Kaffee-Schoko-Creme-Törtchen

Altes Jahr, neues Glück! Oder wie war das??? Nee, anders…jedenfalls setze ich einen Neujahrs-Vorsatz einfach mal schon dieses Jahr um, denn ich bin niemand, der Dinge aufschiebt. Der Vorsatz lautet: ich bin offen für neue/unbekannte Dinge. Und umgesetzt wird er als erstes bei einem blog-Gewinnspiel. Für die meisten ist das nichts Neues oder Unbekanntes, sondern eher Alltag, aber wer mich kennt und den blog etwas verfolgt, weiß, dass ich nie bei sowas mitmache. Ich kann gar nicht genau erklären, warum, aber irgendwie sträubt sich etwas in mir dagegen, was aber total albern ist. Denn wirklich häufig sehe ich blog-Events oder Gewinnspiele bei anderen und weiß sofort, was mein Beitrag dazu sein könnte, aber ich setze diese Ideen nicht um bzw. reiche nichts ein. Das soll sich nun ändern.

Vor ein paar Tagen bin ich auf dem blog “go vegan – be happy” auf dieses Silvester-Gewinnspiel gestoßen und wusste sofort, dass das eine super Gelegenheit ist, meinen Vorsatz in die Tat umzusetzen. Die Idee dahinter ist, das neue Jahr mit veganen Leckereien zu begrüßen – sei es mit traditionellem Gebäck oder neuen Kreationen. Süß soll es sein und irgendwie zu Silvester passen. Ich hoffe, dass ich mitmachen darf, obwohl ich keine Followerin bin, denn hierzu bräuchte ich ein Konto oder eine OpenID, um Google Friend Connect nutzen zu können. Das habe ich aber alles nicht und facebook geht dafür nicht. Also, ich lese den blog trotzdem und hoffe, dass das reicht :-) .

Hier also mein Beitrag zum Silvester-Gewinnspiel:

gewinnspiel

Ausgedacht habe ich mir gar köstliche Creme-Törtchen mit einem feinen Schoko-Mandel-Biskuit als Boden, darauf kommen zweierlei Sorten Creme. Einmal kräftige Kaffee-Creme und da die mir solo zu dominant war, habe ich kurzerhand noch eine zweite Schicht darüber gegeben. Und zwar eine Schoko-Creme. Die Kombination aus Kaffee und Schokolade finde ich einfach himmlisch, denn beides ergänzt sich meiner Meinung nach ganz wunderbar! Und obwohl es eine Sahne-Creme ist, sind die Törtchen eher leicht und luftig. Vor allem auch nicht sehr süß, sondern leicht herb. Ein perfektes Dessert für das Silvester-Menü und durch den Koffein-Gehalt bestens geeignet, um eine lange Nacht einzuläuten. Und falls am nächsten Tag noch ein Törtchen übrig ist, eignet es sich auch prima als Kick in das neue Jahr.

Ich habe eher kleine Törtchen gemacht, finde aber, dass das genau die richtige Größe ist für ein gutes Dessert – nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Als Topping eignen sich natürlich schokolierte Kaffebohnen bestens. Aber da ich keine vorrätig hatte, wurden es Schoko-Knusper-Herzchen. Eine seeeeeeeeehr gute Wahl, denn die Dinger sind wirklich köstlich und schokoladig und knusprig und es sind Herzchen!!! Was will man mehr…

Kaffee-Schoko-Creme-Törtchen
Kaffee-Schoko-Creme-Törtchen

Zutaten für 6 Törtchen à 6-8 cm Durchmesser:

Mandelbiskuit:

  • 80 g Weizenmehl Typ 550
  • 35 g Rohrohrzucker
  • 1 El gemahlene Mandeln (ca. 15 g)
  • 1 geh. Tl Kakaopulver, ungesüßt
  • 1/2 Tl Weinsteinbackpulver
  • 1/2 Tl Natron
  • je eine Prise Vanille, gemahlen und Salz
  • 100 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 30 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Tl Zitronensaft

Creme:

  • 200 ml aufschlagbare Sojasahne (ich hatte Soyatoo)
  • ausgekratztes Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 El Puderzucker
  • 2 gestrichene Tl lösliches Kaffeepulver (Granulat)
  • 1 geh. Tl Kakaopulver, ungesüßt
  • Schokoherzen, Kaffeebohnen oder flüssige Kuvertüre zum Verzieren

Zubereitung:

Für den Schoko-Mandel-Biskuit das Mehl mit Mandeln, Rohrohrzucker, Kakaopulver, Backpulver, Natron, Vanille und Salz mischen und gut vermengen. In einer zweiten Schüssel die Mandelmilch mit dem Zitronensaft und dem Öl verquirlen. Die flüssige Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Löffel kräftig verrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.

Die Förmchen oder Dessertringe leicht einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen und etwas glattstreichen. Nicht wundern, es ist nicht viel Teig in den Förmchen!

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze 15-20 Minuten backen. Die Oberfläche sollte noch weich sein und auf leichten Druck nachgeben.

Komplett auskühlen lassen und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Die Förmchen/Ringe abwaschen und wieder um die Törtchenböden legen.

Die gekühlte Sojasahne mit dem Puderzucker und Vanillemark vermischen und mit dem Quirl des Handmixers oder der Küchenmaschine 2-3 Minuten aufschlagen bis sie deutlich an Volumen zugenommen hat. Die Sahne-Masse halbieren und auf zwei Schälchen verteilen. Unter die eine Hälfte grob den Lösi-Kaffee rühren. Einige Minuten stehen lassen, so dass sich das Granulat auflösen kann, dann die Kaffee-Creme-Masse vorsichtig verrühren, so dass sich der Kaffee gleichmäßig auflöst und in der ganzen Creme verteilt.

Über die zweite Hälfte das Kakaopulver sieben und vorsichtig unterheben.

Die Kaffee-Creme auf die Törtchenböden geben und gleichmäßig verstreichen, darauf dann die Schoko-Creme verteilen und glatt streichen. Im Kühlschrank 2-3 Stunden richtig durchkühlen lassen. Die Förmchen/Dessertringe erst direkt vor dem Servieren entfernen, dann mit Schokoherzchen, Kaffeebohnen oder flüssiger Kuvertüre dekorieren. Genießen und schwelgen…

Et voilà!

zitronige Limetten-Kugeln

Meine Weihnachtsbäckerei war dieses Jahr im Grunde schon Ende Oktober vorbei, denn für das Update der “Veganen Weihnachtsbäckerei” habe ich bereits im Oktober wie wild gebacken und ausprobiert, so dass ich danach eigentlich keine Lust mehr hatte, Plätzchen zu backen. Zum Glück habe ich mich aber doch noch anders entschieden und neben bereits altbewährten Rezepten wie zB dem oberleckeren Schwarz-Weiß-Gebäck auch noch ein paar neue getestet und meine Mitmenschen damit beglückt (ich hoffe zumindest, dass sie beglückt waren/sind…).

So habe ich unter anderem auch ein tolles Rezept von einer Leserin geschickt bekommen und zwar von der “Flotten Lotte”! Sie hat mir ein Rezept für Limetten-Kugeln geschickt, was mich sofort angesprochen hat, denn es sind keine weihnachtstypischen Gewürze darin enthalten (ich bin keine große Freundin von Weihnachtsgewürzen, daher ist diese Tatsache für mich ein Positiv-Kriterium), stattdessen wunderbar frischer Limetten-Geschmack. Limetten sind ganz fein süß-säuerlich und geben den Keksen einen Hauch Exotik. Dazu bekommen sie durch Pistazien eine schöne Farbe und dezente Nuss-Note. Wirklich lecker!

Ich habe das Rezept noch ein bisschen für meinen persönlichen Geschmack angepasst, außerdem nicht nur Limettenschale, sondern auch -saft verarbeitet und noch ein wenig Zitrone zugefügt. Außerdem habe ich der Faulheit wegen die Kugeln nicht in Puderzucker gewälzt, sondern lediglich bestäubt- war eine Sache von einer Minute und ich habe nur einen Bruchteil des ursprünglichen Zuckers benötigt und die Kekse sind trotzdem (oder gerade deswegen?!) genau richtig süß. Die Kugeln müssen länger gekühlt werden, abgesehen davon sind sie aber ratzfatz gemacht! Wirklich fix zusammengerührt, dann muss nix ausgerollt und gestochen werden, sondern es werden lediglich kleine Kugeln gerollt und fertig! Ohne Kühlzeit brauchen sie etwa 15 Minuten plus Backzeit und schon habt ihr köstliche Weihnachtsplätzchen auf dem Tisch oder Teller. Sie sind wunderbar fein mürbe und zart und zergehen regelrecht auf der Zunge. Ich finde sie prima! Vielen Dank, liebe “Flotte Lotte” – das Rezept ist toll!!

Ach, die Kugeln waren übrigens unter anderem ein Bestandteil des Päckchen, was ich an meinen Wichtel verschickt habe und das Päckchen ist tatsächlich mittlerweile angekommen (juchuh!!). Ich hoffe, sie haben geschmeckt.

zitronige Limetten-Kugeln
zitronige Limetten-Kugeln

Zutaten für ca. 40 Kugeln:

  • 100 g Alsan, weich
  • 50 g Puderzucker
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • eine Prise Salz
  • 1 Tl abgeriebene Limettenschale
  • 1 Tl abgeriebene Zitronenschale
  • Saft 1/2 Limette
  • 1 El Maisstärke
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 25 g gemahlene Pistazien (wer keine Möglichkeit hat, die Pistazien zu mahlen, hackt sie einfach fein)
  • 150 g Weizenmehl, Typ 550
  • 1-2 El Puderzucker
  • Schale 1/2 Limette, möglichst fein!

Zubereitung:

Die Margarine mit dem Puderzucker ca. 2 Minuten mit dem Quirl des Handmixers oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Vanillemarl, Salz, Limetten- und Zitronenschale unterrühren, dann den Limettensaft.

Maisstärke, gemahlene Mandeln, gemahlene Pistazien und Mehl zufügen und alles kurz zu einem sehr weichen glatten Teig verkneten (nicht zu lange kneten, sondern werden die Kekse nicht so schön mürbe!). In einer Schüssel mit Deckel für mindestens zwei Stunden i Kühlschrank richtig gut kühlen (länger geht auch).

Von dem gekühlten Teig mit einem Teelöffel kleine Portionen abstechen und mit leicht angefeuchteten Händen zu pralinengroßen Kugeln formen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175 °C etwa 13-15 Minute backen bis die Kugeln gaaaanz leicht gebräunt sind. Sie sollten noch sehr hell sein und weich! Dann herausnehmen und auf dem Blech auskühlen lassen – vorher nicht bewegen, sonst zerbrechen sie sofort (nach dem Abkühlen sind sie aber schön mürbe und fest).

Den Puderzucker mit der feinen Limettenschale vermischen und die noch warmen Kugeln auf dem Blech damit betäuben/besieben.

Die Kugeln halten sich in einem Einmachglas oder einer Keksdose verschlossen einige Wochen und eignen sich daher auch gut zum Verschenken.

Et voilà!

Vegan-Wichteln

Auch ich habe – wie letztes Jahr schon – beim Vegan-Wichteln von mamavegana mitgemacht. Eine super schöne Aktion, wie ich finde! Es macht total Spaß, Sachen für den Wichtel zu besorgen, zu überlegen und vor allem auch selber zu machen. Auch, wenn es dieses Jahr für mich sehr schwer war, da ich außer dem Namen und ein paar Allergien rein gar nichts über meinen zu bewichtelnden Menschen wusste…zudem gibt es wohl Schwierigkeiten mit dem Päckchen, wa sich verschickt habe, denn am Donnerstag (als allgemeines Auspacken anstand) war es immer noch nicht angekommen. Ich hoffe SEHR, dass mein Päckchen mittlerweile da ist, denn es wäre ja wirklich ganz extrem schade, wenn meine ganze Mühe und Zeit umsonst gewesen wäre und mein Wichtel wiederum keine Geschenke bekommen würde (ich habe mir schon einen abgespeckten Plan B überlegt, aber das ist eben nicht dasselbe…). Also, lieber Post-Gott: Bring doch bitte das Päckchen zu meinem Wichtel – ich glaube, sie freut sich sehr darüber!

Nun aber zu dem Päckchen, das ich bekommen habe! Ich bin bei sowas sehr ungeduldig, daher gibt es kein Foto VOR dem Auspacken, aber lasst euch sagen, es war sehr liebevoll gepackt und vor allem waren die Sachen nochmal eingepackt – super! Hier das Bild NACH dem Auspacken:

Wichteln
Wichteln

Tadaaaaaaa!! Im Päckchen war ein veganes Kochbuch (“Cucina vegana”), eine Packung  Classic-Chai, eine Tüte mit zwei verschiedenen Sorten Keksen und eine Weihnachtskarte. Total toll :-) ! Das Buch habe ich sogar noch nicht und das ist echt schwierig, da ich fast alle veganen Kochbücher habe. Von daher freue ich mich sehr, dass nun auch dieses meine Sammlung bereichert und italienische Küche finde ich ja sowieso bombe. Außerdem mag ich die Bücher vom pala-Verlag. Chai ist auch klasse – da steh ich drauf und habe mir auch gerade vorhin zwei große Becher gekocht und mit lecker aufgeschäumter Sojamilch getrunken – perfekt nach dem langen Spaziergang in der Winterkälte! Ach, dazu gab es dann natürlich welche von den Keksen. Die beiden Sorten sind Peanut-Pretzel-Drops und Oat-Peanut-Cookies. Lecker! Ich mag Erdnüsse super gerne und Haferflocken sowieso, daher schmecken mir solche Kekse wirklich immer! Und die Kekse mit den Bretzel-Stückchen sind auch klasse, eine tolle Idee und anders als gewohnt.

Also, mein Geschmack wurde auf ganzer Linie getroffen und ich freue mich sehr über das Wichtel-Päckchen und die enthaltenen Geschenke! Vor allem, dass ich durch das Kochbuch auch ganz lange was davon habe (die Kekse sind bald alle…). Sowas mag ich.

Danke, liebe Carola, Du hast mir eine große Freude gemacht! Und Danke an mamavegana, dass sie alles so wunderbar organisiert hat (und wenn jetzt auch noch mein Päckchen seinen Bestimmungsort erreicht, bin ich glücklich :-) ).

Mini-Zimtschnecken

Sooooo, ENDLICH komme ich wieder an meine mails und den blog ran – irgendwie hatte greatnet in den letzten Tagen arge Probleme und ich konnte daher nicht bloggen. Jetzt aber :-) .

Seit einigen Monaten gehe ich regelmäßig zum Kirtan bzw. Mantra-Singen bei backinheaven. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mich überwunden habe, dort mal hinzugehen und zu singen, denn ich kann nicht wirklich singen und hatte dazu noch Angst, dass mir das Ganze zu abgehoben spirituell ist. Zum Glück bin ich im Sommer dann trotzdem mal hin und habe dem Kirtan eine Chance gegeben! Ich wurde nicht enttäuscht. Die Räumlichkeiten sind wundervoll und die Veranstalter ebenso, so dass ich mich sofort willkommen und aufgehoben gefühlt habe. Und nachdem ich die ersten Töne mitgesungen habe, wusste ich: das ist total meins!

Die Mantren haben mich total berührt – die Art des Singens geht so tief und ist so anders als alles, was ich bisher kannte und macht mir einfach Gänsehaut. Ich finde es wunderschön und empfinde die Termine seitdem als wahre Bereicherung und freue mich schon Tage vorher drauf. Außerdem finde ich so schön, dass sich jeder da das rausziehen kann, was für ihn wichtig und nötig ist, so muss man weder gläubig noch spirituell sein, um sich auf die Wirkung einzulassen und kann das Ganze auch völlig losgelöst von indischen Gottheiten genießen. Und wer aber genau das Spirituelle sucht und möchte, kommt ebenso auf seine Kosten!

Jedenfalls wird bei jedem Kirtan unter anderem etwas zu Essen besungen und “geopfert”, was aber direkt wieder zurückgeschenkt wird, so dass die Anwesenden das dann verzehren dürfen :-) . Für mich jedes Mal der perfekte Anlass, etwas zu backen und mitzubringen, denn ich liebe es, Leute zu bebacken und dann gemeinsam zu genießen! Das macht so viel mehr Spaß als nur für uns Kuchen und Kekse zu machen…

Da meist recht viele Leute da sind, denke ich mir immer Kleinigkeiten aus wie zB Kekse oder Mini-Muffins, die schön handlich und mit ein oder zwei Bissen zu essen sind. Letzten Freitag habe ich Mini-Zimtschnecken gebacken. Die sind toll geworden! Super fluffig und locker, schön süß, aber nicht überzuckert, und wunderbar zimtig. Zimtschnecken machen einfach glücklich. Und passen lustigerweise immer – egal, ob im Winter oder Sommer. Man sollte nur darauf achten, dass man sie erst an dem Tag, an dem sie gegessen werden, backt, denn richtig lecker sind sie nur wirklich frisch! Bereits am nächsten Tag hat der Geschmack und vor allem die Konsistenz schon erheblich gelitten…

Abgesehen von den Gehzeiten machen sie sehr wenig Arbeit und sind wirklich gelingsicher, außerdem kann man problemlos eine große Menge zubereiten und einige der Schnecken etwas kürzer backen, dann frisch einfrieren und später dann nach Bedarf fertig backen, so hat man nur einmal Arbeit und viele Schnecken auf Vorrat. Ich habe dieses Mal die Mini-Version gemacht und dafür ein Mini-Muffinblech (ich bin sehr verliebt in mein neues Mini-Muffinblech!!) mit Mini-Muffinförmchen ausgekleidet und da rein dann die Schnecken. Hierdurch haben sie eine tolle Form bekommen und sind nur in die Höhe und wenig in die Breite gegangen. Ich finde, sie sehen ein bisschen aus wie Rosen <3 .

Mini-Zimtschnecken
Mini-Zimtschnecken

Zutaten für 24 Mini-Schnecken (oder 12 normale):

  • 250 g Weizenmehl Typ 550 (oder 405)
  • 40 g Rohrohrzucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Tl Salz
  • 1 El Maisstärke
  • 35 g Alsan, weich
  • abgeriebene Schale 1/2 Zitrone
  • 125 ml Sojamilch, lauwarm
  • 10 g Frischhefe
  • 50 g Alsan
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
  • 1 1/2 Tl Zimt, gemahlen

Zubereitung:

Die Hefe in einem hohen Gefäß in der lauwarmen Sojamilch mit 1 Tl Zucker auflösen und ca. 10 Minuten stehen lassen bis sich Bläschen bilden.

In einer großen Schüssel das Mehl mit dem restlichen Zucker, Salz, abgeriebener Zitronenschale, Vanillemark und Maisstärke vermischen, die Alsan in kleinen Flöckchen dazu geben.

Das Hefe-Sojamilch-Gemisch zufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Handmixers auf kleiner Stufe etwa 5 Minuten kneten bis ein glatter weicher Teig entstanden ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 30-45 Minuten gehen lassen bis er deutlich an Volumen gewonnen hat.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und mit den Händen gut durchkneten, dann zu einem langen schmalen Rechteck ausrollen (für normalgroße Schnecken zu einem breiteren und kürzeren Rechteck…). Die Alsan vorsichtig in einem kleinen Topf schmelzen und dann die Teigplatte gleichmäßig großzügig damit einpinseln.

Zucker mit Zimt und gemahlener Vanille mischen und auch auf der Teigplatte verteilen bis alles gut bedeckt ist. Von der langen Seite her locker aufrollen und dann 24 gleichdicke Scheiben abschneiden.

Die Schnecken in ein mit Papierförmchen ausgekleidetes Muffinblech setzen und nochmals ca. 30-45 an einem warmen Ort gehen lassen bis sie richtig schön aufgegangen und luftig sind.

Im vorgeheizten Backofen bei knapp 200 °C Ober- und Unterhitze 20-30 Minuten backen lassen, je nach Größe und Ofen und so…sie sollten goldbraun sein, aber noch leicht auf Druck nachgeben.

Auskühlen lassen und bei Bedarf noch mit etwas Puderzucker bestäuben, dann genießen (schmecken aber auch warm…).

Et voilà!