Paprika-Tomaten-Suppe mit Cashew-Basilikum-Creme

Diese Suppe ist eine meiner Liebsten! An sich mag ich ja eher eintopfartige „Suppen“ wie zB Linsen-Gemüse-Eintopf, bunte Tomatensuppe mit Kichererbsen oder Kartoffel-Gulasch-Suppe, aber manchmal muss es auch eine „feinere“ Suppe sein – fein sowohl von der Konsistenz her als auch vom Geschmack. Und genau dann gibt es diese Paprika-Tomaten-Suppe.

Sie geht sehr schnell, brauch relativ wenige Zutaten und ist durch die Mischung von Tomaten und Paprika sehr aromatisch im Geschmack. Die roten Paprika bringen eine wunderbare leichte Süße als Kontrast zu den säuerlichen Tomaten mit und sorgen nebenbei für eine sattrote Farbe. Als perfekte Ergänzung und zur cremigen Abrundung gebe ich in diese Suppe keine Sojasahne o.ä., sondern oberleckerschmecker-easypeasy Cashew-Creme mit Basilikum, yeah!

Die Cashew-Creme ist ganz einfach gemacht und besteht aus eingeweichten und pürierten Cashews, Wasser, Salz, Zitronensaft und Basilikum. Hierzu braucht es keinen Profi-Turbo-Mixer für 700 €, sondern es reicht eine schnöde Küchenmaschine mit Häcksel-Messer oder ein handelsüblicher Pürierstab (den verwende ich). Und zack! habt ihr eine feine sahnige Creme, ganz ohne Soja (nur zur Info für diejenigen, die Soja für Teufelszeug halten – ich gehöre NICHT dazu, mag aber trotzdem auch sojafreie Gerichte…). Eine echte Bereicherung nicht nur für Suppen, sondern auch eine prima Sahne-Alternative für Saucen und ähnliches. Das Basilikum kann weggelassen oder durch andere Kräuter oder Gewürze ausgetauscht werden.

Bei uns gibt es diese Suppe meist wahlweise mit lecker Brot oder Brötchen (ganz großartig hierzu schmeckt auch das Bärlauch-Falten-Brot!!) oder mit einer Einlage aus kleinen Suppennudeln oder etwas Reis. Denn „dünne“ Suppe so ganz ohne was macht sowohl mich als auch den Liebsten einfach nicht satt..aber mit Beilage/Einlage ist diese Suppe perfekt zum Aufwärmen im Herbst und Winter, aber genauso wunderbar, um sich etwas Sonne und Sommer auf den Teller zu holen.

Paprika-Tomaten-Suppe mit Cashew-Basilikum-Creme

Paprika-Tomaten-Suppe mit Cashew-Basilikum-Creme

Zutaten für 4-6 Personen:

  • 75 g Cashews, 3-4 Stunden in Wasser eingeweicht
  • 50 ml Wasser
  • 1/2 Tl Salz
  • 2 El Zitronensaft
  • 3 El Basilikum, frisch und gehackt
  • 3 Dosen Tomaten à 400 g
  • 3 El Tomatenmark, 3fach konzentriert
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 El Olivenöl
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1,2-1,5 l Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 El Rohrohrzucker
  • 1 1/2 Tl Basilikum, getrocknet
  • je 1/2 Tl Thymian und Majoran, getrocknet

Zubereitung:

Die Paprikaschoten putzen und kleinschneiden, ebenso die Zwiebel und den Knoblauch. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Paprikastücke darin unter gelegentlichem Rühren einige Minuten andünsten. Die Zwiebelwürfel zufügen und kurz mitbraten, zum Schluss den Knoblauch zugeben.

Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen, von den Dosentomaten den Strunk entfernen und sie dann samt Tomatensaft ebenfalls zufügen. Kräftig würzen und das Tomatenmark einrühren. Bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa zehn Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Cashew-Creme zubereiten: hierzu die eingeweichten Cashews abgießen (das Einweichwasser weggießen!) und gut abspülen, dann mit Wasser, Salz, Zitronensaft und Basilikum im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme pürieren. Wer eine flüssigere Konsistenz mag, gibt noch 1-2 El Wasser hinzu.

Wenn die Paprika-Stücke in der Suppe weich und gar sind, die ganze Suppe zu einer cremigen Suppe gut durchpürieren, nochmals abschmecken und ggf. nachwürzen.

Die Suppe auf Teller verteilen und mit jeweils einem dicken Klecks Cashew-Basilikum-Creme garnieren. Mit Brot, Brötchen oder Einlage servieren und genießen.

Et voilà!

2 Kommentare

  1. Hallo Heldin,

    Dein Blog rettet mich jeden Tag vor dem Tod durch Langeweile. Ich lieg -wie so oft- schon eine Woche mit einer schweren Infektion im Krankenhaus und es ist soooooo langweilig hier. Neben mir liegt eine hochbetagte Oma die nicht reden kann. Naja, besser als solche, die den ganzen Tag nur jammern. Hab zwar immer wieder Besuch, aber wegen meiner Immunschwäche müssen sich alle Besucher vermummen und dürfen nicht mal direkt an mein Bett. Ich schau nicht viel fern und schon gar nicht vormittags oder nachmttags, da wird man ja blöd. Vorgestern hatte ich dann die Idee, mal nach neuen Anregungen fürs Kochen zu suchen und jetzt hab ich deinen gesamten Blog durch. Mann, sind da viele Sachen drin, die ich bisher übersehen hab! Und diese Suppe ist der krönende Abschluss, die werd ich gleich nach meiner Entlassung testen, denn nach solchen Wochen voller Appetitlosigkeit, muss man mit etwas Leichterem anfangen. Hier im Krankenhaus bekomme ich vegane Sonderkost, was echt immer ganz gut aussieht, v.a. morgens und abends gaaaanz viel Obst und Gemüse, aber leider wird mir immer nach dem ersten Bissen schlecht…Naja, ich hab ein paar Reserven und verhungere nicht gleich.

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