So, hier noch das versprochene Rezept für vegane eifreie Mayonnaise. Ich mache dieses Rezept schon seit ich vegan lebe und es funktioniert hervorragend. Meist mache ich die ganze Menge zB für Kartoffelsalat oder eben für eine Burger-Offensive. Weniger lohnt sich leider nicht wirklich bzw. wird etwas schwierig mit dem Pürierstab, denn der sollte mit dem Schlagteil ganz in der Mayo sein, sonst funktioniert das Rezept nicht…
Ach so, mit dem Mischungsverhältnis klappt es bei mir immer, dass die Mayo richtig standfest wird, wenn man weniger Öl nimmt, läuft man Gefahr, dass die Mayo flüssiger wird, was aber zB für Kartoffelsalat nicht sooo schlimm ist, schmecken tut´s trotzdem. Ich habe auch schon oft gelesen, dass die Zutaten unbedingt dieselbe Temperatur haben sollten, keine Ahnung, ob das muss, aber ich nehme die Sojamilch meist eine Stunde vor Zubereitung aus dem Kühlschrank, das ist sie zimmerwarm.
Und ich nehme immer völlig neutrale Sojamilch, also ohne Zucker oder anderen Zusatz, dann schmeckt sie mir am Besten. Mit frischen Kräutern, gehackten Gewürzgurken und Kapern wird die Mayo zu einer superleckeren Remoulade! Ansonsten kann man auch variieren mit mehr Zitronensaft oder gepresstem Knoblauch oder…

vegane Mayonnaise
Zutaten für ca. 250 g Mayo:
- 100 ml Sojamilch (möglichst natur und ungesüßt)
- 1/2 Tl Gemüsebrühpulver (ich mag das als Würze, wer das nicht möchte, nimmt einfach Salz)
- Salz, Pfeffer
- 2 Tl Zitronensaft
- 1-2 Tl Senf, mittelscharf
- 125 ml Sonnenblumen- oder Rapsöl (unbedingt neutrales Öl nehmen, falls ein anderer unkonventioneller Geschmack gewünscht ist, kann ich aber auch gutes Olivenöl empfehlen…)
Zubereitung:
Sojamilch und Öl sollten möglichst dieselbe Temperatur haben, also die Sojamilch einfach rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
Die Sojamilch in einen hohen schmalen Mixbecher geben, Zitronensaft einrühren und kurz stehen lassen, so dass sie etwas gerinnt. Gemüsebrühpulver, Salz, Pfeffer und Senf dazu geben. Den Pürierstab in den Mixbecher stellen, so dass er auf dem Boden des Bechers ist. Jetzt auf höchster Stufe mixen und dabei in einem dünnen Strahl von der Seite das Öl einfließen lassen, hierbei den Pürierstab möglichst nicht bewegen, sondern einfach nur stur mixen.
Wenn das ganze Öl im Mixbecher ist, den Pürierstab ganz langsam an der Seite hochziehen, dann noch eine Weile hin und her bewegen bis das ganze eine homogene feste weißlich-cremige Masse ist. Der Senf und evtl. auch das Soja wirken hier als Emulgator. Es kann aber eine ganze Weile dauern, bis die Masse richtig fest ist, manchmal gelingt das aber auch schon nach Sekunden (ein Mysterium, was sich mir wohl nie erschließt…).
Für den Fall, dass die Mayo so gar nicht fest werden will, sollte man, den Pürierstab nochmals auf den Boden des Mixbechers stellen und ohne Bewegung mixen und noch etwas mehr Öl zufügen und einige Minuten bei Auf- und Ab-Bewegungen mixen, spätestens dann sollte das Emulgieren funktionieren.
Im Kühlschrank aufbewahren oder gleich verwenden/essen/genießen.
Et voilá!

#1 by Netty on Dienstag, 8. Februar 2011
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Vielen Dank. Diese Mayonnaise werde ich demnächst mal versuchen.
#2 by Florentine on Donnerstag, 10. Februar 2011
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Yuuupieee! Endlich!
#3 by asuka on Dienstag, 15. Februar 2011
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alternative: pr*vamel soja-dessert “vanille” – schmeckt 1:1 wie Mayonaise
#4 by Heldin on Dienstag, 15. Februar 2011
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???
#5 by Bettina on Dienstag, 15. Februar 2011
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ch habe die Majo gerade gemacht – ist mir prima gelungen! ich bn erst so in den Kochanfängen und es ging ganz easy und schmeckt superlecker! Danke
#6 by heike on Dienstag, 15. März 2011
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Hast du schon mal “Kala Namak, schwarzes Salz aus Indien” anstatt von Gemüsebrühpulver probiert? Das Salz mit Nuancen von Schwefel, naja dann schmeckt die Mayo wie Mayo…. eben fast wie mit Ei. Ich hab das schon so gegessen. Mir hat es gut geschmeckt.
Gruß Heike
#7 by Heldin on Dienstag, 15. März 2011
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Hallo Heike,
nein, schwarzes Salz aus Indien habe ich noch nie verwendet, aber das klingt sehr interessant und gerade bei Mayo kann ich mir sehr gut vorstellen, dass eine bestimmte Salz-Art einen entscheidenden Unterschied machen kann im Geschmack. Wo bekommt man denn gutes schwarzes Salz?? Und nimmst Du das auch für andere Gerichte oder nur für Mayo?
Viele Grüße!
#8 by puenktchen on Samstag, 21. Mai 2011
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das rezept ist super! danke dafuer.
vielleicht hast du ja inzwischen schon welches aufgetan, aber bei uns gibt es im gewuerzregal im bioladen kleine tuetchen mit diesem salz:
http://www.cosmoveda.de/catalog/product_info.php/products_id/222/cPath/24_50?osCsid=1633d9210164ae14d05c755164b7412e
sehr lecker auch fuer veganes tofu-”ruehrei”!
#9 by Heldin on Sonntag, 22. Mai 2011
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Super, danke für den Link. Die Marke gibt´s auch in meinem basic hier, da muss ich nächste Woche mal schauen, ob die auch das Salz haben. Hört sich nämlich echt sehr interessant an. Ich bin voll gespannt, ob mir das schmeckt oder ob mir das zu viel ist und zu unvegan schmeckt…ich werde berichten!
#10 by naraesk on Sonntag, 9. Oktober 2011
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Hm, also so richtig fest ist es bei mir leider nicht geworden. Habe mich zwar sehr genau an das Rezept gehalten, war aber dennoch so, dass man es gießen konnte. Werde es wohl nächstes Wochenende noch einmal probieren. Lecker war es aber trotzdem.
#11 by Heldin on Montag, 10. Oktober 2011
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Ja, Mayonnaise ist ein wenig Glückssache und hängt von dem verwendeten Öl, der Sojamilch, der Temperatur der Zutaten und der Kraft des Pürierstabs ab…falls es Dich beruhigt: richtig toll standfest wird sie bei mir auch nur in zwei von drei Fällen
Aber wenn Du sie fester haben willst, hilft zur Not auch ein halber Teelöffel Johannisbrotkernmehl, damit wird fast alles fest.
#12 by PIa on Samstag, 5. November 2011
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wohoo* danke für das Rezept. Habs grade zusammengerührt und ist super lecker. Habe statt Brühe Alnatura Gewürzsalz genommen.
Pingback: Mayonnaise – Fleischsalat | Achtung, Pflanzenfresser!
#13 by Jane on Sonntag, 11. Dezember 2011
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Das ist wirklich gar nicht so schwer, auch wenns bei mir nicht so schön fest geworden ist. http://achtungpflanzenfresser.wordpress.com/2011/12/11/mayonnaise-fleischsalat/
#14 by Heldin on Sonntag, 11. Dezember 2011
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Mmmmhh, sieht lecker aus und klingt auch so, werde ich bei Gelegenheit mal testen (und bei mir klappt die Mayo auch nur in 8 von 10 Fällen richtig gut, aber zum Glück geht für Kartoffel- oder Nudelsalat auch dickflüssige Mayo…)
#15 by Flo on Donnerstag, 29. Dezember 2011
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Wow – vielen Dank !
Die Mayo kommt so dermaßend an die unvegane Variante hin, dass es schon fast gruselig ist
(hab aber das Brühpulver weggelassen, bin kein Fan von Fertigzeugs in etwas selbstgemachtem)
#16 by Jule on Samstag, 31. Dezember 2011
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Lecker! Ich hab das doppelte Rezept gemacht und noch etwa 5 Knoblauchzehen reingepresst. Hammer Knobidip!
#17 by Kerstin on Sonntag, 5. Februar 2012
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Danke für dieses super Rezept!
Ist direkt beim ersten Versuch gelungen. Ich werde mir nachher mal damit einen Nudelsalat machen!^^
#18 by Milu on Mittwoch, 7. März 2012
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Hallo, ich bin zwar “nur” vegetarierin, aber ich will mich immer mehr vom Fertigkram entfernen und natürlich will ich Milch- und Eiprodukte sparen, daher bin ich froh, dieses Rezept gefunden zu haben.
Aber zwei Fragen habe ich: Wie lange ist die Mayo im Kühli wohl haltbar? Und spricht ggf. eigentlich was dagegen, sie im Eiswürfelbehälter portionsweise einzufrieren? Jemand Erfahrungen?
#19 by Heldin on Donnerstag, 8. März 2012
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Hallo Milu,
meiner Erfahrung nach ist die selbstgemachte Mayo ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar – am Besten dran riechen oder ein wenig probieren (solange nix schimmelig ist oder rosa verfärbt, dürfte das eher ungefährlich sein…), ich finde, man merkt einfach, wenn sie nicht mehr so gut ist und dadurch, dass ja keine Eier drin sind, ist keine Salmonellen-Gefahr o.ä. vorhanden.
Eingefroren habe ich sie noch nie und würde das auch nicht machen, da ich denke, dass sich dabei die Flüssigkeit wieder vom Fett trennt und Du keine Emulsion mehr hast, aber ich bin weder Chemie-Expertin noch kann ich Erfahrungswerte darin vorweisen, also: probier´s einfach aus und berichte
#20 by Feli on Samstag, 10. März 2012
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Ich hab die Mayo gerade für unsere Burger gemacht…es hat super geklappt, ich bin begeistert =). Ich bin verwundert mit was für einfachen Mitteln man die hinbekommt…da tun mir die 2,50im Nachhinein ja fast weh, die ich für 250g vegane Mayo ausgegeben hab.
Top!!
#21 by Heldin on Samstag, 10. März 2012
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Ja, das kenne ich – geht mir genauso
und seitdem ich weiß, wie einfach die selbstgemachte Mayo ist (und wie lecker!), kaufe ich eigentlich nie mehr welche…auch Remoulade lässt sich damit super machen.
#22 by Dave on Montag, 2. April 2012
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Funktioniert das Rezept auch mit einer anderen pflanzlichen Milch? Hat das zufällig schon einmal jemand probiert? Ich kann Soja leider nicht verwenden, wegen einer Birkenpollen Allergie…
#23 by Heldin on Dienstag, 3. April 2012
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Hm, ich habe die Mayo bisher nur mit Sojamilch ausprobiert…es muss halt eine Pflanzenmilch sein, die in Verbindung mit Zitronensaft (oder Essig) gerinnt – dadurch kann dann mit Hilfe des Öls und Senf eine Emulsion entstehen, das Ganze also dick werden. Mit Hafermilch funktioniert es eher nicht, denke ich, aber vielleicht mit Reismilch?! Zumindest gibt es vegane Mayo auf Reisbasis zu kaufen.
Zur Not einfach mal testen und ggf. mit etwas Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl andicken/binden, falls die Mayo flüssig bleibt…
Aber bitte berichten
#24 by Helge on Samstag, 5. Mai 2012
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Ich habe es mit Soja-Reis-Drink (Edeka) gemacht, da musste ich zwar etwas variieren mit der Menge des Öls, am Ende wurde es aber richtig lecker!
#25 by Milu on Samstag, 12. Mai 2012
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So, erster Versuch. Sie ist nicht ganz fest geworden, macht aber nix, hätte sie eh verdünnt, weil ich eine Salatsauce will. Geschmacklick lecker. Ich hab eine Prise Currypulver reingetan, genial. Knobi ist etwas zu viel geworden und nächstes Mal nehme ich weniger Senf. Ggf. auch nicht (nur) Zitrone, sondern etwas Essigessenz. Alles in allem muss ich sagen, ein sehr guter Ersatz für Mayo und ich denke, wenn man diese vegane Mayo ein paar mal gegessen hat, kommt sie einem vor wie herkömmliche Mayo, denn sie kommt echt verdammt nah ran! Danke für das tolle Rezept! Ach ja, ich habs in einem “Magic Butler” gemacht. Erst Sojamilch mit Zitrone stehen lassen, dann die restlichen Zutaten rein und gemixt. Ging echt gut.
Bin total happy! Wieder ein Schritt in die richtige Richtung.