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Schokoladige Mini-Brownies, glutenfrei

Ich habe mal wieder ein neues “Experiment” im glutenfreien Backen versucht, diesmal sollten es Brownies werden und ich wollte, dass sie ohne ein Verdickungsmittel o.ä. auskommen. Herausgekommen sind mit die besten Brownies, die ich je gebacken und gegessen habe, soooooo gut!

Gekauftes glutenfreies Mehl finde ich irgendwie blöd, da die meisten Mischungen fast nur aus Stärke bestehen und meist noch diverse Zugaben, Emulgatoren, Verdickungsmittel, Stabilisatoren wasweißich haben. Außerdem waren meine bisherigen Erfahrungen damit irgendwie eher mäßig…ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für mich sehr viel leichter ist, glutenfrei zu backen, indem ich mir den “Mehl”-Mix selber zusammenstelle. Hier kann ich dann einfach überlegen, welche Funktion welches Mehl in welchem Rezept hat und mir dann überlegen, welche glutenfreie Variante erfüllt einen ähnlichen Zweck. Außerdem hängt die Zusammenstellung des Mehl-Mix auch stark von den übrigen Zutaten und den dominierenden Gewürzen ab, so kann man zB in Schokoladengebäck gut kräftiges glutenfreies Mehl nehmen, für Vanille-, Zitrone- oder Weiß”mehl”-Gebäck sollte man dann eher auf neutralere Sorten zurückgreifen.

Jedenfalls wollte ich unbedingt ein Rezept mit selbst gemahlenem Hirsemehl ausprobieren und tadaaaa!! Hier ist es. Und ich bin ganz begeistert, wie toll es funktioniert hat. Die Brownies sind herrlich schokoladig, fein süß, aber nicht überzuckert, und haben die perfekte Konstistenz: oben eine dünne festere “Kruste” und innen schön saftig und chewy. Sie sind dabei weder bröselig noch muffig oder trocken oder zäh, sondern einfach nur lecker! Dazu ist so frisch gemahlenes Hirsevollkornmehl noch richtig gesund und durch die Zitrone kann man auch schön das Eisen daraus aufnehmen – und das durch Brownies!

Ach ja, in jeden perfekten Brownie gehören für mich noch Schokostückchen und Nussstückchen, ich hatte dieses Mal weiße Schoko-Drops und Walnüsse, aber es gehen natürlich auch alle anderen Schokoladen- und Nuss-Sorten. Anstelle von dem Hirsemehl kann man sicher auch anderes glutenfreies Mehl nehmen, ich kann aber nichts dazu sagen, ob das Rezept dann so wird, vielleicht muss dann auch die Flüssigkeitsmenge etwas variiert werden. Wer nicht auf glutenfrei achten muss/möchte, kann auch Dinkel- oder Weizenvollkornmehl nehmen, aber auch hier kann ich nichts zum Gelingen sagen. Maismehl könnte ich mir noch gut vorstellen anstelle von Hirse, das gibt es ja auch fertig zu kaufen…

Schokoladige Mini-Brownies, glutenfrei

Schokoladige Mini-Brownies, glutenfrei

Zutaten für ca. 24 Mini-Brownies à 2,5 cm:

  • 50 g Hirsevollkornmehl (frisch gemahlen aus normaler Hirse)
  • 30 g Kartoffelmehl (keine Kartoffelstärke)
  • 40 g Cashews, gemahlen (ungeröstet und ungesalzen), alternativ Mandeln
  • 2 Tl Maisstärke
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 1/2 El Kakaopulver, schwach entölt
  • 2 Tl Weinsteinbackpulver
  • je eine Prise Salz und Vanille, gemahlen
  • 40 g Zartbitterschokolade (50-70 % Kakaoanteil finde ich optimal)
  • 40 ml Sonnenblumenöl
  • 2 Tl Zitronensaft
  • 120 ml Soja- oder Hafermilch
  • 30 g weiße Schoko-Drops
  • 30 g Walnüsse

Zubereitung:

Hirsemehl mit Kartoffelmehl, den gemahlenen Cashews und der Stärke in einer Schüssel vermengen. Rohrohrzucker, Kakaopulver, Salz, Vanille und Backpulver zufügen und untermengen.

Die Zartbitterschokolade hacken und vorsichtig über dem heißen Wasserbad schmelzen, dabei häufig rühren. In einer separaten Schüssel die Pflanzenmilch mit dem Öl und dem Zitronensaft vermengen, dann zu den trockenen Zutaten geben. Die geschmolzene Schokolade ebenfalls zufügen und alles mit einem Löffel zu einem dickflüssigen Teig vermengen.

Walnüsse grob hacken und zusammen mit den weißen Schoko-Drops zum Teig geben und unterheben. Den Teig in eine kleine rechteckige Backform (ca. 15×10 cm) oder eine Auflaufform geben, beides sollte vorher entweder gut gefettet oder mit Backpapier ausgelegt worden sein.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C etwa 20 Minuten backen. Die Brownies sind fertig, wenn die Oberfläche fest ist, sich der Teig auf leichten Druck aber noch weich anfühlt.

Auskühlen lassen und in kleine Würfel schneiden.

Et voilà!

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Blaubeerpfannkuchen

Heute gibt es ein kurzes Rezept, was schnell gemacht ist und soooo lecker schmeckt: Blaubeerpfannkuchen. Dieses Rezept ist aus einem unerträglichen Zustand heraus entstanden – und zwar liebt mein liebster Blaubeeren. Mit Hafermilch. Daher bringe ich häufig vom Einkaufen ein Schälchen mit, was meist den Tag nicht überlebt. So auch letzten Samstag. Allerdings hat er die Beeren nicht gegessen (ok, gut, ich hatte auch noch Kuchen gebacken und vegane Haselnuss-Schnitten gemacht…) und so sind sie im Kühlschrank gelandet. Bis heute! Da die Beeren nämlich langsam matschig wurden, blieb mir armem Tropf nichts andere übrig, als Blaubeerpfannkuchen zum Frühstück (oder besser Mittagessen) zu essen. Ich Arme! Aber ich habe mich tapfer geopfert, jaja, so bin ich…

Falls es noch Menschen da draußen gibt, die denken, man bräuchte Eier und Milch für Pfannkuchen: dem ist mitnichten so! Dieses Rezept ist bombensicher und dazu noch sehr fein, da ich erstens dem Teig immer gemahlene Cashews beimische (dadurch, dass ich sie ungeröstet und ungesalzen mahle, haben sie wenig Eigengeschmack, geben aber dem Teig einer feine und lecker Note, sehr empfehlenswert!) und zweitens am Liebsten Hafermilch zum Anrühren nehme. Hafermilch eignet sich hervorragend für süße Pfannkuchen, da sie leicht süßlich und vanillig schmeckt und keinen bohnigen Eigengeschmack hat wie zB Sojamilch.

Zu den Pfannkuchen gab es lecker Zimt-Zucker und noch ein paar frische Blaubeeren. Ein super Frühstück, wenn man etwas braucht, was sehr sättigt und lange vorhält, aber auch perfekt beim Brunchen, als Mittag- oder Abendessen (auch eine hervorragende Grundlage, wenn die nacht mal etwas länger wird…) oder…yummy.

Blaubeerpfannkuchen

Blaubeerpfannkuchen

Zutaten für 4 normalgroße Pfannkuchen:

  • 25 gemahlene Cashews, ungeröstet und ungesalzen (alternativ: gemahlene Mandeln oder Mandelmus oder Cashewmus)
  • 100 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 El Maisstärke
  • 1 El Rohrohrzucker
  • je 1 Prise Vanille, gemahlen und Salz
  • 3/4 Tl Weinsteinbackpulver
  • 200 ml Hafermilch
  • 125 g Blaubeeren
  • Margarine oder Sonnenblumenöl zum Braten

Zubereitung:

Die gemahlenen Cashews mit dem Dinkelmehl, Rohrohrzucker, Backpulver, Vanille und Salz in einer Schüssel gut vermengen. Die Hafermilch dazu gießen und alles mit einem Schneebesen zu einem dickflüssigen Teig ohne Klümpchen verrühren. Den Teig für ein paar Minuten stehen und quellen lassen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren waschen und verlesen, dann mit einem Löffel unter den Teig heben.

In einer beschichteten Pfanne die Margarine (hier nehme ich keine Alsan, da sie sich nicht gut zum Braten eignet, sondern zB Sojola) oder das Öl erhitzen, eine große Schöpfkelle Teig dazu geben und die Pfanne schwenken, so dass der Teig sich gleichmäßig verteilt. Wenden, sobald die Unterseite goldbraun ist, dann von der anderen Seite backen/braten. Dabei die Hitze nicht zu hoch stellen, da der Blaubeersaft nach dem Wenden austritt und leicht verbrennt. Ich habe nach dem Wenden nochmals etwas Margarine dazu gegeben, damit nichts anbackt, außerdem habe ich die Pfanne nach jedem Pfannkuchen mit einem Küchenkrepp ausgewischt, da so viel Saft rausgelaufen ist.

So den restlichen Teig zu Pfannkuchen backen und entweder sofort frisch essen oder (so habe ich´s gemacht) den Backofen auf 100 °C heizen, Pfannkuchen aus der Pfanne auf einen Teller. Teller in den Backofen zum Warmhalten, zweiten Pfannkuchen oben drauf usw. So hatte ich kein Stress und konnte in Ruhe alle Pfannkuchen heiß aufessen. Perfekt.

Et voilà!

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    Marmor-Muffins mit leichter Schoko-Ganache

    Nachdem in der letzten Zeit meine Muffin-Versuche eher missglückt sind, sind diese Marmor-Muffins einfach wunderbar geworden, ich bin begeistert. Der Teig ist locker und weich, dabei nicht bröselig und sowohl schokoladig als auch leicht vanillig und zitronig – so muss perfekter Marmorkuchen sein…

    Marmor-Muffins mit perfekter Marmorierung

    Marmor-Muffins mit perfekter Marmorierung

    Dieses Mal also als Muffins und als “Sahne-Häubchen” habe ich dazu eine leichte Schoko-Ganache gemacht und darauf verstrichen. Die Ganache wird klassischerweise eigentlich mit Schokolade und Soja-Sahne gemacht, aber das war mir zu fettig und zu mächtig, daher habe ich einfach Soja-Reis-Drink genommen und sie ist ganz wunderbar geglückt – zwischen cremig und fest, leicht schmelzig und schön schokoladig. In Verbindung mit dem Marmor-Muffin schmeckt das Ganze traumhaft, mjamjamjam…

    Der Muffin-Teig lässt sich auch hervorragend als Marmor-Kuchen backen, dafür das Rezept einfach verdreifachen und den Kuchen mit der Ganache überziehen.

    Marmor-Muffins mit leichter Schoko-Ganache

    Marmor-Muffins mit leichter Schoko-Ganache

    Zutaten für 6 Muffins:

    • 150 g Dinkelmehl Typ 630 (alternativ: Weizenmehl Typ 405 oder 550)
    • 1 1/2 El Maisstärke
    • 60 g Rohrohrzucker
    • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
    • 1/2 Tl Natron
    • 1 1/2 Tl Weinsteinbackpulver
    • 1 Prise Salz
    • 2 El Zitronensaft
    • 40 ml Sonnenblumenöl
    • 100 ml Soja-Reis-Milch (oder jede andere Pflanzenmilch)
    • 1 1/2 El Kakaopullver (Backkakao ohne Zucker o.ä.)
    • 2 El Soja-Reis-Milch
    • 50 g Zartbitterschokolade (ich empfehle 50% Kakao-Anteil sonst wird die Ganache sehr bitter)
    • 50 ml Soja-Reis-Milch (oder andere Pflanzenmilch)
    • 5 g Kokosfett

    Zubereitung:

    Das Mehl mit dem Rohrohrzucker, Vanille, Natron, Salz und Backpulver mischen. In einer anderen Schüssel das Sonnenblumenöl mit dem Zitronensaft und der Pflanzenmilch verquirlen, dann zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Löffel verrühren. Nicht lange oder stark rühren, nur gerade so, dass alles vermengt ist (kleine Klümpchen sind nicht schlimm).

    Eine Muffinform mit Papierförmchen auskleiden oder Silikonförmchen verwenden. 2/3 des hellen Teiges gleichmäßig auf die 6 Förmchen verteilen, dann in den restlichen Teig das Kakaopulver und die zusätzliche Pflanzenmilch einrühren. Den dunklen Teig gleichmäßig in den Förmchen auf dem hellen Teig verteilen und mit einem kleinen Löffel, einer Gabel o.ä. den dunklen und den hellen Teig “verzwirbeln”, so dass das typische Marmor-Muster entsteht.

    Im vorgeheizten Backofen bei 180-200 °C ca. 25-30 Minuten backen bis die Muffins gar, aber nicht zu dunkel sind (Stäbchenprobe machen). Aus dem Backofen und der Form nehmen und auskühlen lassen.

    Wenn die Muffins komplett kalt sind, die Ganache zubereiten: hierfür die Pflanzenmilch mit der in grobe Stücke gehackten Schokolade und dem Kokosfett vorsichtig im Wasserbad erhitzen bis die Schokolade geschmolzen ist und sich mit den anderen Zutaten zu einer feinen Creme verbunden hat. Wer mag, kann auch noch etwas Rohrohrzucker zur Ganache geben, falls sie zu herb ist.

    Die Ganache ca. 10 Minuten stehen und auskühlen lassen, damit sie etwas “anzieht”, dann mit einem Pinsel oder auch einfach einem Löffel auf den Muffins gleichmäßig verstreichen. Die überzogenen Muffins für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Ganache etwas fester wird (sie bleibt aber cremig). Herausnehmen und genießen….

    Et voilá!

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    Vanille-Kekse als Geburtstagskarte

    Letzte Woche hatte meine Mutter Geburtstag – sie wurde 60. Eigentlich sollte anlässlich dessen mehr oder minder groß gefeiert werden, aber auf Grund der OP meines Vaters fiel das ins Wasser (und wird dann nächstes Jahr oder einfach zu einem anderen Anlass nachgeholt :-) ).

    Ich bin aber natürlich trotzdem hoch gefahren und auch Verwandtschaft war da (und mein Vater auch), also war´s nicht ganz so trostlos wie gedacht. Die Turbulenzen und Schwierigkeiten der letzten Wochen haben mich aber sehr in Anspruch genommen, so dass ich einfach nicht in der Lage war, mir ein werweißwie tolles und besonderes Geschenk einfallen zu lassen (und es womöglich noch selber machen/basteln/von sonstwo her besorgen etc….). Daher sollte sie einen Gutschein bekommen über etwas, was sie sich gewünscht hat (da sie da nicht sehr entscheidungsfreudig ist, gab es nur den Wunsch xy allgemein, aber nicht in der Spezifikation xy in genau dieser Ausführung und zu diesem Zweck – und es gibt hunderte Ausführungen und Zwecke…deswegen also Gutschein).

    Ich finde Gutscheine verschenken an sich schon grenzwertig, weil sie oft einfach nicht eingelöst werden, aber in diesem Fall geht es tatsächlich nur um die nähere Bezeichnung, dann kauf ich das Ding und fertig. Aber nun hatte ich das Problem der Präsentation und Verpackung! Denn das ist in meinen Augen die hohe Kunst der Gutschein-Verschenkerei. Ganz profan auf eine Karte oder ein Blatt Papier “dies ist ein Gutschein für xy”?? Nee, du, lass ma´…..Themenspezifisch irgendwas basteln und den Gutschein darin verstecken? Nicht schlecht, aber mir ist einfach nichts bastelbares eingefallen, was zu meiner Mutter oder dem Gutschein gepasst hätte und zudem noch fünf Stunden Zugfahrt überlebt hätte. Dann vielleicht eine Collage als Gutschein? Najaaaa, ist ok, aber irgendwie einfach nicht meins, zumal ich nicht gewusst hätte, wo ich passende Sache hätte ausschneiden können.

    An der Bahnhaltestelle kam mir dann die bahnbrechende Idee, da ich ja so gerne in der Küche stehe und koche und backe, einen ganzen Haufen Kekse zu backen, die vorher schön auszustechen und dann mit rosa Zuckerguss neben Verzierungen auf jeden Keks einen Buchstaben des Geschenkes zu schreiben (das Wort hatte viele Buchstaben…). Dazu noch ein paar verzierte Kekse, alles in ein Körbchen und fertig. Super! Außerdem kam dann noch die Komponente des Buchstabensalates dazu, denn die Kekse wollten ja erstmal in die richtige Reihenfolge gelegt werden…Gehirnjogging :-)

    Und ich bin wirklich begeistert, wie toll das geklappt hat! Der Teig ist super geworden, ließ sich wunderbar leicht ausstechen, die Kekse lecker (nicht sehr süß, da noch Zuckerguss oben drauf…) nach Vanille und Zitrone und das Verzieren: als würde ich kaum was anderes tun. Naja, ist jetzt nicht meine Parade-Disziplin, aber dafür, dass ich sowas wirklich nie mache, isses top geworden. Ich habe mir auch extra eine tolle fancy Dekorier-Spritze-Zieharmonika-Gedöns gekauft, perfekt. Und da ich Dussel auch gleich vergessen hatte, eine Karte zu besorgen, habe ich einfach einen Teil des Teiges rechteckig ausgeschnitten, verschnörkelt mit Zuckerguss und Happy Birthday etc. Zack, war die Keks-Karte geboren.

    Das war so easy und einfach anders als üblich und das Geburtstagskind hatte sichtlich Spaß beim Zusammenlegen und Auspacken, ich glaube, ich verschenke jetzt nur noch sowas.

    Ach so, ich habe auf die schnelle keine vegane Lebensmittelfarbe gefunden (enthielten alle echtes Karmin…), daher habe ich ganz simpel Waldbeermarmelade durch ein Sieb gestrichen und mit Puderzucker und Zitrone verrührt: ein wundervoller Zuckerguss ist entstanden ohne künstliches Zeug mit schöner Farbe und fruchtigem Geschmack, hach….

    Vanille-Kekse als Geburtstagskarte

    Vanille-Kekse als Geburtstagskarte

    Zutaten für einen Berg Kekse (ca. 80??):

    • 350 g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
    • 150 g Maisstärke
    • 175 g Rohrohrzucker, am besten zu Puderzucker vermahlen (wer die Kekse weder mit Puderzucker noch mit Schokolade verziert, sollte etwas mehr Zucker nehmen)
    • 200 g Alsan
    • 1 Tl Vanille, gemahlen
    • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
    • eine Prise Salz
    • 1/2 Tl Weinsteinbackpulver
    • ca. 60 ml Sojamilch oder Wasser
    • 3 El Puderzucker
    • 1 Tl Zitronensaft
    • 2 Tl Waldbeermarmelade

    Zubereitung:

    Das Mehl mit Stärke, Rohrohrzucker, Vanille, Zitronenschale, Salz und Backpulver in einer großen Schüssel gut vermengen. Alsan in kleine Flöckchen schneiden und dazu geben, ebenso wie die Sojamilch oder das Wasser. Alles mit einer Gaben, den Händen oder den Knethaken des Handrührers einige Minuten zu einem homogenen Teig verkneten. Der Teig sollte Weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu feucht ist, etwas Mehl zugeben, wenn er zu trocken ist, noch einen Esslöffel Wasser zufügen.

    Den Teig in Folie einschlagen oder in eine Schüssel mit Deckel geben und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.

    Nach dem Ruhen einen Teil des Teiges nehmen und auf der gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 2-3 mm), dann die gewünschten Formen ausstechen und die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (bzw. mehrere…). Dabei möglichst darauf achten, dass alle kleinen Kekse auf einem Backblech sind und alle großen auf einem anderen, da sie unterschiedliche Backzeiten haben. So den kompletten Teig aufbrauchen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 9-10 Minuten backen, bis die Kekse gerade ganz leicht gebräunt sind.

    Auskühlen lassen. In einer kleinen Schüssel den Puderzucker mit dem Zitronensaft mischen, die Marmelade durch ein feines Sieb streichen und zu dem Puderzucker und der Zitrone geben. Alles gut vermengen, so dass ein dickflüssiger Zuckerguss entsteht. Wer den Zuckerguss durch eine feine Tülle spritzen möchte, sollte ihn eher sehr zähflüssig machen, wer ihn mit einem Zahnstocker oder Löffel aufträgt, kann ihn etwas dünnflüssiger machen. Einfach mit mehr Puderzucker andicken oder mit mehr Zitronensaft verdünnen.

    Den Zuckerguss nach Lust und Laune zum Verzieren der Kekse nutzen, trocknen lassen und dann selber essen oder verschenken.

    Et voilá!

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    Blaubeer-”Käse”kuchen mit Streuseln

    Veganer Käsekuchen die 748. :-) Aber bekanntlich kann es ja nie genug “Käse”-Kuchen geben…auch wenn jedes Rezept nur eine Modifikation der bereits bestehenden ist, aber das ist ja bei jedem Rezept so.

    Dieses Mal gibt es die klassische Sommer-Variante mit Blaubeeren, lecker! Der Blaubeergeschmack passt wirklich ganz hervorragend zu Käsekuchen. Auch die derzeit obligatorischen Streusel durften natürlich nicht fehlen.

    Den Kuchen habe ich anlässlich einer Party gebacken und er kam sehr gut an. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, den Kuchen auf einem Backblech zu backen, was super ist, wenn ihr zu Hause Gäste habt und einfach eine große Menge backen wollt, aber zum Transport eignet sich das leider überhaupt gar nicht! Erstens kann man nur schlecht ein komplettes Backblech vier Stunden im Zug transportieren, zweitens ist der Boden durch das Auskühlen im Blech auf Backpapier sehr saftig geworden und war einfach zu weich, um adäquate Stücke in Mitnahme-Boxen vernünftig verstauen zu können und drittens ist es eine doofe Idee, Kuchen mit Streuseln zu stapeln, um so viel wie möglich mitnehmen zu können.

    Merke: Für Parties, die eine gewisse Wegstrecke zur Anfahrt haben, sind Muffins deutlich besser geeignet. Wer doch Käsekuchen mitbringen möchte, sollte entweder nur die Hälfte der Zutaten nehmen, sie in einer Springform backen und die Form samt Kuchen mitnehmen und erst vor Ort anschneiden, wer hat, kann auch einfach den Kuchen in zwei Springformen backen und mitnehmen, das geht ja auch…

    Ach so, ich habe den Kuchen absichtlich flach gehalten, wer gerne etwas mehr Kuchen pro Stück möchte, backt einfach 2/3 der Gesamtzutaten in einer 26cm-Springform.

    Blaubeer-"Käse"kuchen mit Streuseln

    Blaubeer-"Käse"kuchen mit Streuseln

    Zutaten für 1 Blech oder 2 runde Formen á 26 cm:

    • 50 g Mandeln, gemahlen
    • 50 g Cashews, gemahlen (alternativ gehen auch nur Mandeln)
    • 60 g Haferflocken, Kleinblatt
    • 75 g Rohrohrzucker
    • 2 Tl Weinsteinbackpulver
    • 1 Prise Salz
    • 1 El Vanillezucker oder 1/2 Tl gemahlene Vanille
    • 250 g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
    • 175 g Alsan, weich
    • 800 g Sojajoghurt, natur oder Vanille
    • 50 g Puderzucker (aus Rohrohrzucker)
    • 1 geh. El Tapiokastärke (alternativ Maisstärke)
    • 1 Pckg Vanillepuddingpulver
    • Mark einer halben Vanilleschote
    • 150 g Alsan, weich
    • 150 ml Sojamilch
    • Saft einer Zitrone
    • 400 g Heidelbeeren/Blaubeeren

    Zubereitung:

    Die gemahlenen Nüsse mit Mehl, Rohrohrzucker, Haferflocken, Backpulver, Salz und Vanillezucker gut mischen. Die Alsan in kleinen Stückchen dazu geben und alles mit den Händen oder den Knethaken des Handmixers zu einer weichen, krümeligen Masse verkneten (dauert ´ne Weile…). Den Streuselteig für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, dann lässt er sich besser in die Form drücken (es geht auch ohne Zwischenkühlung, dann ist der Teig halt nu etwas klebriger…).

    Ein Backblech oder zwei Springformen mit Backpapier auslegen und/oder einfetten (nur einfetten, wo kein Backpapier ist, beides wäre zu viel des Guten) und 2/3 des Teiges gleichmäßig darauf verteilen. mit feuchten Händen oder dem angefeuchteten Rücken eines Löffels oder einem kleinen bemehlten Nudelholz so gut und gleichmäßig wie möglich andrücken/ausrollen, so dass ein Boden entsteht.

    Für die “Käse”-Masse die Alsan zusammen mit dem Zucker kräftig schaumig schlagen. Tapiokastärke, Vanillepuddingpulver und das Mark der Vanilleschote zufügen und verrühren. Nach und nach die Sojamilch und den Zitronensaft zugeben und kräftig schlagen. Ganz zum Schluss den Sojajoghurt zu der Masse geben und alles nochmals gut verquirlen, so dass eine möglichst homogene Masse entsteht (kleine Margarine-Klümpchen lassen sich nicht immer vermeiden, sind aber nicht schlimm, die verschwinden beim Backen).

    Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen, darauf die gewaschenen Blaubeeren gleichmäßig verteilen. Aus dem restlichen Teig Streusel über dem gesamten Kuchen verteilen.

    Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze für ca. 45-55 Minuten backen, je nachdem wie groß das Blech ist. Einfach kontrollieren, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.

    Komplett auskühlen lassen (dauert ein paar Stunden…), dann anschneiden und genießen.

    Et voilá!

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    Eis-Bombe mit “Sahne”-Joghurt-, Beeren- und Schokoschichten

    Seit wir einen tollen kleinen (naja, 116 Liter…) Gefrierschrank haben, liebe ich Eis noch mehr als eh schon. Zum Glück gibt es mittlerweile eine große Auswahl an veganen Eissorten zu kaufen, was ich auch fleißig tue :-) . Da ich aber nicht immer Lust auf Hörnchen-Eis, “wie veganes Magnum”-Eis, Vanille-Eis und Schoko-Eis habe, sondern gerne auch mal Variationen esse, mache ich auch sehr gerne selber Eis. Meist eher so Erdbeer-Joghurt-Eis am Stil in zig Variationen…

    Eine Eismaschine haben wir auch, aber bisher habe ich kein schnelles Rezept gefunden, welches mir cremiges veganes “Milch”-Eis garantiert…keine Ahnung, was ich falsch mache (wer erprobte gute Rezepte oder Links hat, immer her damit!!).

    Jedenfalls habe ich diesmal aus der Not eine Tugend gemacht und mich an eine Eis-Bombe gewagt. Da das Eis hier in Schichten aufgetragen gefriert und eben von haus aus nicht gerührt wird, gehört es quasi zum Rezept einer Eis-Bombe, dass sie nicht total cremig, sondern eher fest ist. Ha!

    Das Rezept beinhaltet keinerlei Schwierigkeiten, kann also wirklich von jedem gemacht werden, das Einzige, was man braucht, ist Geduld…ja, auch nicht so meine Stärke, aber man muss halt eine Schicht auftragen, gefrieren lassen, nächste Schicht, gefrieren lassen usw. Das dauert eben. Wobei es das Eis verzeiht, wenn man eine Schicht länger gefrieren lässt als die andere, also kann man ruhig zwischendrin auch mal das Haus verlassen.

    Das Ergebnis und vor allem der Geschmack belohnen aber allemal für sämtlich Mühen, das Ding ist einfach nur lecker! Ich habe als Basis-Schicht ein Soja-Sahne-Joghurt-Eis gemacht und die Zwischenschichten bestehen aus Beeren-Püree-Grütze und Schokolade. Die Kombination ist sowohl geschmacklich als auch optisch sehr toll. Ich denke, beim nächsten Mal probiere ich mal eine Variante mit Schoko- und Vanille-Eis und geschmolzener Schokolade dazwischen, bestimmt auch lecker.

    Hm, ja, das Bild ist leider nicht wirklich schön, aber ich konnte kein neues machen, da das Eis schon aufgefuttert ist, aber so könnt ihr euch wenigstens eine Vorstellung vom Aussehen machen. Ich habe eine kleine Kastenform genommen, das Rezept aber auf eine große hochgerechnet. Man kann die Eis-Bombe auch klassischer zubereiten, indem man eine runde Schüssel als Form nimmt, dann wird das Eis kuppelförmig und es können Tortenstücke daraus geschnitten werden.

    Eis-Bombe mit "Sahne"-Joghurt-, Beeren- und Schokoschichten

    Eis-Bombe mit "Sahne"-Joghurt-, Beeren- und Schokoschichten

    Zutaten für eine normalgroße Kastenform:

    • 150 ml aufschlagbare Sojasahne (zB von GranoVita)
    • 200 g Sojajoghurt, natur
    • 1/2 Tl Johannisbrotkernmehl (alternativ ein Päckchen Sahnesteif)
    • Saft einer halben Zitrone
    • 50 ml Agavendicksaft (oder mehr, je nach Geschmack)
    • 1 El Vanillezucker (kein Vanillin…)
    • 250 g gemischte Beeren (Erdbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren…), frisch oder TK
    • 3 El Wasser
    • 2 Tl Vanillepuddingpulver oder Maisstärke
    • 2 El Agavendicksaft (oder mehr, je nach Geschmack)
    • 50 g vegane “Milch”schokolade
    • 50 g Zartbitterschokolade, nach Geschmack mit Mandeln o.ä.

    Zubereitung:

    Als erstes die Beeren in einem kleinen Kochtopf mit dem Agavensirup erhitzen und zum Kochen bringen. In einem separaten Schälchen das Puddingpulver oder die Maisstärke mit dem Wasser glatt rühren und zu den Beeren geben, gut rühren und alles kurz aufkochen lassen, so dass alles etwas andickt. Von der Herdplatte nehmen und mit dem Pürierstab schön fein pürieren. Das Püree auskühlen lassen.

    Für das Sahne-Joghurt-Eis die Sojasahne mit dem Quirl der Küchenmashcine oder Handmixer 1-2 Minuten auf hoher Stufe kräftig aufschlagen. Langsam während der Schlagens das Johannisbrotkermehl einrieseln lassen, dann den Agavensirup dazu geben. Alles weiter kräftig verquirlen. Vanillezucker und Zitronensaft zufügen und unterrühren. Zum Schluss den Sojajoghurt dazu geben und auch kräftig verquirlen. Die Masse sollte jetzt schön cremig und leicht fluffig sein.

    Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden und ein par Löffel der Sahne-Joghurt-Mischung auf dem Boden gleichmäßig verteilen (nicht zu dick). In das Gefrierfach stellen und ca. 15 Minuten angefrieren lassen, so dass die Oberfläche leicht fest ist und man die nächste Schicht auftragen kann.

    Dann ein paar Löffel des Beerenpürees auf der Eisschicht verteilen und gleichmäßig versreichen, wieder ins Gefrierfach für ca. 15 Minuten. Die nächste Schicht ist wieder Sahne-Joghurt, wieder ca. 15 Minuten angefrieren. Währenddessen im Wasserbad ganz vorsichtig die Schokolade schmelzen. Die Hälfte der Schokolade auf der Sahne-Joghurt-Eis-Schicht verteilen und glatt streichen, kurz ins Gefrierfach (die Schokolade braucht nur kurz, um fest zu werden), dann wieder Sahne-Joghurt-Creme, Gefrierfach, Beeren-Püree usw. bis alles aufgebraucht ist.

    Wenn alle Schichten fertig sind, muss das Eis einige Stunden (ca. 4-5) ins Gefrierfach, um komplett durch zu frieren, dann ist die Eis-Bombe fertig. Zum Aufbewahren gut in Frischhaltefolie wickeln, damit sie keinen komischen Geschmack nach Gefrierfach bekommt, dann hält sie sich ´ne ganze Weile.

    Vor dem Servieren entweder ein bisschen antauen lassen (ca. 10 Minuten) oder einfach ein scharfes großes Messer heiß abspülen, nicht abtrocknen und dann lassen sich die Scheiben gut abschneiden.

    Et voilá!

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    Beeren-Joghurt-Eis

    Ok, dieses Rezept ist eigentlich viel zu banal, um überhaupt “Rezept” genannt werden zu dürfen. Es ist eigentlich auch viel zu simpel, um es hier zu posten. Aber es ist einfach zu oberlecker, um es nicht zu bloggen und euch vorzuenthalten. Da ich es nicht verantworten kann, dass jemand dieses Rezept nicht kennt, gibt es hier also ein easy-peasy-lulli-Eis-Rezept für super leckeres Soja-Joghurt-Beeren-Eis am Stiel. Also los, besorgt euch diese (oder andere…) Stiel-Eis-Förmchen, ein paar Beeren, etwas Joghurt und genießt dieses erfrischende geschmackvolle Eis, was im Handumdrehen zubereitet ist.

    Beeren-Joghurt-Eis

    Beeren-Joghurt-Eis

    Zutaten für 6 Stieleisförmchen á 60 ml:

    • 180 g Sojajoghurt, natur (Vanille ist aber sicher auch lecker…)
    • 180 g gemischte Beeren, frisch oder tiefgekühlt (zB Erdbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren etc.)
    • 1 Spritzer Zitronensaft
    • 2 Tl Vanillezucker
    • 1 El Rohrohrzucker (oder mehr, je nach Geschmack)

    Zubereitung:

    Tiefgekühlte Beeren mit dem Vanillezucker und Rohrohrzucker mischen und etwas antauen lassen, frische Beeren waschen, putzen und mit den beiden Zuckerarten vermischen.

    Sojajoghurt und Zitronensaft zufügen, alles mit dem Pürierstab so fein wie möglich pürieren. In die gespülten trockenen Förmchen geben, ab ins Gefrierfach und für ca. 2 Stunden (oder länger) gefrieren. Fertig.

    Wer mehr Joghurtgeschmack und weniger Beerengeschmack möchte, nimmt 250 g Sojajoghurt und 110 g Beeren und wer keine Stückchen im Eis möchte (das bleibt bei Beeren einfach nie aus…), püriert die Beeren erst separat, streicht sie dann durch ein feines Sieb, so dass Kerne und Häutchen darin hängen bleiben, und vermischt das Beerenpüree mit den übrigen Zutaten. Möglicherweise braucht man dann ein paar mehr Beeren.

    Et voilá!

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    Erdbeer-Tiramisu

    Im Moment bin ich die reinste Reste-Verwertungsmaschine, hier kommt nix weg! Gut, bei den wenigsten wird Kuchen alt, aber bei mir gelegentlich schon. Gerade, wenn es sich um mittel-leckere noch ausbaufähige Test-Kuchen handelt…ich mache zwar schon nur die halbe Portion und und eine kleine Form oder nur sechs statt zwölf Muffins, aber irgendwie bleibt trotzdem gerne mal der letzte Rest stehen (und ich vergesse auch oft, den angeschnittenen Kuchen abzudecken, was gerade bei trockenen Kuchen/Rührteigen nicht sooo geschickt ist.

    Naja, ich finde, dass man Kuchen-/Muffin-Reste hervorragend zu einem veganen Tiramisu verarbeiten kann, da wird selbst der trockenste Kuchen wieder leckerschmecker. Man kann natürlich auch extra einen Mandel-Biskuit backen, das habe ich auch schon gemacht und schmeckte auch super.

    Hier nun die frische Sommer-Variante mit Erdbeeren und einer Vanille-Sahne-Creme, yummy! Total lecker und fruchtig frisch. Die Creme ist eine Mischung aus aufschlagbarer Sojasahne und Vanille-Sojajoghurt und wunderbar leicht. Richtig fluffig und “standfest” wird die Creme durch Johannisbrotkernmehl, was wirklich hervorragend für kalte Cremes ist und gut bindet und dabei komplett geschmacksneutral ist. Stattdessen kann man auch zwei Päckchen Sahnesteif nehmen, das müsste auch halten…

    Da ich persönlich überhaupt keinen Alkohol in Süßspeisen/Desserts etc. mag, ist diese Tiramisu-Variante komplett alkoholfrei, wer mag kann aber 1-2 El Cointreau oder Amaretto oder was sonst so passt über den Biskuit träufeln, ich finde, man braucht´s nicht.

    Erdbeer-Tiramisu

    Erdbeer-Tiramisu

    Zutaten für 4 Personen:

    • 125 Kuchen- oder Muffin-Rest nach Wahl (es passt wirklich fast alles, ich hatte einen Mandel-Schoko-Kuchen), alternativ einen Biskuit backen aus: 3 El Weizenmehl Typ 405/550, 1 1/2 El Mandeln, gemahlen, 1/2 El Kartoffelmehl-/stärke, 1 1/2 El Rohrohrzucker, 1/2 El Vanillezucker, 1 El Rapsöl, 1 Tl Weinsteinbackpulver und 50-60 ml Wasser/Sojamilch
    • 150 ml aufschlagbare Sojasahne (zB Soyatoo oder Sojasaane)
    • 250 g Vanille-Sojajoghurt
    • 1 El Vanillezucker
    • 1-2 El Zitronensaft
    • 1 gestr. Tl Johannisbrotkernmehl (alternativ evtl. 2 Pckg. Sahnesteif)
    • 500 g Erdbeeren
    • nach Geschmack Rohrohrzucker oder Puderzucker (mir sind Erdbeeren süß genug, aber wer seine Erdbeeren gerne gezuckert ist, sollte hier auch etwas Zucker verwenden)
    • 1 El fein geraspelte Schokolade oder Kakaopulver

    Zubereitung:

    Falls extra ein Biskuit gebacken wird, diesen komplett auskühlen lassen.

    Biskuit oder Kuchen-Rest in schmale Stücke schneiden oder grob zerbröseln. Eine kleine oder mittelgroße Auflaufform damit auslegen, so dass der ganze Boden mit Kuchen bedeckt ist.

    Wer mag, träufelt etwas Cointreau oder Amaretto darüber.

    Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Nach Geschmack mit etwas Rohrohrzucker vermischen (oder auch nicht…) und gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen.

    Die kalte Sojasahne ein bis zwei Minuten mit dem Quirl der Küchenmaschine oder dem Handmixer auf höchster Stufe kräftig aufschlagen. Vanillezucker, Zitronensaft und Vanille-Sojajoghurt zufügen und verquirlen. Das Johaniisbrotkernmehl gleichmäßig dünn darüber streuen bzw. während des Rührens einrieseln lassen. Die Creme nochmal ein bis zwei Minuten kräftig aufschlagen.

    Bei Bedarf noch etwas Rohrohrzucker oder Puderzucker unterrühren. Die Creme auf den Erdbeeren verteilen und gleichmäßig verstreichen. Die Schokoraspeln oder das Kakaopulver darüber streuen und alles im Kühlschrank für ein paar Stunden durchziehen lassen, so dass die Erdbeeren schön Saft ziehen und den Biskuit damit tränken.

    Kühl servieren und am Besten auf dem Balkon genießen….

    Et voilá!

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    “Käsekuchen”-Schnitten mit Johannisbeeren und Mandel-Streuseln

    Lange kein veganes Käsekuchen-Rezept mehr gepostet :-) . Ok, dass ich eine Schwäche für vegane Käsekuchen habe, dürfte bekannt sein (der eine oder die andere erinnert sich vielleicht an das eine oder andere Rezept in den letzten Jahren…?!). Und die Kombination aus Käsekuchen und Obst ist alleine schon verdammt gut, aber in Verbindung mit diesen Mandel-Streuseln ist dieser Kuchen einfach ein Gedicht.

    Ich habe vor ein paar Tagen endlich einen Laden entdeckt, indem man tiefgekühlte Johannisbeeren kaufen kann. Bisher habe so etwas vergeblich gesucht, so dass es diesen Kuchen bisher immer nur zur Johannisbeerzeit Im Sommer/Herbst gab. Aber jetzt gibt es ihn schon im Frühling (und da sag noch mal einer, das Jahr 2011 wäre nicht gut, pfff…!). Mein Wochenende ist gerettet.

    Der Kuchen ist in seiner Gesamtheit einfach nur köstlich: Boden und Streusel sind derselbe Teig und bestehen neben gemahlenen Mandeln noch aus Haferflocken und Dinkelmehl, die Füllung ist wunderbar süß, vanillig, zitronig und vor allem cremig, schmeckt gar nicht puddingartig, sondern schmilzt fast im Mund. Als Krönung dann die fein säuerlichen Johannisbeeren, die sich mit der Füllung und dem Boden/den Streuseln zu einer perfekten Symbiose zusammenfügen. Soooo gut….

    Ich mag diesen Kuchen am Liebsten sehr flach (2-3 cm) und wie man sieht ehe als “Schnitte” und nicht als klassisches Kuchenstück, aber das ist reine Geschmacksache. In dieser Form kann man die Stücke so gut mitnehmen für Parties, Büro, Picknick oder wasweißich. Und – was ich immer sehr toll finde, weil ich so faul bin…- man kann die Stücke wunderbar aus der Hand essen und braucht weder Teller noch Gabeln. Natürlich kann man auch einfach Kuchenstücke machen. Wer den Kuchen lieber höher mag, verdoppelt einfach alles. Am Besten backt man den Kuchen in einer viereckigen Form (20×20 cm), aber es geht auch eine runde Springform (28 cm), dann hat man halt runde Ecken.

    Ach so, bei diesem Kuchen wird ein Teil des Sojajoghurts abgetropft und dann mit nicht-abgetropften verrührt, hierdurch wird die Füllung so schön cremig und trotzdem schnittfest und vollmundig. Wem das Abtropfen zu aufwendig ist oder zu zeitintensiv, der kann auch nur nicht-abgetropften Sojajoghurt nehmen, sollte dann aber die Sojasahne weglassen und hat die Füllung dann vielleicht ein bisschen wässriger, schmecken tut´s aber trotzdem.

    "Käsekuchen"-Schnitten mit Johannisbeeren und Mandel-Streuseln

    "Käsekuchen"-Schnitten mit Johannisbeeren und Mandel-Streuseln

    Zutaten für 16 Stücke á 5×5 cm (oder eine normalgroße Springform):

    • 500 g Sojajoghurt + 125 Sojajoghurt
    • 3 El Puderzucker (oder mehr, je nach Geschmack)
    • 1/2 Vanilleschote
    • 2 El Zitronensaft
    • 1 Pckg. Vanillepuddingspulver
    • 1 Tl Tapiokastärke (alternativ Maisstärke)
    • 60 ml Sojasahne (Sojacuisine)
    • 50 g Alsan, weich
    • 50 g gehäutete gemahlene Mandeln
    • 3 geh. El Haferflocken, Kleinblatt
    • 125 g Dinkelmehl Typ 1050
    • 50 Rohrohrzucker
    • 1/2 Tl Vanille, gemahlen
    • 1 1/2 Tl Weinsteinbackpulver
    • 90 g Alsan, weich
    • 250 g rote Johannisbeeren, frisch oder tiefgekühlt

    Zubereitung:

    Die 500 g Sojajoghurt für ca. 4 Stunden abtropfen lassen (in einem Kaffeefilter, Baumwolltuch o.ä., ich nehme immer einen mit Filterpapier ausgelegten Kaffefilter).

    Mandeln, Haferflocken, Vanille, Rohrohrzucker, Backpulver und Dinkelmehl für die Streusel in einer Schüssel mischen, weiche Alsan zufügen und alles einige Minuten mit den Händen zu einem krümeligen, aber nicht trockenen Streuselteig verkneten.

    Ein ausreichend großes Stück Backpapier auf den Boden der Backform spannen (Backpapier auf den Boden der Form, dann den ring drum), 2/3 des Streuselteiges in die Backform geben und auf dem Boden (nur auf dem Boden, kein Rand!) mit den Händen andrücken (es macht nichts, wenn der Teig nicht völlig eben verteilt ist).

    Den abgetropften Sojajoghurt mit den restlichen Zutaten für die Füllung in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer glatten homogenen Masse verquirlen, so dass keinerlei Klümpchen vorhanden sind.

    Die Füllung auf den Streuselteig-Boden geben und glatt streichen. Die Johannisbeeren gleichmäßig darauf verteilen. Den restlichen Streuselteig über den Johannisbeeren streuselig verteilen.

    Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 50 Minuten backen, je nach Backofen und Form. Der Kuchen sollte goldbraun sein, auf keinen Fall zu dunkel, da sowohl die Streusel als auch die Johannisbeeren relativ schnell verbrennen, daher zwischendrin einfach kontrollieren und ggf. den Kuchen mit Backpapier abdecken oder den Kuchen früher aus dem Ofen holen.

    Komplett abkühlen lassen (dauert leider ein paar Stunden…) und genießen!

    Et voilá!

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    Schoko-Trüffel-Pralinen

    Eigentlich wollte ich einen neuen Schokoriegel kreieren (ich habe so eine Riegelform) und habe dafür mit der Füllung rum experimentiert. Naja, die Riegel sind nix geworden…da ich ja aber ein schlaues Mädchen bin (ok, zumindest meistens…), habe ich aus den misslungenen Riegeln diese sündhaft leckeren Trüffel-Pralinen gemacht! Die Dinger sind soooo unglaublich lecker, echt fantastisch!

    Die Füllung ist ganz zart und fein schmelzig, dazu leicht “milchig” und schön süß. Die perfekte Ergänzung dazu ist die Umhüllung mit ganz feiner Zartbitter-Schokolade mit hohem Kakaoanteil (ich hatte 70%ige), göttlich. Auch, dass die Umhüllung etwas knackig ist und die Füllung ein wenig weicher – tolle Kombination.

    Die Zubereitung ist gar nicht schwer, man braucht nur etwas Zeit, da die Füllung zwischendrin zweimal gekühlt werden muss. Ansonsten braucht man nicht viel – die Pralinen werden von Hand gerollt und überzogen, man braucht also keine Formen keine Hohlkugeln oder sonstwas. Auch das typische Aussehen ist problemlos hinzukriegen, der Trick ist, dass die Kugel zweimal durch Schokolade gerollt wird, wobei die Schokolade beim zweiten Mal schon leicht fest ist, so bekommt man die “Struktur”.

    Probiert´s aus! Und macht am Besten gleich die doppelte Menge, denn jeder wird diese Pralinen lieben :-) .

    Schoko-Trüffel-Pralinen

    Schoko-Trüffel-Pralinen

    Zutaten für ca. 16 Trüffel-Pralinen:

    • 50 g weiße vegane Schokolade (zB Reismilch von bonvita)
    • 25 g Hafersahne
    • 25 g Kokosfett
    • 50 g Reismilch-Schokolade (oder andere vegane “Milch”-Schokolade)
    • 15 g Blockschokolade (oder Zartbitter-Kuvertüre mit 50 % Kakao)
    • 100 g Zartbitterschokolade mit 70 % Kakaoanteil (normale Schokolade, keine Kuvertüre)

    Zubereitung:

    Die weiße Schokolade und die vegane “Milch”-Schokolade grob hacken und zusammen mit der Hafersahne und dem Kokosfett im Wasserbad vorsichtig schmelzen. Dabei ständig rühren bis sich alles aufgelöst und zu einer homogenen Masse verbunden hat.

    Die Trüffelmasse in ein Gefäß geben (eine Schüssel, ein Schälchen, Tupper-Box o.ä.) und darin an einem kühlen Ort ein bis zwei Stunden komplett auskühlen und fest werden lassen.

    Die Trüffelmasse ist fest, aber trotzdem gut formbar. Mit einem Teelöffel Portionen der Masse abteilen und mit den Händen zu kleinen Kugeln rollen. Das ist etwas klebrig, da die Trüffelmasse durch die Körperwärme wieder etwas schmilzt, daher zügig arbeiten – es ist nicht wichtig, dass die Kugeln gleichmäßig oder sonstwie perfekt sind, da sie eh noch mit Schokolade überzogen werden und man Unregelmßigkeiten später nicht bemerkt.

    Die Kugeln mit etwas Abstand auf einen Teller legen und wieder ca. eine Stunde kühl stellen.

    Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen. Backpapier auf einer ebenen Fläche ausbreiten, die Schokolade auf einmal in die Mitte des Backpapiers gießen (nicht verstreichen o.ä., nur in die Mitte gießen!) und die Trüffelkugeln im Kreis um die Schokolade herum legen. Hierbei und bei den nächsten Schritten sehr zügig arbeiten, da die Schokolade schnell fest wird und dann kann man die Kugeln nicht mehr darin rollen!

    Die Kugeln einzeln mit einer Gabel durch die Schokolade rollen und dann sofort wieder zurück an den Rand rollen, eine Kugel nach der anderen. Sobald alle Kugeln einmal durchgerollt sind, sofort wieder von vorne beginnen und jede Kugel nochmal durch die Schokolade rollen – sowohl die Schokolade in der Mitte als auch die um die Kugeln ist jetzt bereits fester geworden, so dass man eher schwer rollen kann, hierdurch erhalten die Kugeln die typische Struktur.

    Die Trüffelpralinen am Rand komplett fest werden lassen, evtl nochmal in den Kühlschrank geben und genießen….(wir haben leider schon alle aufgegessen…ich will mehr!).

    Falls die Pralinen nicht in den nächsten 2-3 Tagen gegessen werden, sollte man sie im Kühlschrank lagern (eingepackt, sonst nehmen sie den Kühlschrankgeschmack an), dann halten sie ca. 2 Wochen (oder länger, keine Ahnung, ich glaube, ich werde das auch nie wissen…).

    Et voilá!

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