Rucola-Tomaten-Pesto

Heute habe ich ein sehr schnelles und einfaches Rezept für euch – perfekt für heiße Tage mit wenig Lust zu Kochen (für Menschen, die wie ich auch auch bei 30°C warmes Essen möchten und schlechte Laune bekommen, wenn sie Salat als Mahlzeit essen sollen…). Und zwar gibt es Rucola-Pesto!

Im Bioladen hat mich der frische Rucola so angelacht, dass ich ihn mitnehmen MUSSTE (schonmal in die traurigen Augen von Rucola geschaut??!) und die Idee des Rucola-Pesto ward geboren. Ich mag Pesto sehr – in allen Variationen, egal ob als Petersilien-PestoPesto presto (unbedingt mal probieren, das Zeug ist gigantös lecker!), Bärlauch-Pesto, Pesto rosso oder klassisches Basilikum-Pesto. Pest ist so toll, weil es sooooo vielseitig ist – nicht nur, dass man aus fast allem eine leckere Paste herstellen kann, sondern man kann ganz viel davon machen und es einkochen, eingefrieren oder mit Olivenöl bedeckt im Kühlschrank lagern, so dass man mit ein paar frisch gekochten Nudeln ruckzuck ein ganzes Essen hat. Außerdem macht es sich toll auf oder sogar in Brot, aber vor allem auch in Saucen, auf Quiches, Tartes und Flammkuchen.

Pesto ist also nicht nur lecker, sondern totaaaaal praktisch (wo ich doch so ´ne patente Hausfrau bin…). Damit der Rucola nicht zu bitter vorschmeckt, habe ich mich gegen ein reines Rucola-Pesto entschieden und für die Zugabe von getrockneten (Soft-) Tomaten, dazu noch Walnüsse und Mandeln. Herausgekommen ist ein sehr feines aromatisches Pesto mit mildem Geschmack und leichtem „Schmelz“ – ich bin begeistert!

Rucola-Tomaten-Pesto

Rucola-Tomaten-Pesto

Zutaten für ca. 800 g Nudeln (also zwischen 5 und 8 Portionen…):

  • 125 g Rucola
  • 60 g Mandeln
  • 60 g Walnüsse
  • 75 g getrocknete Tomaten (ich nehme immer Soft-Tomaten, aber normale getrocknete gehen auch)
  • Salz
  • 3 El Hefeflocken
  • 1 El Zitronensaft
  • 1 El Aceto balsamico
  • ca. 125 ml Olivenöl

Zubereitung:

Die Nüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Fett einige Minuten anrösten bis sie leicht bräunen und duften (häufig rühren und unbedingt im Auge behalten, denn sie verbrennen sehr schnell und dann ist alles hinüber…).

Die Tomaten grob klein schneiden, Rucola waschen und verlesen. Alle Zutaten in eine Schüssel oder den Mixbehälter geben und mit dem Pürierstab zu einer feinen Masse verarbeiten (oder eben mixen). Kräftig abschmecken und mit frischer Pasta servieren (am Besten mit einigen Esslöffeln Kochwasser mischen, dann wird das Pesto schön sämig). Reste mit Olivenöl bedecken und im Kühlschrank aufbewahren.

Et voilà!

9 Kommentare

  1. Leider hat sich mein Pürierstab verabschiedet und ich habe immer noch keinen Ersatz. Jetzt wo ich dein Pesto sehe ärgert mich das noch mehr :)

    • Oh, du Armer! das ist gemein – ein Pürierstab ist LEBENSNOTWENDIG!! Zumindest für mich…(ich kann die von braun empfehlen – sind selbst bei meiner exzessiven Benutzung fast unkaputtbar :-) )

    • Grüss Dich, ja ohne Mixstab geht gar nix, ich hab mir den Bosch Maxomixx bestellt mit viel Zubehör und mache wieder alles damit.
      Aufstriche und viele Veganer speisen mit dem Buch „Die vegane Kochschule “ von Sebastian Colin, das ist sein neuestes Buch.
      LG Helgamaus

  2. das erinnert mich daran, das ich aus den gefühlten 3 Kilo Walnüssen aus Schwiegertantes Garten noch was machen muss, Pesto war in der engeren Auswahl 😉

    Danke fürs Rezept :)

  3. Oh das klingt super lecker! Gute Idee Hefeflocken ans Pesto zu machen, da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Das werd ich beim nächsten Mal auch ausprobieren :)

  4. Bei vielen veganen Rezepten sehe ich immer wieder Hefeflocken.
    Das sind doch eigentlich nur Geschmacksverstärker/Würzmittel oder?
    Ich hab daheim soviele tolle Gewürze, da brauch ich ja keine Hefeflocken …
    Und was hat es mit diesem „Schmelz“ in der veganen Küche auf sich?

  5. Hefeflocken sind für uns ein Gewürz. Ausserdem liefern sie uns wertvolle B-Vitamine. Wenn du keine zusätzlichen B-Vitamine möchtest und dir das Essen ohne Hefeflocken schmeckt, dann kannst du sie ja weglassen. Teste am besten mal ein Rezept mit und ohne Hefeflocken und entscheide selbst. Kochrezepte sind ja eigentlich nur Zubereitungsempfehlungen.

    Soweit ich weiss haben Hefeflocken keine negativen Auswirkungen auf den Körper.

    Hefeschmelz ist eine Sauce, die beim Überbacken ähnliche Konsistenz und Geschmack wie Käse entwickelt. Die Suchmaschine deiner Wahl sollte eine Tonne an Rezepten ausspucken. Allerdings sind da auch Hefeflocken drin.

  6. Ich habe es als Brotaufstich für eine Buffetspende mitgebracht.
    Lecker.
    Für Kinder weniger geeignet, dafür ist es durch den Rucola zu streng.

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