Köstlich cremiger Käsekuchen in roh

Ich habe ein neues Spielzeug 😀 Einen Hochleistungsmixer! Nein, ich habe mich nicht der Keimling-Vitamix-Riege angeschlossen. Das Produkt mag gut sein, aber erstens ist mir das Marketing zu aufdringlich (ich wurde auch schon gefragt, ob ich nicht testen möchte, so wie gefühlte andere tausend blogs…) und es ärgert mich, dass Blogger dafür kostenlos „missbraucht“ werden, zweitens ist mir das Ding schlicht zu teuer und drittens finde ich das Design furchtbar! Es erinnert mich an die Computer aus den 80ern und die Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Aber das ist ja alles Geschmacksache…Jedenfalls habe ich mich für den Hochleistungsmixer von bianco entschieden, den bianco forte. Leistungsmerkmale entsprechen dem Vitamix, dazu gibt es aber noch die sechs Automatikprogramme, die wirklich sehr praktisch sind und den Stößel mit Temperaturanzeige (für alle, die sich rohköstlich ernähren – ich habe bisher noch keine Anwendung dafür gefunden…). Außerdem ich finde ihn um Längen hübscher und zudem unschlagbar günstig (insofern man in diesem Preissegment von günstig sprechen kann). Es gibt ihn natürlich auch in ganz schniekem Design, aber das waren mir die 150€ mehr nicht wert (alles ist identisch außer dem Design).

Lange lange lange habe ich mich gegen diesen Hochleistungsmixer-Hype gewehrt und hatte beschlossen, mir NIE so ein Ding anzuschaffen. Braucht doch kein Mensch, pah! Stimmt. Brauchen tut so ein Gerät ganz wirklich gar überhaupt niemand. Man kann alles auch so irgendwie machen und ein guter Pürierstab tut´s auch. Echt jetzt. Ist so. ABER: das Ding ist einfach großartig! Toll! Wunderbar! Fantastisch! Ich will es nicht mehr missen. Himmel, ich bin mal wieder echt ganz richtig doll verliebt in ein Küchengerät. Peinlich, aber wahr :-) Mein Mann hat nur nachsichtig gelächelt, als ich nach Ankunft des Mixers selig grinsend in die Küche geschwebt bin und dem kleinen M. erzählt, dass er seine Mama jetzt sehr sehr lange nicht wiedersehen wird. Jepp. Ich jage seitdem quasi ALLES durch den Mixer! Und das Kind hat mittlerweile schon diverse Smoothies verköstigt und scheinbar für sehr gut befunden. Suppe gab´s auch schon. Und Nusskäse. Und Saucen. Und Cremes. Und Aufstriche. Und Käsekuchen.

Jaaaaaa, Käsekuchen! Aus dem Mixer?? Richtig. Und keine Angst, ich bin nicht auf den Rohkost-Tripp gekommen. Werde ich auch nie, denn ich liebe gekochtes Essen. Aber vor sieben Jahren (damals….) habe ich in der relativen Nähe von München gelebt. Dort gab es eines der ersten veganen Restaurants in Deutschland: das Zerwirk. Gibt es mittlerweile leider nicht mehr, aber damals eben schon noch (übrigens hat der Moschinski da gearbeitet und den habe ich dort 2006 mal kennengelernt, als ich mich da für einen Job beworben habe – er war irgendwie seltsam und das mit dem Job war auch seltsam, aber das ist ein anderes Thema – ich schweife ab). Jedenfalls dieses Restaurant (was sehr lecker war!!) hatte auch noch ein kleines Bistro angeschlossen und da wiederum gab es ganz viel Rohkost-Zeugs. Unter anderem Käsekuchen. Und das war ungelogen einer der besten Käsekuchen, die ich jemals gegessen habe! Und ich habe schon viele gegessen. Falls es untergegangen sein sollte: ich LIEBE Käsekuchen! Also, der Laden hat mittlerweile dicht, aber an diesen Kuchen muss ich immer noch denken. Und versuche seitdem, den irgendwie nachzubauen. Daher also nun mal wieder ein Versuch, dieses Mal mit meinem neuen Spielzeug.

Und was soll ich sagen?! Er ist großartig geworden! Schmeckt zwar ein bisschen anders als der vom Zerwirk, aber er ist einfach unglaublich köstlich. So cremig, vanillig, zitronig, süß (aber nicht zu sehr…). Wirklich gut. Und richtig fix gemacht (abgesehen vom Einweichen der Cashews…). Nichts muss backen. Also perfekt geeignet für warme Sommermonate. Und wer mag, genießt den Kuchen als Eistorte oder halbgefroren. Sehr erfrischend.

Kalorientechnisch natürlich nichts für schwache Nerven, denn er besteht nur aus Nüssen, Süßungsmitteln und Kokosfett. Dafür ist er super gesund, enthält keinen raffinierten Zucker, sättigt angenehm und macht glücklich. Aber vorsichtshalber habe ich nur eine kleine Springform gemacht, das war die perfekte Menge, um drei Tage zu zweit davon zu essen. Das Rezept geht natürlich tatsächlich konsequent roh, mein Kuchen war es aber nicht, da wahrscheinlich keine meiner verwendeten Zutaten Rohkostqualität hatte. Aber das ist mir ja bums. Bei dem Kokosfett ist es natürlich euch überlassen, ob ihr lieber neutrales Kokosfett oder nach Kokos schmeckendes Kokosöl nehmt, je nach Gusto.

Ach, und das Rezept funktioniert bestens auch ohne Hochleistungsmixer. Einfach die Cashews ca. 8-12 Stunden einweichen und ggf. gaaaanz feine Stückchen in Kauf nehmen – das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Köstlich cremiger Käsekuchen in roh

Köstlich cremiger Käsekuchen in roh

Zutaten für eine kleine Springform (18 cm Durchmesser):

  • 130 g Mandeln (oder Walnüsse oder beides gemischt)
  • 75 g Datteln, getrocknet und entsteint
  • 1 El Wasser
  • nach Belieben eine Prise Salz, gemahlene Vanille, Zimt o.ä.
  • 200 g Cashews, ungeröstet und ungesalzen (für 2-12 Stunden in Wasser eingeweicht)
  • 75 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 60-70 g Agavensirup (je nach Süßschnabeligkeit)
  • 75 g Kokosöl oder Kokosfett (fest)
  • 60 ml Wasser
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Für den Boden die Mandeln (oder gemischten Nüsse) zusammen mit den Datteln mahlen/pürieren/mixen (hierfür nehme ich den Mixuntersatz meines Pürierstabes). Die Konsistenz sollte ruhig noch feinstückig sein, damit der Boden etwas Biss hat. Gewürze und das Wasser zufügen und nochmal kurz durchmixen bis alles zusammenhält, wenn man etwas Masse zwischen den Fingern presst (sollte eure Masse noch nicht klebrig genug sein, noch einen Esslöffel Wasser zugeben, aber nicht zu viel!).

Eine kleine Springform mit Backpapier auskleiden. Die Mandel-Dattel-Masse hineingeben, mit den Fingern andrücken und einen ca. 2cm hohen Rand hochziehen/festdrücken.

Für die Füllung die einweichten Cashews (ohne Einweichwasser) in den Mixer geben. Das Kokosfett vorsichtig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf schmelzen und zusammen mit den übrigen Zutaten zu den Cashews geben. Wer einen Hochleistungsmixer hat, gibt die Vanilleschote im Ganzen hinein, ansonsten das Mark auskratzen und nur das verwenden. Alles auf höchster Stufe 1-2 Minuten mixen (ggf. länger) bis eine möglichst glatte feine homogene Creme entstanden ist.

Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für 1-2 Stunden in den Kühlschrank und dann für einige Stunden in den Gefrierschrank stellen. Der Schritt mit dem Gefrierschrank ist nicht zwingend notwendig, gibt dem Kuchen aber eine bessere Konsistenz. Vor dem Servieren etwa eine Stunde auftauen lassen bzw. den Kuchen im Kühlschrank aufbewahren. Alternativ dauerhaft gerfrieren und als Eistorte genießen.

Et voilà!

37 Kommentare

  1. Hoert sich lecker an..schmeckt man die Datteln? Ich mag weder Datteln noch Rosinen…und ja ich verstehe sehr gut deinen Enthusiasmus in Sachen kuechengeraet…ich habe das andere.. deutsche teure Teil mit dem man auch kochen kann..was das schmelzen von Fetten extrem leicht macht und pürieren usw auch..ich liebe es und es macht halt noch mehr Spaß deine Rezepte nach zu machen. Die Laugenbrezeln gehören zum Standardprogramm und gerade hier werden sie sehr geliebt ( Singapore )… Freu mich auf weitere Rezepte…und probier das hier mal mit Keksboden :-) viele Grüße

    • @ Lara: Danke sehr 😀 Bin ganz rot geworden beom Lesen Deines Kommentars! Freu mich sehr!
      @ Corinna: Auch Dir vielen Dank :-) Ja, mit einem Thermomix hatte ich auch schonmal geliebäugelt, aber mich dann doch dagegen entschieden und für den bianco – ist irgendwie mehr meins…
      Die Datteln schmeckt man gar nicht, finde ich. Ich mag die nämlich auch nicht pur, ebensowenig wie Rosinen! Sie eignen sich halt so perfekt als „Klebstoff“ für den Boden…aber im Gesamten schmecke ich sie nicht raus. Im Gegenteil, ich empfinde sie als sehr angenehme Süß-Geschmacks-Geber in dem Zusammenhang.
      Alternativ kannst Du auch die Nüsse mittelfein mahlen/hacken und mit Agavendicksaft zu einer klebrigen Masse formen (habe ich auch schonmal ausprobiert, aber die Süße schmeckte mir zu „spitz“ und lustigerweise mag ich´s mit Datteln lieber…) oder aber, Du machst einen Boden aus Kekskrümeln und zerlassener Margarine. Ist dann zwar nicht mehr „roh“, aber ich glaube, dass ist eh nicht deine Intention, oder?! So einen leckeren Keksboden mit der feinen Cashew-Käsekuchen-Creme stelle ich mir auch absolut köstlich vor :-)
      Viele Grüße*

  2. …danke für den BIANCO forte Tipp

    der ist irgendwie erschwinglich und hat sehr gute Bewertungen

  3. Käsekuchen ohne backen hört sich spannend an.
    Da bisher alles von Dir was ich ausprobiert habe meine Erwartungen übertroffen hat, bin ich mir ziemlich sicher, dass der lecker sein MUSS!
    Danke, für diese tolle Seite! Mittlerweile ist sie meine erste Wahl für neue Rezepte geworden, so gut gefällt mir Deine Sammlung!!!

  4. Ok. Jetzt weiche ich Cashews ein und morgen wird dann direkt dein Rezept getestet. :) Ich hoffe ich schlafe schnell ein, damit ich schnell damit anfangen kann.

    • @ Katrin: Und, schon probiert? Magst Du den Kuchen?? Bin gespannt :-)
      @ Liv: Hihi, das ist ja echt eine lustige Parallele 😀 Welche Farbe hast du? Ich habe mich für weiß entschieden. Anfangs war ich noch etwas skeptisch wg der Optik, aber in natura finde ich den „günstigen“ Bianco echt noch sehr viel schicker als auf dem Bild. Und ich bin froh, mich doch gegen den teureren Puro entschieden zu haben. Den durfte ich schon live sehen und fand ihn ok, aber mehr eben auch nicht. Meinen forte jetzt finde ich dagegen schöner, das hat mich voll gefreut!
      Gestern habe ich dann auch festgestellt, dass Mixen sogar gegen schlechte Laune hilft – ich hätte am Liebsten alles in das Ding geschmissen und auf Highspeed…das macht echt süchtig und sooooo Spaß – hätte ich nie gedacht!
      Oh, das Water-Lemon-Drink-Rezept klingt lecker! Werde ich unbedingt bald testen :-) Heute hatte ich Wassermelone mit Erdbeeren und Eiswürfeln. Auch absolut köstlich und erfrischend. Sogar M. mochte den Drink, das finde ich immer total cool!
      Hach, und du kennst auch noch das Zerwirk?! Toll! Mochte das echt gerne…Tushita klingt auch toll – ist gemerkt für den nächsten Münchenbesuch (keine Ahnung, wann…).
      Grüß Ulm, ja?! Ich vermisse es manchmal…

  5. War erst verblüfft, weil ich da (fast) meine eigene Geschichte las, bezüglich deiner Entscheidung und deiner Freude am (schon wieder) neuen „Familienmitglied“.
    Ich ging auch lange schwanger, mit dem Hochleistungsmixer, finde die anderen auch alle hässlich und habe mich letztlich auch für das günstigere Bianco-Geschwisterchen entschieden.
    Seitdem mixe ich alles was ich in Kühli, Garten und Wald finde und das jeden Tag. Macht süchtig.
    Hast du schonmal das Water-Lemon-Drink Rezept von Surdham Göb probiert? (gefrorene, entkernte Wassermelone, ZitronenFruchtfleisch, Eiswürfel und Salz..alles schaumig gemixt) Du hörst erst auf zu schlürfen, wenn du Bauchweh bekommst, echt!
    Noch ganz viel Spass mit deinem Mixer und dein Käsekuchen wird demnäxt probiert, hört sich mal wieder spannend an.
    (Ach ja, das Zerwirk…..das waren noch Zeiten. Wenn du mal wieder in MÜ bist, besuche mal das Toshita. Die haben jeden Tag eine Art Tages-BiBimBap, immer sehr interessant und oberlecker!)
    Wieder mal liebe Grüße aus Ulm
    Liv

  6. Was denkst du, welche „Farbe“ ich hab’?
    Klar hab‘ ich weiß!!!*ich kringel mich fast*
    Das ist, denke ich, auch der Grund für viele, den Puro zu kaufen: Die (derzeit) tollen Farben!
    Aaaaber: Weiß geht IMMER! Auch wenn ich meine Küche mal umstyle, auch wenn mal Blümchen, mal der Punk regiert, kariert oder gepunktet angesagt ist.
    Das Teil ist kein kurzlebiges Gerät, und soll in 10 Jahren immer noch passen.
    Außerdem finde ich weiß (nach weit zurückliegenden schwarzen und schrillen Geschirrphasen) in der Küche einfach am appetitlichsten.
    Ja, ich habe das Glück, dass mein Lebensmensch ein Münchner ist, und wir dort, sooft wir wollen, sein können.
    2Stunden mit dem Bayernticket und schwupps, kann ich mein WE dort verbringen. (Kein Neid, ich mache das inzwischen auch nur alle 5-6 Wochen)
    Das ist auch mehr als gerecht, denn um Ulm rum gibt es (fast) nix in Sachen vegan. Aber in MÜ hat ja nun sogar das von mir gierig erwartete (ach so tolle??) Veganz eröffnet. Naja…..ist mE enttäuschend, mir ehrlich gesagt zu unpersönlich und zu kommerziell.
    Aber, ich komme hier ins schwafeln….und es schweift weit ab von deinem Käsekuchen.
    So ist das, wenn man in den Mixer gerät…….:))

    LG
    Liv

    PS
    Machst du wieder mit, bei Back-A-Thon?
    Verteidigst du deine Krone???

    • Haha, cool 😀 Ja, ich finde auch mittlerweile, dass weiß die tollste Farbe für Küchengeräte ist! Meine Küche ist so schon bunt genug…ich habe so eine typische Kruscht-Küche (Kruscht für Nicht-Norddeutsche=Krams/Krempel/Gedöns)
      Veganz ist auch nicht so meins – war da jetzt immer bei den letzten Berlinbesuchen und mir geht´s wie Dir: zu kommerziell, zu unpersönlich. Ich fühle mich in kleineren Veganläden oder auch in normalen Bioläden meist wohler…aber die angeschlossenen Bäcker mit Snacks und Brötchen/Kuchen fand ich immer toll (wenn auch recht teuer…bin daher fast froh, dass es hier sowas nicht gibt 😉 )
      Vom Back-A-Thon habe ich schon gelesen! Die Lust ist da, jetzt muss nur noch eine adäquate Idee her! Aber ich arbeite dran.
      Viele liebe Grüße*

  7. Hi,

    Danke für das coole Rezept. Wrde das Ganze zu meinem Geburtstag sicherlich mal testen. Bisher habe ich immer eine vegane Backmischung für Käsekuchen genutzt, aber so werde ich das nun auch mal probieren.

    Schöne Grüße

  8. Hallo Heldin,

    ich bin „Neuveganerin“ und mich hat es auf Deinen Blog verschlagen. Den Käsekuchen habe ich heute probiert, er erinnert tatsächlich ein wenig an das Original. Die Menge des Agavensirups werde ich das nächste Mal deutlich reduzieren, es war wirklich seeeehr süß. Die Idee mit dem Gefrierschrank war absolut TOP. Bei uns hatte es heute 32 Grad und ich habe Deinen Kuchen leicht gefrostet serviert. Kam SUPER GUT an.

    Ich möchte mich bei Dir bedanken, dass Du so viele tolle Rezepte teilst, das macht es Neueinsteigern wie mir um sooooo vieles leichter!!!!!!

    Bitte mach unbedingt weiter, ich denke Du bist nicht nur für mich eine ganz tolle Inspiration.

    Ganz herzliche Grüße aus dem sonnigen München. 😀

  9. Huhu Heldin, dieses Rezept schreit ja geradezu danach, von mir ausprobiert zu werden ;-). Käsekuchen finde ich auch unwiderstehlich, daher tummeln sich auf meinem Blog auch diverse Rezepte dazu – aber mit Cashewkernen habe ich die Füllung noch nie gemacht, super Idee. Ich hoffe, mein Pürierstab spielt mit, denn ich besitze keinen dieser tollen Powermixer. Oder ich vertraue die eingeweichten Cashewkerne meinem Philips Standmixer an, der hat mir schon gute Dienste geleistet, mal sehen :-).
    Liebe Grüße
    Kirschbiene

    • Jaaa, unbedingt probieren :-) Gerade bei dem Wetter…
      Und der Standmixer sollte das auch gut hinkriegen mit den eingeweichten Cashews – braucht nur vielleicht ´nen Moment länger. Ich habe so ein ähnliches Rezept auch schon mit dem Mixuntersatz meines Pürierstabes gemacht und das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen und schmecken lassen.
      Falls Du´s probierst, berichte mal! Das Urteil einer ähnlich Käsekuchen-Verrückten interessiert mich unbedingt!
      Viele Grüße*

      • Huhu Heldin, es ist vollbracht und was soll ich sagen: Lecker war’s :-)! Mein Standard-Mixer hat die über Nacht eingeweichten Cashewkerne zu einer sensationell sämigen Creme gemixt (hätte ich nicht gedacht). Keine Klümpchen, keine Stückchen – die Konsistenz war toll. Mit dem Einfrieren des Kuchens habe ich es dann etwas übertrieben, nach zwei Stunden im Eisfach war es eher ein Eistörtchen ;-). Mein Mann fand das klasse, ich glaube, er möchte seinen Kuchen jetzt nur noch so serviert bekommen *lach*. Geschmacklich fanden wir das Eistörtchen prima, für mich hätte es noch einen Tick säuerlicher und gleichzeitig süßer sein dürfen (falls das jemand versteht ;-)). Da die Zubereitung wirklich easy ist, gibt es diesen Kuchen bestimmt wieder.
        Liebe Grüße
        Kirschbiene

        • Liebe Kirschbiene,
          oh wie schön! Freut mich, dass der Kuchen gelungen ist und geschmeckt hat :-)
          Ich mag auch beides – gefroren und Zimmertemperatur. Man kann den Kuchen auch super auf Vorrat machen und im Gefrierschrank aufbewahren (einige Wochen geht das sehr gut) und dann einfach bei Bedarf 1-2 Stunden vorher rausholen und auftauen lassen…
          Vielen Dank für Deine Rückmeldung und viele liebe Grüße*

  10. Hallon in die Runde, hallo liebe Heldin..
    Nun, ich habe vor einiger Zeit den rohen Käsekuchen nachgebaut und muss leider sagen: Er war überhaupt nicht meins!!!
    Um ganz ehrlich zu sein, konnte ich ihn kaum essen.
    Er ist für mich unglaublich mächtig und als er dann etwas fest (oder halbgefroren) war, hatte ich wirklich die Assoziation in pures Kokosöl zu beißen, so direkt aus dem Glas. Brrr!
    Auch der Geschmack von Kokos und Zitrone hat mich nicht überzeugt.
    Ich habe allerdings auch das Bio-Kokosöl benutzt, das schmeckt so heftig durch, das hat für mich mit Käsekuchengeschmack nichts mehr zu tun, das ist ein Kokoskuchen aus viel Kokosfett mit gut säuerlichem Beigeschmack.
    Ich bin aber auch sehr empfindlich bei zu fetten Speisen, da rebelliert mein Magen leicht.

    Zur Zubereitung:
    Das ging fix und ist wirklich nicht kompliziert. Allerdings ist die „Käsemasse“, nachdem das geschmolzene Kokos-Öl drin war, im Mixer sehr schnell fest geworden (durch das Abkühlen mit den anderen Zutaten) und ging dementsprechend schlecht raus.War ein ziemliches Gepfriemel am Boden zwischen den Messern des Hochleistungsmixers.
    Die Masse für den Boden war allerdings verblüffend und hat mir gut geschmeckt. Ich habe ihn aus einer Mischung aus teils Walnüssen gemacht und man schmeckt die Datteln wirklich nicht durch.
    Ich werde ihn evtl wieder machen, vielleicht mit einer Fruchtauflage und einer zusammengerührten Yofu-Dessertcreme obenauf.

    Mag sein, dass dieser rohe Käsekuchen für andere Schnäbelchen eine Leckerei ist, aber ich werde mich wieder an deine früheren Käsekuchenrezepte halten, die ich fast alle liebe!!
    Bin ich wohl doch eher ein Klassiker? ;))

    Liebe Grüße
    Liv

  11. Liebe Liv,
    hach, schade, das tut mir Leid, dass der Kuchen so gar nicht dein Geschmack war :-(
    Das mit dem Kokosgeschmack kann ich nachvollziehen – mag ich auch überhaupt gar nicht und gehört für mich auch nicht in Käsekuchen. Daher nehme ich immer das geschmacksneutrale Kokosfett von Rapunzel…
    Aber fettig und mächtig ist der Kuchen allemal, das muss man einfach mögen und meist geht auch nur ein sehr kleines Stück. Ich kann den auch nicht immer essen, aber so ab und zu…ich mag´s aber auch gern mächtig :-)
    Aber ich werde nachher noch ein neues gebackenes Käsekuchenrezept posten – das ist dann vielleicht wieder eher deins!
    Viele Grüße*

  12. Liebe Heldin,
    heute habe ich dein Rezept des rohen Käsekuchens ausprobiert und er schmeckt köstlich.
    Ich habe mir schon einige Rezepte von dir durchgelesen, favorisiert und werde diese gespannt versuchen nachzukreieren

  13. WOW super Rezept!!! Ich freue mich schon darauf es auszuprobieren! Würde mich auch über mehr rohe Rezepte freuen. Und vielleicht könntest du eine Kategorie für rohe Rezepte einführen? Damit sie schön kompakt zu finden sind 😉
    Liebe Grüße und mach weiter so!!

  14. Hallo,
    an sich gehöre ich eher zu denjenigen, die die leckeren Rezepte einfach im stillen Kämmer- bzw. Küchlein nachkochen, sich imaginär bedanken, aber dies leider nie in einem Kommentar zum Ausdruck bringen. Aber nach dem ersten Absatz wusste ich, dass sich dies hiermit ändern sollte, auch wenn ich den Kuchen noch nicht ausprobiert habe und er zunächst auf meine to-do-Liste (to bake stimmt ja in dem Fall nicht^^) kommt. Denn deine einführenden Worte kann ich zu 100 % unterschreiben. Ich hatte haargenau dieselben Beweggründe, mir keinen Vitamix, sondern einen Bianco zuzulegen und dann ebenso den forte anstelle des puro, weil mir das Design von letzterem zwar gefiel, aber doch nicht so viel Geld bei gleicher Leistung wert waren. Also vielen Dank für das Rezept und die „Bestätigung“ des gut investierten Geldes!

    • Liebe Anne,
      danke, dass Du dich „getraut“ hast und mir einen Kommentar da lässt :-) Und noch schöner, dass es wegen dem Bianco ist!
      Ich liebe dieses Ding total und er ist oft mehrmals täglich im Einsatz. Und jedes Mal stehe ich fasziniert und begeistert davor wie am ersten Tag 😀
      Auch mein Sohn kennt ihn mittlerweile sehr gut – sobald ich den Stecker in die Steckdose stecke und er sein unverkennbares Piepsgeräusch macht, lässt er alles stehen und liegen und kommt in die Küche gerannt, die Augen auf den Platz, wo der Mixer steht und will hochgehoben werden, um genau zu sehen, was da jetzt wieder gemixt wird.
      Ich glaube, er hätte gerne einen Kinder-Bianco…
      Jedenfalls war dieser Mixer definitiv die beste Investition des letzten Jahres und ich freue mich täglich darüber. Wie schön, dass es dir auch so geht!
      Viele Grüße*

  15. Hallo nochmals :-)
    Ich muss sagen, dass ich auch immer ganz fasziniert zuschaue, wie der Bianco alles kleinmacht. Zumal ich auch erst dachte, dass ich so ein Ding niemals brauchen werde 😉 Aber bei manchen Sachen gerät man bzw. der Pürierstab/Mixer echt an seine Grenzen. Ich befinde mich aber sowieso gerade noch in einer „Testphase“, um zu probieren, was geht. Die erste im Bianco zubereitete Suppe war zum Beispiel ein totaler Reinfall, aber das kommt eben davon, wenn man nicht nach Rezept kocht und selbstbewusst rumexperimentiert. Das kann einfach auch mal schiefgehen. Andererseits macht es Spaß, zunächst zu schauen, was funktioniert und schmeckt und was nicht. Ich probiere mich demnächst auch am ersten Rohkostkuchen, welcher dein Käsekuchen werden wird. Ich kann es kaum abwarten, das Rezept auszuprobieren, muss wohl aber leider aufgrund von Zeit- und Tiefkühlfachplatzmangel bis zum Wochenende warten, aber das lohnt sich bestimmt! :-) Grüße zurück!

  16. Pingback: Tipps für die Zuckerentwöhnung | Portal für umfassende Gesundheit & Wohlbefinden

  17. Herrlich,

    ich freue mich immer wie Bolle, wenn es noch Menschen mit Überzeugungen gibt @Vitamix.
    Suche immer noch unseren passenden Mixer (kleine Küche), aber der genannte wird es eben aus Prinzip nicht sein. Ggf. wirds ein Bianco 😀

    Gruß,
    Michael

  18. Könnt mich kugeln… ich lese hier meine eigenen Worte. Ich hatte genau die gleichen Vorbehalte gegenüber dem 80er Jahre-Computer-Design, Preis und Marketing vom Vitamix und bin jetzt seit einem Jahr stolze Besitzerin eines knallroten Bianco forte. Bin genauso verliebt! Dafür dass er gekauft wurde hat aber witzigerweise mein Mann gesorgt – ich hatte bei dem Preis eher an ein Geschenk für den nächsten runden Geburtstag gedacht. 😉
    Aber meine Tochter mag leider keine Smoothies, zumindest nicht die grünen. :-(

  19. Huhu!
    Darf ich fragen, ob sich der Mixer immer noch lohnt für euch? Ich hätte so gerne einen, Vitamix kommt mir auch nicht ins Haus, aber so ein tolles Spielzeug würde sich neben meiner Mühle sicher wohlfühlen 😉
    Bist du den immer noch überzeugt? Und wie wird die Qualität vom Nussmus?
    Alles Liebe!!

    • Liebe leafysoul,
      der Mixer lohnt sich nach wie vor sowas von 😀 Ich liiiiiebe das Ding!
      Für alles mögliche: Aufstriche, Cashewsahne, Rohkostcremes, Nusskäse (da experimentiere ich gerade viel…), Saucen, Smoothies, Eis usw.
      Auch für Nussmus benutze ich den bianco. Cashewmus klappt nicht so richtig gut (für meine Zwecke reicht es meist, aber es bleibt eher fest und wird nicht so schön cremig…), Mandelmus klappt recht gut. Man muss nur gaaanz langsam auf kleiner Stufe anfangen, dann langsam steigern, zwischendrin immer wieder Pause und die Masse auflockern und irgendwann dann ganz hoch und viel Arbeit mit dem Stößel. Aber dann wird´s prima Mandelmus :-)
      Von daher: Absolut empfehlenswert für alle Gerne-Selbermacher.
      Viele Grüße*

  20. Hammer Lecker! Himmlisch… Hab den Boden mit Feigen anstelle von Datteln gemacht. In die Creme hab ich gefrorene Erdbeeren gemixt… Ich leg mich da gleich rein. Vielen Dank für die Grundlage.

  21. Pingback: Raw Minicheesecake with Peanutbutter Chocolate – A Sweet Point of View

  22. Pingback: Rohvegane Minikäsekuchen mit Erdnuss-Schokolade – A Sweet Point of View

  23. Dieser Cheesecake sieht wirklich super lecker aus. Ich habe auch schon oft roh-vegane Käsekuchen mit Cashews gemacht. Am Anfang hatte ich wirklich etwas Angst um meinen Mixer, hat aber immer super geklappt! Ich habe letztens einen veganen Käsekuchen mit Sojajoghurt ausprobiert, der war auch wirklich super und ist perfekt für Leute mit Nussallergie. Hier ist das Rezept: http:// veganheaven.de/Rezepte/veganer-kaesekuchen-mit-himbeeren/
    Viele Grüße
    Sina

  24. Das ist das leckerste roh-vegane Käsekuchenrezept, das ich bisher ausprobiert habe.
    Absolut köstlich. Danke für das tolle Rezept! Als Variante habe ich noch ein paar Cranberries in die Füllung gegeben, so das es auch einen Käsekuchen mit Rosinen in den Schatten stellt.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.