die Cups uuuuuunbedingt mal mit Mandelmus oder Cashewmus ausprobieren! Das schmeckt ganz bestimmt furchtbar verboten großartig :-) Oh Gott, das mache ich am Wochenende – habe nämlich noch so viel Cashewmus und dringend neuen Süß-Bedarf.

  6. Jaaaa, das vertrage ich gut :-) Und ich hab noch Mandelmus da, das schon lange angebrochen ist.
    Oh toll, dann werd ich das testen 😀

    Danke für den Tipp!

  7. Wie groß sind denn deine Mini-Muffin-Förmchen? Nur damit ich einen Anhaltspunkt hab. Ich hab nämlich nur normale Papierförmchen und Pralinenförmchen…

    • Mini-Muffinförmchen sind so ein Zwischending von Pralinenförmchen und normalen Muffinförmchen (laut Form haben sie einen Bodendurchmesser von ca. 3cm)…aber eher in Richtung Pralinenförmchen. Zur Not bekommst Du mehr raus und musst dann eben gleich immer zwei auf einmal essen – nützt ja nix 😉
      Berichtest Du, wie´s geworden ist mit dem Mandelmus??! Das wäre toll 😀
      Viele liebe Grüße*

  8. Hab jetzt mal solche Förmchen geordert. Backzubehör kann man ja immer brauchen 😉
    Werd übermorgen das Rezept mit Mandelmus testen und dann berichten.

  9. Die Bilder sind ja schon richtig klasse geworden, diese machen einfach Lust auf mehr :)

    Vielen Dank für das tolle Rezept :)

    Liebe Grüße
    Stefan

  10. Wow, echt ein tolles Rezept. Ich habe gepoppten Amaranth verwendet und nur mit zartbitter Schokolade gearbeitet (weiße war vegan auf die Schnelle nicht zu kriegen…) und es war unglaublich lecker! Vielen Dank :-) War wieder ein tolles Rezept, um meinen Kollegen zu zeigen, dass vegan absolut nichts mit kalorienarm zu tun hat^^

    LG Sarah

    • Liebe Emily,
      ich hatte genau diese von Vantastic foods :-)
      Probier sonst mal diese hier oder diese hier. vielleicht sind die weniger süß?!
      Ansonsten ist auch ein Topping aus Zartbitterschokolade super lecker und nicht so süß. Ich glaube, ich hatte bei diesem Rezept einfach mal Lust auf knallesüß 😀
      Viele Grüße*

  11. Die sind der Hammer…sooooo lecker!! Ich habe sie heute schon zum 2. Mal gemacht, das 1. Mal in Minimuffinförmchen, diesmal in Pralinensilikonformen. In klein gefallen sie mir noch besser, da kann man auch mal 2 oder 3 essen 😉

    Danke für das tolle Rezept, liebe Grüße
    Birgit

    • Ja, ne?! 😀 Ich finde sie auch großartig!! Gerade letztens habe ich eine neue Ladung gemacht und damit jetzt auch Freunde angefixt, die ganz hin und weg sind (und beide keine Veganer…).
      Ich könnte die Dinger bergeweise verdrücken…
      Viele Grüße*

  12. Pingback: Karamell-Schoko-Riegel (roh möglich) | Vegan & Lecker

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