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gelbe Currypaste (mild)
22. Juli 2010, 17:09
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Da ich es echt schwer finde, eine leckere (!!!) Currypaste zu finden, die weder zu scharf noch mit Sardellen oder Garnelen oder Shrimps ist, was leider bei den meisten der Fall ist, mache ich meine Currypasten seit Jahren selber.

Das hört sich deutlich aufwendiger an als es ist, denn man könnte zwar die Gewürze immer im Ganzen nehmen und dann mühselig von Hand zermörsern, was halt authentischer wäre, aber seeeehr aufwendig, alternativ macht es aber im Curry später meiner Meinung nach nach keinen Unterschied, wenn man einfach fertig gemahlene Gewürze nimmt (gibt´s richtig günstig im Asia-Laden oder beim Türken), ich habe beide Varianten probiert und spare mir mittlerweile das Mörsern.

Außerdem kann man bei selbstgemachten Pasten den Schärfegrad selber bestimmen und auch die Dosierung der restlichen Ingredienzien. Um später im Curry den optimalen Geschmack zu erreichen, ist es ganz wichtig, die Currypaste einige Minuten mit dem Gemüse zusammen anzubraten, dann entfalten sich die verschiedenen Aromen so richtig gut.

gelbe Currypaste

gelbe Currypaste

Zutaten für ca. 3 Mal Gemüsecurry-Kochen:

  • 3 El Koriander, gemahlen
  • 2 El Kreuzkümmel, gemahlen
  • 2 El Kurkuma, gemahlen
  • 4 kleine getrocknete Chilischoten (wer´s schärfer mag, nimmt mehr)
  • 1 Tl Salz
  • 1 Tl schwarzer Pfeffer, gemahlen
  • 1 Tl mittelscharfer Senf
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt (alternativ 1 El Knoblauchpulver)
  • 2 El Ingwer, fein gehackt (alternativ 1 1/2 El Ingwerpulver)
  • 2 El Apfelesseig (oder Kräuteressig, weißer Balsamico etc, nur kein dunkler)
  • 5 El Rapsöl

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einander verrühren und am Besten mit dem Pürierstab  ein paar Minuten ganz fein pürieren bis eine homogene feine Paste entsteht.

In ein 250g-Glas mit Schraubverschluss füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Currypaste hält sich bestimmt zwei Monate (solange kein Schimmel oder Verfärbungen drauf sind, ist alles ok). Für ein Curry für 2-3 Personen braucht man ca. 2 El Currypaste.

Et voilá!



Leicht scharfer Kichererbsen-Mango-Topf mit Möhren
22. Mai 2010, 11:31
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Ich finde, Mangos sind Glückssache: entweder sind sie zu hart und/oder faserig und werden auch geschmacklich nicht besser, wenn sie reifen, so dass man (ich) sie pur kaum genießen kann oder man hat die geschmackvollste und leckerste Frucht der Welt, die quasi auf der Zunge zergeht. Leider scheint das sehr von der Sorte und von äußeren, von mir nicht beeinflussbaren, Parametern abzuhängen, die sich mir auch noch nicht erschlossen haben, daher ist jeder Mangokauf ein kleines Abenteuer :-) .

Für den Fall, dass ich eine nicht so leckere Mango erwischt habe, habe ich mir mal dieses vegane Rezept überlegt: ein Kichererbsen-Mango-Möhren-Topf, leicht indisch oder was-auch-immer angehaucht. Selbst die neutralste Mango entwickelt durch das längere Köcheln einen intensiven, leicht süßlichen Geschmack und vereint sich mit der Sauce, wird also weich und etwas eingekocht, ähnlich wie Mango-Chutney.

Das Essen ist sehr einfach und bedarf weniger Zutaten, das Köcheln dauert halt ein bisschen, aber da muss man ja nicht viel tun bzw. kann zwischenzeitlich Knoblauchbaguettes als Beilage machen oder auch Vollkornreis o.ä. Am Ende hat man dann ein sehr aromatisches, etwas exotisches, leicht süßlich, würziges und etwas scharfes wunderbares Essen, sehr toll!

Kichererbsen-Mango-Möhren-Topf

Kichererbsen-Mango-Möhren-Topf

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 1 kleine Dose Tomaten, geschält
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Mango, reif
  • 4 Möhren
  • 1 El Rapsöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 El Sojasauce (Shoyu)
  • 1 Tl Currypulver
  • 2 Tl Chana-Masala-Gewürzmischung (alternativ eine Mischung aus Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili, Zimt, Muskat)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Zwiebel und die Möhren schälen und in Würfel bzw. Scheiben schneiden. Die Mango schälen und stückchenweise vom Kern runterschneiden, dann in Würfel schneiden.

Das Öl in einem Topf oder einer beschichteten Pfanne mit Deckel erhitzen und darin die Zwiebel und die Möhrenscheiben etwas anbraten, dann die Mangostückchen zugeben und etwas mitdünsten.

Die Dosentomaten vom Strunk befreien und etwas zermatschen. Das Gemüse mit der Gemüsebrühe und den Tomaten ablöschen, die Gewürze zufügen und alles ca. 30 Minuten köcheln lassen (oder eben so lange, bis die Mango leicht zerfällt und weich ist, das hängt sehr von der Sorte ab…).

Alles nochmals kräftig abschmecken und servieren.

Et voilá!



Zart-Dinkel-Risotto mit Gemüse
25. März 2010, 18:28
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Veganern wird ja gerne mal nachgesagt, sie seien Körnerfresser. Diese Betitelung finde ich zwar wenig schmeichelhaft, weil sie eben nicht nett gemeint ist, aber manchmal erfülle ich dieses Klischee voll und ganz.

Also, ich geb es zu: ich bin eine Körnerfresserin :-) Und ehrlich gesagt bin ich das sogar sehr gerne, da Körner und Getreide einfach unglaublich lecker sind! Dazu sind Körner auch noch richtig gesund. Früher hätte man mich sicher mit einem Dinkel-Risotto jagen können, heute aber läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Vor allem, wenn es mit leckerem “Dinkel-wie-Reis” gemacht ist (ist wohl schon vorgegarter Dinkel, der nur noch 15 Minuten braucht), dazu leckeres Sommergemüse (ich konnte im Bioladen einfach nicht an den Paprika und Zucchini vorbei gehen, obwohl dafür ja gerade keine Saison ist *seufz*). Um das Risotto etwas feiner und geschmacklich besonders zu machen, habe ich dem Ganzen eine zitronige Note gegeben, die hervorragend mit dem Gemüse harmoniert. Eine schöne Farbe und geschmackliche Abrundung bekommt das Gericht durch das Kurkuma. Und das Beste: man kann mal wieder alles in einer Pfanne zusammen machen und hat wenig Abwasch :-)

Zart-Dinkel-Gemüse-Risotto

Zart-Dinkel-Gemüse-Risotto

Zutaten für zwei Personen:

  • 200 g Dinkel wie Reis (alternativ: Vollkornreis oder Zartweizen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 1 kleine Zucchini
  • je 1 kleine rote und grüne Paprika
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 2 El Olivenöl
  • 450 ml Gemüsebrühe
  • Saft 1/2 Zitrone
  • je 1 Tl Kurkuma und Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln, ebenso die Knoblauchzehe. Das übrige Gemüse putzen und/oder waschen und in schmale Streifen schneiden.

In einer großen Pfanne mit Deckel das Olivenöl erhitzen und erst die Zwiebel unter Rühren kurz glasig dünsten, dann den Dinkel zufügen und leicht mit anrösten. Dabei immer rühren. Ganz zuletzt den Knoblauch zufügen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kurkuma, Paprikapulver, 1/2 Tl Thymian, Zitronensaft, Salz und Pfeffer einrühren. Die Zucchini und die Möhren zufügen.

Den Deckel aufsetzen und alles ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Das restliche Gemüse unterheben und alles weitere 5 Minuten köcheln lassen bis die Flüssigkeit aufgesogen und der Dinkel zart gar ist.

Alles nochmals abschmecken, servieren und genießen.

Et voilá!



    indischer Gemüsetopf mit Kichererbsen und Tofu
    18. März 2010, 21:14
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    Ich wusste nicht, was ich kochen soll, hatte aber noch so viel verschiedenes Gemüse da, dazu noch Dosentomaten und Kichererbsen Da ich mich zudem auch nicht entscheiden konnte, ob ich Reis oder Kartoffeln essen möchte, habe ich einfach diesen Gemüsetopf gemacht, der alles vereint: diverse Gemüse, so dass der Kühlschrank leer wird, für das Eiweiß Kichererbsen und Tofu, Kartoffeln einfach als Gemüse mit rein, dazu Tomaten, aber da ich keine Lust auf einen italienischen oder mediterranen Gemüsetopf habe, habe ich eine indische Gewürzmischung zum Abschmecken genommen. Chana Masala, bestehend aus ca. 15 verschiedenen Gewürzen, Hauptzutat Kreuzkümmel und getrocknete Mango. Hierdurch bekommt der Gemüsetopf eine ganz andere Note und ist leicht süßlich, scharf und indisch tomatig, also mal wieder alles auf einmal :-)

    Dazu gab es bei mir Vollkornreis. Manchmal bin ich wirklich erstaunt, wie viele verschiedene Zutaten man in nur einem einzigen Gericht verwenden kann und dass das alles zusammen auch noch richtig gut schmeckt…nur Nudeln konnte ich beim besten Willen hier nicht unterbringen.

    Also, lasst eurer Kreativität freien Lauf und scheut euch nicht vor Experimenten. Man kann quasi alles an diesem Gericht variieren.

    indischer Gemüsetopf mit Kichererbsen und Tofu

    indischer Gemüsetopf mit Kichererbsen und Tofu

    Zutaten für 4-6 Portionen:

    • 200 g Tofu, natur
    • 2 El Sojasauce
    • 1 große Zwiebel
    • 1 große Zucchini
    • 3-4 Möhren
    • 1 große rote Paprika
    • 3 große Kartoffeln
    • 1 Stück Sellerie (ca. 1/5 Knolle)
    • 2 Knoblauchzehen
    • 1 kleine Dose Tomaten, geschält
    • 2-3 El Tomatenmark
    • 500 ml Gemüsebrühe
    • 1 Dose Gemüsemais
    • 1 große Dose Kichererbsen (oder zwei kleine)
    • 1 El Chana Masala Gewürzmischung mit Mango (alternativ: 1/2 frische Mango in kleinen Stücken, sowie eine Gewürzmischung aus Koriander, Chili, Kreuzkümmel, Nelke, Ingwer, Zimt, Muskatnuss und Lorbeer
    • Salz, Pfeffer
    • 1 El Rohrzucker
    • 1 Tl Hefeextrakt
    • je 1/2 Tl Thymian und Oregano
    • 3 El Olivenöl oder Rapsöl

    Zubereitung:

    Den Tofu würfeln und in der Sojasauce etwas marinieren während die anderen zutaten vorbereitet werden.

    Das Gemüse putzen und schälen (ich schäle auch die Paprikaschoten mittels eines Sparschälers, da ich die Schale nicht im Essen mag, ist aber Geschmackssache), die Zwiebel, den Sellerie und Knoblauch fein würfeln, das übrigen Gemüse in mundgerechte etwas grobere Stücke schneiden.

    Die Tomaten vom Strunk befreien und mit den Händen (oder einem Messer/einer Gabel) etwas zerkleinern.

    In einem großen beschichteten Topf das Öl erhitzen und zunächst den Tofu darin von allen Seiten knusprig braun anbraten. Wer keinen beschichteten Topf hat, nimmt einen normalen Topf und brät den Tofu separat in einer beschichteten Pfanne an und gibt ihn später einfach zu dem Gemüse. Nicht versuchen, den Tofu in einem normalen Topf ohne Beschichtung anzubraten, da er mit Sicherheit binnen kurzer Zeit am Boden anklebt trotz Öl und einfach nicht vernünftig anbrät, ich habe mir bei solchen Versuchen schon so manches Essen “verdorben”, außerdem wird dann die Konsistenz wie schon mal gegessen…

    Das Gemüse bis auf den Knoblauch zugeben und unter Rühren mit anbraten (ja, alles auf einmal rein, das ist das Tolle an so einem Gemüsetopf :-) ) . Ganz zum Schluss den Knoblauch zufügen. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Die zerstückelten Tomaten sowie das Tomatenmark zufügen. je nach Konsistenz noch etwas Wasser zufügen. Mit den Gewürzen schön pikant abschmecken und alles aufkochen lassen.

    Den Mais und die Kichererbsen unter kaltem Wassre kurz abspülen und dann zu dem Gemüsetopf geben. Alles ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Zwischenzeitlich immer mal wieder umrühren, gerade wenn man keinen beschichteten Topf benutzt, kann das Gemüse am Boden ansetzen, daher nicht zu stark kochen lassen.

    Zum Schluss nochmals abschmecken und entweder mit Vollkornreis oder frischem Brot servieren und genießen.

    Et voilá!



    Indische Linsensuppe mit Gemüse und Kokos
    4. März 2010, 10:55
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    Die Suppe ist mal eine Alternative zur “klassischen” Linsensuppe. Sie wird mit roten Linsen gemacht, dazu kommt ordentlich Gemüse, Currypaste und Kokosmilch. Da ich Lust, auf noch mehr “Biss” hatte, habe ich noch Räuchertofu mit angebraten, habe die Suppe aber auch schon oft ohne gemacht und sie schmeckt so auch sehr gut. Dieses Mal ist die Suppe eher ein Eintopf geworden, da ich soviel “Einlage” reinhab. Ich persönlich mag Suppen so auch lieber, da ich sie immer als Hauptgericht esse und daher etwas Sättigendes brauche. Je nach Geschmack oder falls sie als Vorspeise gereicht wird, reduziert man das Gemüse einfach um ein Drittel.

    Die Suppe ist sehr wärmend und würzig, für Liebhaber der indischen Küche echt super. Und es wird mal wieder alles vereint: Eiweiß, Ballaststoffe, wenig Kohlenhydrate, feurige Gewürze und leckere Kokosmilch. Bei mir gab´s dazu frisches selbstgebackenes Fladenbrot und am nächsten Tag habe ich einfach etwas Reis dazu gekocht und die Suppe als Currygemüse dazu gegessen.

    indische Linsensuppe mit Currypaste und Kokosmilch

    indische Linsensuppe mit Currypaste und Kokosmilch

    Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht:

    • 1 Zucchini
    • 3 Möhren
    • 1 kleines Stück Sellerie
    • 1 Stange Lauch
    • 3 Kartoffeln
    • 200 g Räuchertofu
    • 2 El neutrales Öl (Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
    • 200 g rote Linsen, getrocknet
    • 2 El gelbe Currypaste (alternativ: 2 Tl Ingwer gewürfelt, 2 Tl Knoblauch gewürfelt, 2 Tl Koriander gemahlen, 1 1/2 Tl Kreuzkümmel gemahlen, 1 Tl Kurkuma, 1 Tl Senf, 2 Tl heller Essig)
    • 1 bis 1 1/2 Liter Gemüsebrühe
    • 1 El Currypulver
    • 1 Tl Hefeextrakt (optional)
    • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
    • Salz, Pfeffer, 2 Tl Rohrzucker

    Zubereitung:

    Das Gemüse waschen, putzen, schälen und alles in kleine Würfel schneiden (ca. 1-cm-Würfel). Den Räuchertofu ebenso würfeln.

    In einem großen beschichteten Topf das Öl erhitzen und als erstes den Räuchertofu darin rundherum knusprig anbraten. Wer keinen beschichteten Topf hat, brät den Tofu einfach in einer separaten beschichteten Pfanne an und gibt ihn später zum Gemüse (nicht versuchen, den Tofu in einem normalen, unbeschichteten Topf anzubraten, das geht schief, da der Tofu anklebt und anbrennt und man Unmengen Öl braucht und es doch nix wird…).

    Das Gemüse in den Topf geben und kurz mitbraten. Die Currypaste einrühren, dann die Linsen zugeben und alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Würzen, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen bis die Linsen und das Gemüse weich sind. Dabei häufig umrühren, da die Linsen schnell am Boden ansetzen.

    Zum Schluss die Kokosmilch einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen und abschmecken, falls die Suppe zu dick ist, noch Wasser/Gemüsebrühe zufügen. Servieren und genießen!

    Et voilá!



    Nudelsalat mit Rucola
    7. Februar 2010, 15:51
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    Hier noch ein Salatrezept angelehnt an den Sattgrün-Brunch (den es nicht mehr gibt, A****…). Ich bin eigentlich gar kein Fan von Nudelsalat, aber dieser hier ist sowas von lecker…hat echt das Potential zum Lieblingssalat! Und endlich weiß ich auch, was ich mit Rucola machen kann:-) Zudem geht der Salat schnell, hat nur gute Zutaten und ein sehr feines Dressing aus wenigen Zutaten, das sehr harmonisch ist mit der milden Süße aus Ahornsirup gepaart mit der milden Säure und dem vollmundigen Aroma des dunklen Aceto Balsamico, echt der Hammer! Und für´s Auge macht der Salat auch richtig viel her, ich kann mich gar nicht daran sattsehen…

    Nudelsalat mit Rucola und Walnüssen

    Nudelsalat mit Rucola und Walnüssen

    Zutaten für 4 Personen (zum Brunch, wenn´s noch was dazu geht:-))

    • 100 g Nudeln (am Besten welche mit viel Oberfläche wie zB Farfalle oder Orchiette oder so halb eingedrehte kurze Nudeln)
    • 8 getrocknete Tomaten in Öl eingelegt (nur die Tomaten, ohne das Öl)
    • 2 El grüne Oliven
    • 2 kl. Bund Rucola (so ca. 75 g gesamt)
    • 2 El Walnusskerne
    • Salz, Pfeffer
    • 1 1/2 El Ahornsirup (Grad A)
    • 1 El Aceto Balsamico
    • 2 El Zitronensaft
    • 4 El Olivenöl

    Zubereitung:

    Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. In eine Schüssel geben.

    Die getrockneten Tomaten in Streifen, dann in Würfel schneiden, die Oliven grob hacken, genauso die Walnüsse. Alles zu den Nudeln geben und vermengen. Rucola waschen und putzen und mit den Händen grob zerrupfen, zu den Nudeln geben und unterheben.

    Aus Ahornsirup, Balsamico, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Marinade anrühren, über den Salat verteilen und alles gut vermengen. Den Salat eine halbe Stunde durchziehen lassen und dann genießen!

    Et voilá!



    Hummus
    7. Februar 2010, 15:34
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    Yummi!!! Mein Liebling unter den selbstgemachten Aufstrichen. Esse ich auch gerne pur:-) ich weiß, Hummus ist Geschmackssache und sieht alles andere als lecker aus, aber ich liebe es. Es gibt Leute, die Hummus auch dippen mit Rohkoststicks, das ist nicht so meins, aber probiert´s aus! Ist super schnell gemacht, wenn man Kichererbsen aus der Dose nimmt, leckerer isses aber mit getrockneten, über Nacht eingeweicht und dann gekocht. Ist aber eben eine Zeitfrage. Zum Servieren kann man das Hummus sehr gut mit etwas Paprikapulver bestäuben und mit Olivenöl beträufeln, dann sieht´s appetitlicher aus.

    Hummus

    Hummus

    Zutaten:

    • ca. 350 g gekochte Kichererbsen (oder eine kleine Dose)
    • 1 Tl Kreuzkümmel, gemahlen
    • 1 El Olivenöl
    • 1 kl. Knoblauchzehe
    • Salz
    • 2 El Sesammus (Tahini, gibt es im Bioladen oder viel günstiger beim Türken)
    • Saft einer halben Zitrone (1 1/2 – 2 El)

    Zubereitung:

    Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer homogenen feinen Masse pürieren bis keinerlei Stückchen mehr vorhanden sind. Falls sich der Pürierstab zu schwer tut, etwas Wasser zufügen. Alles pikant abschmecken, evtl. nachsalzen, und genießen….

    Et voilá!



    Couscous-Salat
    7. Februar 2010, 15:19
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    Da das blöde A****-Sattgrün hier in Düsseldorf seit einiger Zeit keinen veganen Brunch mehr anbietet, was ich a) nicht verstehen kann, da das meiner Meinung nach ökonomisch gesehen lukrativ war bzw. problemlos zu machen wäre und b) RICHTIG sch**** finde, da wir nur deswegen regelmäßig samstags da hin sind und der Brunch das einzig wirklich leckere dort war und es somit für mich keinen Grund mehr gibt, da hin zu gehen, habe ich uns letztens selber Sattgrün-Brunch gemacht. Mit veganen Croissants, frischen Brötchen, selbstgemachten Aufstrichen, Smoothies aus Erdbeeren, O-Sadt und Sojajoghurt, Rührtofu und verschiedenen Salaten, wovon zwei an die dortigen angelehnt waren- Und es war sehr einfach und unaufwending, die selber zu machen. So, da habt ihr´s, blödes Sattgrün! Jetzt brauchen wir euch wirklich nicht mehr.  Naja, wir hatten jedenfalls gaaaaanz viel zu Essen, eine Sache besser als die andere und Kochen konnten wir uns auch schenken, da wir bis abends gebruncht haben:-)) Als erstes hier nun das Rezept für Couscous-Salat mit Kichererbsen, Paprika, Gurke, leicht orientalisch angehaucht. Man kann hier mit den Gewürzen wunderbar variieren, probiert´s einfach aus.

    Couscous-Salat mit Kichererbsen

    Couscous-Salat mit Kichererbsen

    Zutaten für ca. 4 Leute (als Brunch, wenn´s noch viel anderes gibt):

    • 100 g Couscous
    • 150 g gekochte Kichererbsen
    • 200 ml Wasser
    • 1/2 rote Paprika
    • 1 kleine Gurke oder 1/2 Schlangengurke
    • 5 El Petersilie
    • 3 El Olivenöl
    • 3 El Zitronensaft
    • 1 Tl Gemüsebrühpulver
    • Salz, Pfeffer
    • je 1 Tl Paprikapulver und Kurkuma, gemahlen

    Zubereitung:

    Den Couscous in eine Schüssel geben und die trockenen Gewürze zufügen, alles vermengen. Das Wasser im Wasserkocher aufkochen und über den Gewürz-Couscous geben, einmal durchrühren, dann sofort mit einem Deckel oder Teller abdecken und ca. 10 Minuten stehen lassen. Der Couscous quillt in der Zeit und ist dann gar, kann mal also alles gleich in der Salatschüssel machen:-)

    Die Paprikaschote entkernen und in kleine Würfel schneiden, die Gurke halbieren, vierteln und entkernen, dann in schmale Scheiben schneiden. zusammen mit den Kichererbsen zu dem Couscous geben, mit einer Gabel vermengen, damit das Couscous schön locker wird.

    Petersilie fein hacken und zusammen mit dem Olivenöl und Zitronensaft unter den Salat heben, etwas ziehen lassen, dann genießen. Nicht direkt aus dem Kühlschrank servieren, sonst geht das Aroma verloren, der Salat schmeckt am Besten bei Zimmertemperatur.

    Et voilá!



    Gemüse-Bratnudeln asiatisch
    25. Dezember 2009, 18:54
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    Asiatisches Essen finde ich soooo lecker, wobei ich gestehen muss, ich weiß nicht, inwiefern es tatsächlich asiatisch ist. Es handelt sich also eher um das, was ich mir darunter vorstelle (da ich noch nie Asien war) und was ich für meinen Geschmack angepasst habe. Im Moment mache ich am liebsten diese Gemüse-Bratnudeln mit Tofu, leckeren Gewürzen und verschiedenen Gemüsen, je nachdem, was im Kühlschrank ist. Noch ein paar Erdnüsse oder Cashwekerne gehackt darüber streuen und yummi:-) Man kann echte asiatische Mie-Nudeln (ohne Ei) nehmen oder einfach normale Spaghetti einmal durchbrechen, das ist dann eben die europäische Variante. Dieses Mal habe ich noch fancy Sprossenkeimlinge zu dem Gemüse gegeben, die gab´s im Bioladen und schmeckten super lecker und knackig dazu.

    Gemüse-Bratnudeln asiatisch

    Gemüse-Bratnudeln asiatisch

    Zutaten für zwei Verfressene (oder drei Normale:-))

    • 300 g Spaghetti, einmal durchgebrochen
    • 3 mittelgroße Möhren
    • 1 mittelgroße Zucchini
    • 200 Austernpilze
    • 1 Zwiebel
    • 1 Stange Lauch
    • 200 g Tofu natur (oder japanische Bratfilets)
    • 100 g Sprossenkeimlinge
    • 1 Stück frischer Ingwer, ca. 3 cm
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 El Öl
    • 75 ml Sojasauce (Shoyu)
    • 1 El Tomatenketchup, 1 Tl Koriander gemahlen, 1 kleine Chilischote
    • 2 El Weißwein oder Sherry (alternativ 1 El Zitronensaft mit 1 El Wasser und 1/2 Tl Rohrzucker)
    • ca. 50 g gehackte Erdnüsse

    Zubereitung:

    Die Nudeln in Salzwasser bissfest garen.

    Zwischenzeitlich die Möhren und die Zucchini in dünne Streifen, die Zwiebel und den Lauch in Ringe schneiden, die Pilze in grobe Stücke. Tofu würfeln, Ingwer, Knoblauch und Chilischote fein hacken.

    Im beschichteten Wok das Öl sehr heiß erhitzen, als erstes den Tofu zufügen und scharf anbraten. Dann zunächst die Pilze und nach und nach die Zucchini und Möhren zufügen, alles unter Rühren anbraten. Als letztes die Zwiebel und den Lauch in die Pfanne geben. Während das Gemüse brät, für die Sauce die Sojasauce mit dem Ketchup, dem Wein und dem Koriander verrühren. Jetzt die Sprossen, den Ingwer, Knoblauch und Chili in den Wok geben und gut durchrühren. Die abgetropften Nudeln auch zufügen und alles nochmals kurz anbraten unter Rühren. Den Herd ausschalten und die Sauce über die Bratnudeln geben und gut vermengen. Rühren bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist.

    Servieren und ein paar gehackte Erdnüsse darüber streuen, yummi!

    Et volá!



    Kokos-Curry mit Tofu und Gemüse
    25. Oktober 2009, 12:45
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    Indisches Essen ist soooo lecker und gleichzeitig super gesund durch die ganzen Gewürze wie zB Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel usw. und natürlich viel Gemüse. Ich finde, ein gutes Curry ist gleichzeitig scharf und wärmend aber auch auch sanft und ausgewogen im Geschmack, da alle Geschmacksrichtungen enthalten sind. Ein richtiges Yummy-Essen:-) An sich mache ich meine Curry-Pasten immer selber, was überhaupt nicht schwer und natürlich von den Zutaten her am besten ist, aber es dauert eben ein bisschen, so dass man eigentlich immer einen Vorrat davon im Kühlschrank haben sollte, um auch spontan ein Curry kochen zu können. Nun hatte ich also Lust auf ein schnelles Curry, aber keine selbstgemachte Paste, also habe ich nach Jahren mal wieder gekaufte Pasten genommen und ich muss sagen, sie waren erstaunlich gut und eine echte Alternative. Zumal ich natürlich welche ohne Garnelen gekauft habe, aber auch ohne Geschmacksverstärker oder Füllstoffe, sondern eigentlich mit denselben Inhaltsstoffen, die ich selber auch verwende. Man muss aber wirklich etwas suchen, vor einiger Zeit habe ich mal eine in so ´nem Bottich gekauft, die konnte ich nicht ansatzweise essen, so eklig war sie und ich habe sie irgendwann entsorgt, allein der Geruch hat mich würgen lassen…

    Kokos-Curry mit Tofu und Gemüse

    Kokos-Curry mit Tofu und Gemüse

    Zutaten für vier Personen:

    • 200 g Tofu, sehr fest
    • 3 EL gelbe Curry-Paste
    • 2 EL rote Curry-Paste
    • 2 EL Sojasauce
    • 3 EL Rapsöl/Sojaöl/Erdnussöl
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Stück Ingwer (ca. 3 cm)
    • 2 Möhren
    • 2 mittelgroße Kartoffeln
    • 1 Zucchini
    • 1 Zwiebel
    • 1/4 Weißkohl
    • 1 Bund Lauchzwiebeln
    • 100 g Mungobohnensprossen
    • 200 ml Gemüsebrühe
    • 1 Dose Kokosmilch
    • 2 Tl Rohrzucker
    • 1 EL Limettensaft
    • Cashewkerne

    Zubereitung:

    Aus je einem Teelöffel roter und gelber Currypaste sowie der Sojasauce eine Marinade rühren, Tofu hierin marinieren solange das Gemüse geschnitten wird, gerne länger.

    Möhren und Zucchini in schmale Stifte schneiden, Weißkohl in Streifen, Zwiebel in Viertel-Ringe. Die Kartoffeln würfeln (ca. 1 cm groß, sie dienen hier als Gemüse), den Lauch in Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer fein hacken.

    Öl im Wok erhitzen, den Tofu zufügen und richtig kräftig unter Rühren anbraten. Kurz bevor der Tofu rundum knusprig ist, die Kartoffeln zufügen, ein paar Minuten später das restliche Gemüse. Alles unter Rühren ein paar Minuten scharf anbraten. Die restliche Currypaste zugeben, ebenso den Knoblauch und Ingwer, alles noch ein bis zwei Minuten unter ständigem Rühren braten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, Kokosmilch einrühren und Lauchzwiebeln unterrühren. Alles ca. fünf Minuten köcheln lassen, das Gemüse sollte noch schön knackig sein. Am Schluss die Mungobohnensprossen unterheben, einmal aufkochen lassen, dann den Herd ausschalten. Rohrzucker mit dem Limettensaft verrühren und in das Curry einrühren, evtl noch mit Salz abschmecken, meist enthält aber die Currypaste bereits genügend Salz.

    Am besten mit Vollkornreis anrichten und zum Servieren mit gehackten Cashewkernen bestreuen. Lecker!!!