Falsche Pasta Genovese

Pasta á la Genovese ist ein Klassiker der italienischen Küche und wirklich wahnsinnig lecker. Es handelt sich hierbei um ein sehr einfaches schnelles Rezept aus Pasta (meist Linguine), Kartoffeln und grünen Bohnen, die zusammen gekocht und mit einer ordentlichen Portion Basilikum-Pesto vermengt werden. Sehr aromatisch und gut!

Das hier ist eine stark modifizierte Variante und kommt aus der Resteverwertungs-Kühlschrank-aufräum-Ecke und ist dem Umstand geschuldet, dass wir einen Rest gekochte Nudeln hatten und dazu noch einige einsame Gemüse-Reste, was allesamt nicht mehr für zwei reichte. Also habe ich das Genovese-Rezept abgewandelt: Kartoffeln nicht gekocht, sondern kross gebraten mit Möhren, Zwiebeln und Schnibbel-Bohnen, zum Schluss die gekochten Nudeln und da ich noch leckeres Bärlauch-Pesto im Kühlschrank hatte, habe ich das genommen anstelle von Basilikum-Pesto.

Alles in allem hat das Kochen eine gute halbe Stunde gedauert und man braucht nur eine ausreichend große Pfanne. Und das Essen war himmlisch! Es war wirklich so unglaublich gut, dass wir binnen Minuten die ganze Pfanne aufgegessen haben. Ich finde die Kombination von Nudeln und Kartoffeln wirklich toll, das gibt´s jetzt öfters. Und bald folgt dann auch mal ein Rezept für Original Pasta á Genovese…

Falsche Pasta Genovese

Falsche Pasta Genovese

Zutaten für 2 hungrige Personen:

  • 600 g Kartoffeln
  • 400 g gekochte Vollkornnudeln (roh ca. 100 g)
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 150 g grüne Schnittbohnen
  • 1 kleines Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2-3 El Olivenöl
  • Kräutersalz
  • Pfeffer, Salz
  • 1 El Hefeflocken
  • 2-3 El Bärlauch-Pesto oder Basilkum-Pesto
  • 2-3 El Wasser

Zubereitung:

Als erstes die Kartoffeln schälen und in ca. 1cm große Würfel schneiden. Das Olivenöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen und die Kartoffelwürfel hineingeben. Unter gelegentlichem Wenden 10 Minuten kräftig anbraten, so dass ide Kartoffeln eine leichte Kruste bekommen.

Während die Kartoffeln braten, das restliche Gemüse vorbereiten: Möhren schälen und in halbe Scheiben schneiden, Zwiebel und Frühlingszwiebel putzen und würfeln. Die Enden der Schnittbohnen abschneiden und die Bohnen in  schmale Streifen schneiden.

Sobald die Kartoffeln etwas gebräunt sind, die Hitze ein wenig reduzieren und die Möhrenstücke zufügen. Für ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten, häufig wenden.

Die Hitze noch etwas runterschalten und die Bohnen und Zwiebeln/Frühlingszwiebeln zufügen. Für einige Minuten unter Rühren anbraten.

Kräftig mit Salz, Pfeffer und Kräutersalz würzen. Die Nudeln zu dem Kartoffel-Gemüse geben, die Hitze wieder etwas erhöhen und alles für 5 Minuten kräftig anbraten. Herd ausschalten, das Pesto zufügen, ebenso wie das Wasser. Alles gut vermengen, die Hefeflocken ebenso.

Möglichst heiß servieren und einfach nur genießen.

Et voilá!

14 Kommentare

  1. Das sieht aber lecker aus. Nudeln und Kartofffeln zusammen? Das kenne ich so nicht. Klingt gut. Muss ich die Tage unbedingt ausprobieren.
    LG kosmo

    • Ich glaube, ich habe die Kombi aus Nudeln und Kartoffeln auch erst mit der Pasta á la Genovese kennengelernt und war seeehr skeptisch anfangs…mittlerweile nutze ich sehr häufig Kartoffeln einfach als Gemüse zB mit Nudeln, aber auch wirklich gerne in Currys oder im Chili, dann gibt´s Reis dazu. Ich find´s klasse und richtig lecker (und nebenbei verwerte ich die letzten zwei Kartoffeln, die sonst vor sich her gammeln würden, weil sie alleine zu wenig sind…).
      Es lohnt sich wirklich! Und durch das Anbraten der Kartoffeln schmeckt´s gleich noch besser :-)
      LG

  2. Liebe Heldin,

    das war lecker!
    Danke für dieses tolle Rezept. Ich habe die Soße noch mit etwas Sojacuisine auf „cremig“ getrimmt. Die Kombi aus Nudeln und Kartoffeln ist der Hit. Das Ganze hat mich stark an einen Auflauf erinnert, den ich früher beim Italiener gern gegessen habe – darin haben sich auch Nudeln und Kartoffeln getummelt.
    Jedenfalls wird dein Rezept sicherlich noch öfter nachgekocht :-).

    Die Kirschbiene

    • :-) Danke. Die Idee mit der Sojasahne ist gut, das merk ich mir, denn es könnte tatsächlich etwas Cremigkeit gebrauchen (wenn man die Nudeln extra dafür kocht, kann man super ein paar Esslöffel Kochwasser nehmen, aber bei Resten…).
      Viele Grüße!

  3. Liebe Heldin,

    ich habe lange nicht mehr in deinem Blog gelesen – und ich bin hin und weg, was du alles so leckeres gezaubert hast.

    Liebe Grüße

    Strickliesl

    • Hallo Strickliesl,

      Schön, wieder von Dir zu lesen :-) Und auch schön, dass Dir meine Rezepte gefallen!

      Liebe Grüße

  4. Leider hab ich dieses Gericht gar nicht hinbekommen :-( Es war die totale Matsche-Pampe-Katastrophe. Was hab ich denn falsch gemacht ?? Die Kombi Nudeln/Kartoffeln war allerdings sehr lecker, nur die Konsistenz halt nicht so…

    • Hm, das ist aber doof…an sich funktioniert´s gut. Vielleicht hattest Du mehligkochende Kartoffeln? Ich nehme immer für alles festkochende, die mehligen haben mehr Stärke, dann pampt es eher, vor allem, wenn sie schon gut gar sind.
      Was manchmal auch zu Matsch führt, ist zu viel rühren. Das beobachte ich manchmal bei mir, dass ich´s besonders gut machen will und irgendwie wie wild alles ständig rühre (also in der Pfanne beim Anbraten) und dann wird´s Pamps. Wenn die Nudeln in die Pfanne gegeben werden, darf man nicht mehr viel rühren und auch eher „heben“, also mit einem Pfannenwender umheben und nicht mit einem Löffel durcheinander rühren. Sonst fällt mir leider nichts ein…

  5. Hm, ja wahrscheinlich hab ich zu viel gerührt, des mach ich voll gerne :-) Außerdem hab ich was unglaublich dummes gemacht und zwar hab ich die Bohnen DER LÄNGE NACH in dünne Streifen geschnibbelt, voll anstrengend… soooo dämlich. Aber was ich noch unbedingt sagen wollte ist dass ich schon bestimmt an die 20 Rezepte aus deinem Blog getestet hab und die alle sehr sehr lecker waren ! Für dieses hatte ich anscheinend kein Händchen. Liebe Grüße

    • Oh je, das mit den Bohnen klingt echt nach fies viel Arbeit – und wie gemein, dass dann auch noch das Essen „nix“ geworden ist!
      Das mit dem zu viel Rühren passiert mir auch manchmal, ist irgendwie auch Tagesform abhängig…freut mich sehr, dass die anderen Rezepte wenigstens gelungen sind und vielleicht magst Du in ein paar Wochen auch nochmal die falsche Pasta Genovese testen :-)
      Viele Grüße!

  6. Pingback: Vegane Pasta-Saucen | 9 einfache, schnelle Rezepte

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