Blaubeer-„Käse“kuchen mit Streuseln

Veganer Käsekuchen die 748. :-) Aber bekanntlich kann es ja nie genug „Käse“-Kuchen geben…auch wenn jedes Rezept nur eine Modifikation der bereits bestehenden ist, aber das ist ja bei jedem Rezept so.

Dieses Mal gibt es die klassische Sommer-Variante mit Blaubeeren, lecker! Der Blaubeergeschmack passt wirklich ganz hervorragend zu Käsekuchen. Auch die derzeit obligatorischen Streusel durften natürlich nicht fehlen.

Den Kuchen habe ich anlässlich einer Party gebacken und er kam sehr gut an. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, den Kuchen auf einem Backblech zu backen, was super ist, wenn ihr zu Hause Gäste habt und einfach eine große Menge backen wollt, aber zum Transport eignet sich das leider überhaupt gar nicht! Erstens kann man nur schlecht ein komplettes Backblech vier Stunden im Zug transportieren, zweitens ist der Boden durch das Auskühlen im Blech auf Backpapier sehr saftig geworden und war einfach zu weich, um adäquate Stücke in Mitnahme-Boxen vernünftig verstauen zu können und drittens ist es eine doofe Idee, Kuchen mit Streuseln zu stapeln, um so viel wie möglich mitnehmen zu können.

Merke: Für Parties, die eine gewisse Wegstrecke zur Anfahrt haben, sind Muffins deutlich besser geeignet. Wer doch Käsekuchen mitbringen möchte, sollte entweder nur die Hälfte der Zutaten nehmen, sie in einer Springform backen und die Form samt Kuchen mitnehmen und erst vor Ort anschneiden, wer hat, kann auch einfach den Kuchen in zwei Springformen backen und mitnehmen, das geht ja auch…

Ach so, ich habe den Kuchen absichtlich flach gehalten, wer gerne etwas mehr Kuchen pro Stück möchte, backt einfach 2/3 der Gesamtzutaten in einer 26cm-Springform.

Blaubeer-"Käse"kuchen mit Streuseln

Blaubeer-"Käse"kuchen mit Streuseln

Zutaten für 1 Blech oder 2 runde Formen á 26 cm:

  • 50 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Cashews, gemahlen (alternativ gehen auch nur Mandeln)
  • 60 g Haferflocken, Kleinblatt
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 2 Tl Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 El Vanillezucker oder 1/2 Tl gemahlene Vanille
  • 250 g Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
  • 175 g Alsan, weich
  • 800 g Sojajoghurt, natur oder Vanille
  • 50 g Puderzucker (aus Rohrohrzucker)
  • 1 geh. El Tapiokastärke (alternativ Maisstärke)
  • 1 Pckg Vanillepuddingpulver
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 150 g Alsan, weich
  • 150 ml Sojamilch
  • Saft einer Zitrone
  • 400 g Heidelbeeren/Blaubeeren

Zubereitung:

Die gemahlenen Nüsse mit Mehl, Rohrohrzucker, Haferflocken, Backpulver, Salz und Vanillezucker gut mischen. Die Alsan in kleinen Stückchen dazu geben und alles mit den Händen oder den Knethaken des Handmixers zu einer weichen, krümeligen Masse verkneten (dauert ´ne Weile…). Den Streuselteig für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, dann lässt er sich besser in die Form drücken (es geht auch ohne Zwischenkühlung, dann ist der Teig halt nu etwas klebriger…).

Ein Backblech oder zwei Springformen mit Backpapier auslegen und/oder einfetten (nur einfetten, wo kein Backpapier ist, beides wäre zu viel des Guten) und 2/3 des Teiges gleichmäßig darauf verteilen. mit feuchten Händen oder dem angefeuchteten Rücken eines Löffels oder einem kleinen bemehlten Nudelholz so gut und gleichmäßig wie möglich andrücken/ausrollen, so dass ein Boden entsteht.

Für die „Käse“-Masse die Alsan zusammen mit dem Zucker kräftig schaumig schlagen. Tapiokastärke, Vanillepuddingpulver und das Mark der Vanilleschote zufügen und verrühren. Nach und nach die Sojamilch und den Zitronensaft zugeben und kräftig schlagen. Ganz zum Schluss den Sojajoghurt zu der Masse geben und alles nochmals gut verquirlen, so dass eine möglichst homogene Masse entsteht (kleine Margarine-Klümpchen lassen sich nicht immer vermeiden, sind aber nicht schlimm, die verschwinden beim Backen).

Die Füllung auf den Boden geben und glatt streichen, darauf die gewaschenen Blaubeeren gleichmäßig verteilen. Aus dem restlichen Teig Streusel über dem gesamten Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 200 °C Ober- und Unterhitze für ca. 45-55 Minuten backen, je nachdem wie groß das Blech ist. Einfach kontrollieren, dass der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Komplett auskühlen lassen (dauert ein paar Stunden…), dann anschneiden und genießen.

Et voilá!

10 Kommentare

  1. So einen hab ich letztens auch gebacken, allerdings mit Keksboden und -streuseln, war auch toll. Deine Variante sieht allerdings auch seeehr lecker aus :)

  2. mist, hätte ich den mal letzte woche vorm familienfest noch gesehen.
    ich wollte unbedingt käsekuchen machen und es war aber streuselkuchen gewünscht.. dein rezept wäre ja DIE alternative geworden und vermutlich auch der renner, denn der unvegane käsekuchen ist gut weg gegangen.
    ich werde den zur nächsten gelegenheit mal ausprobieren, wobei ich hoffe, dass es vielleicht auch mit anderer stärke geht..
    lecker sieht er auf jeden fall aus *yummy*!!!!

    übrigens wünsche ich dir viel spaß und geduld beim umpuzzlen deiner seite – ich habe das jetzt endlich hinter mir und bin ganz glücklich, dass ich endlich fertig bin. 😉
    liebe grüße
    jule

    • Ja, der Kuchen ist echt toll (meine Lieblings-Varianten sind mit Johannisbeeren und mit Kirschen) und Käsekuchen und Streusel passen soooo gut zusammen – das weiß ich lustigerweise erst seit letztem Jahr…
      Dein neues blog-Outfit finde ich sehr schön! Puristisch und trotzdem weich, gefällt mir. Ich sollte dringend meine blogroll erweitern und Kategorien einführen, oh ja, das mache ich nachher! Danke für die Inspiration und viele Grüße!

  3. danke für die rückmeldung, das freut mich wirklich sehr!
    die geschichte mit dem blogroll hat mich auch viel zeit und überlegungen gekostet, aber nach mehreren änderungen bin ich jetzt doch glücklich damit.
    ich denke, ich werde ihn mal um ein leckeres blog erweitern, denn ich finde bei dir immer mehr dinge, die ich unbedingt probieren möchte 😉

    meine ma habe ich auf jeden fall mit dem streusel-käse-kuchen schon so bequatscht, dass sie ihn ausprobieren will, hihi.

    liebe grüße!

  4. Pingback: leckere neuzugänge «

  5. Leckerst!

    Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass ich im Vergleich zum Teig zuviel „Käse“masse hatte, die mir zudem auch noch sehr flüssig erschien. Nach einer Nacht im Kühlschrank sah das aber schon viel besser aus und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis!

    Vielen Dank für das Rezept!

  6. …das mit den Kategorien einführen hat wohl nicht so geklappt?

    Ist echt schwierig ein bestimmtest Rezept zu finden

    Ansonsten …. alles supilecker

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